Von: mk
Bozen – Am 30. Jänner hat Landeshauptmann und Bevölkerungsschutzlandesrat Arno Kompatscher in seiner Funktion als Vorsitzender und oberster Zivilschützer die Landesleitstelle im Hinblick auf die Austragung der Olympischen Spiele eingesetzt. “Die Landesleitstelle tagt speziell für die Koordination und Bewältigung zivilschutzrelevanter Ereignisse, etwa im Hinblick auf Wetter oder Verkehr”, erklärt der Landeshauptmann: “Ihre Hauptaufgabe besteht darin, bei besonderen Gefahrenlagen oder Notfällen ein schnelles, effektives und koordiniertes Handeln sicherzustellen. Dazu übernimmt die Landesleitstelle die zentrale Steuerung von Einsatzkräften, die Kommunikation mit verschiedenen Behörden und Organisationen sowie die Abstimmung aller notwendigen Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung.”
Landeshauptmann Kompatscher dankte bei der Auftaktsitzung allen für die intensive Vorbereitung und erinnerte an den olympischen Geist der Spiele.
Die Landesleitstelle ist bei der Agentur für Bevölkerungsschutz angesiedelt; darin vertreten sind das Regierungskommissariat, der Sanitätsbetrieb, der Landesfeuerwehrverband, die Berufsfeuerwehr, der Landesstraßendienst, der Landesforstdienst und das Amt für Zivilschutz.
“Obwohl die intensiven Vorbereitungen seit Monaten laufen und wir somit für das Ereignis gut gerüstet sind, steht uns mit den Olympischen Spielen ein aus Sicht des Zivilschutzes relevantes Ereignis bevor, das eine eingehende Beobachtung erfordert”, erklärt der Direktor der Agentur für Bevölkerungsschutz Klaus Unterweger: “Aus diesem Grund hat die Landesleitstelle in ihrer heutigen Sitzung beschlossen, den Zivilschutzstatus vom Normalzustand Zero auf die Aufmerksamkeitsstufe Alfa hochzustufen. Dies erfolgt, um das Bewusstsein zu schärfen und alle Beteiligten in Aufmerksamkeit zu setzen, damit sie eventuell notwendige Vorkehrungen treffen können.” Die Aufmerksamkeitsstufe Alfa gilt für ganz Südtirol, da neben der Biathlon-Austragungsstätte in der Gemeinde Rasen-Antholz auch die Zubringerachsen zu den Austragungsstätten in Cortina, Fleimstal und Fassatal betroffen sind.
Olympia in Antholz. Die Vorbereitungen für dieses außerordentliche Ereignis laufen seit geraumer Zeit. In den vergangenen sechs Jahren hat das Landeskoordinierungskomitee unter dem Vorsitz von Ressortdirektor Ulrich Stofner in 37 Sitzungen alle Aspekte beleuchtet und damit auch jene des Zivilschutzes. Es galt, unter anderem ausreichend hauptamtliche und freiwillige Einsatzkräfte einzuplanen und spezielle Maßnahmen und Risikopläne auszuarbeiten.




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