Von: luk
Bozen – Bei verstärkten Polizeikontrollen am Wochenende hat die Staatspolizei mehrere Straftaten aufgedeckt. Im Fokus standen vor allem Kontrollen in der Bozner Innenstadt und weitere Schwerpunktzonen.
In der Nacht auf Freitag kontrollierte eine Streife ein verdächtiges Auto. Dabei stellte sich heraus, dass das Kennzeichen gestohlen und einem anderen Fahrzeug zugeordnet war. Im Wagen fanden die Exekutivbeamten Einbruchswerkzeug, eine Schreckschusspistole, Pfefferspray sowie Bargeld ungeklärter Herkunft. Die beiden rumänischen Staatsbürger wurden wegen Hehlerei, illegalen Waffenbesitzes und Urkundenfälschung angezeigt. Außerdem wurden sie mit einem polizeilichen Betretungsverbot für Bozen belegt.

Am Samstag setzte die Quästur zudem die Ausweisung eines albanischen Staatsbürgers um. Der Mann war nach rund elf Monaten Haft wegen eines Raubüberfalls in Bozen aus dem Gefängnis entlassen worden. Zuvor hatte er bereits mehrere Jahre Haft in Frankreich verbüßt. Er wurde nach seiner Entlassung abgeholt und über den Flughafen Mailand-Malpensa in sein Herkunftsland zurückgeführt.
Insgesamt wurden am Wochenende über 300 Personen kontrolliert. Vier Personen wurden wegen Missachtung eines Rückkehrverbots angezeigt, eine weitere wegen Verstoßes gegen ein DACUR (Betretungsverbot für bestimmte Stadtzonen). Die Polizei spricht von einem Beitrag zur Erhöhung der Sicherheit für Bevölkerung und Betriebe.





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