Unternehmer aus Nals in U-Haft

Gefangen in Obstkiste: Kommt es zu einem Vergleich?

Mittwoch, 16. Januar 2019 | 07:55 Uhr

Bozen/Nals/Verona – Nach fast fünf Monaten U-Haft könnte sich für den 53-jährigen landwirtschaftlichen Unternehmer Reinhold Thurner aus Nals in absehbarer Zeit die Zellentür öffnen. Eine Schadenersatzzahlung an die 44-jährige Polin, die die Carabinieri im August bei Sommacampagna in der Nähe von Verona aus einer Obstgroßkiste befreit haben, soll ihm den Weg zu einem Vergleich ebnen, berichtet das Tagblatt Dolomiten.

Bekanntlich wird Thurner verdächtigt, seine frühere Lebensgefährtin gefangen gehalten zu haben. Wie die Polin erklärt, sollen es ganze zwei Wochen gewesen sein. Der 53-Jährige wird der Freiheitsberaubung und der Folter verdächtigt.

Die renommierte Rechtsmedizinerin Gabriela Trenchi, die anzweifelte, dass die Frau so lange in der Kiste war, hat ein Parteiengutachten erstellt. Nachdem die Staatsanwaltschaft von Verona einen eigenen Sachverständigen mit einer Prüfung der medizinischen Unterlagen beauftragt hat, gibt es noch immer keine Klarheit über den Zeitraum, den die Polin in Gefangenschaft war.

Mehr lest ihr in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts Dolomiten!

Von: mk

Bezirk: Bozen, Burggrafenamt

Kommentare

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4 Kommentare auf "Gefangen in Obstkiste: Kommt es zu einem Vergleich?"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
denkbar
denkbar
Kinig
1 Monat 7 Tage

Einen Menschen in eine Kiste sperren ist Folter!

typisch
typisch
Universalgelehrter
1 Monat 7 Tage

U haft wäre dann wohl auch folter oder freiheitsberaubung

Paul
Paul
Universalgelehrter
1 Monat 7 Tage

Geld regiert die Welt

Staenkerer
1 Monat 7 Tage

aaaaaa haaaa, a vergleich mit schmerzensgeld …. schau, schau …

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