Von: luk
Die Großglockner Hochalpenstraße ist seit dem 25. April wieder für den Verkehr geöffnet. Auch die Kaiser-Franz-Josefs-Höhe und Edelweiß-Spitze sind erreichbar.
Am Tag zuvor erfolgte der Durchstich bei der Schneeräumung auf der Großglockner Hochalpenstraße an der Landesgrenze zwischen Salzburg und Kärnten. Traditionell wird die Arbeit von den historischen Wallack Rotationspflügen erledigt. Sie beseitigten von beiden Seiten kommend den teils meterdicken Schnee samt hartnäckigem Kerneis.
Biker müssen aufpassen
Zwar ist die berühmte Alpenstraße nun offen. Doch die hohen Schneewände abseits der befahrbaren Asphaltspur auf weit über 2.000 Höhenmetern bergen besonders für Motorradfahrer eine Gefahr: In den frühen Morgenstunden oder am Vormittag kann nämlich Schmelzwasser eine Eisschicht bilden.
Daher ist es möglich, dass die Hochalpenstraße vereinzelt kurzfristig für Zweiradfahrer gesperrt werden muss. Die Betreibergesellschaft bittet die Biker vor der Fahrt kurz die aktuellen Straßenbedingungen auf grossglockner.at zu checken.
Die Großglockner Hochalpenstraße lockt jährlich Zehntausende Motorradfahrer mit ihren 36 Kehren und dem einzigartigen Panoramablick auf Großglockner und Pasterze-Gletscher. Besonders attraktiv ist die Strecke für Biker aus Südtirol und Tirol, da sie nur wenige Fahrtstunden entfernt liegt. Letztes Jahr verzeichneten die Betreiber rund 15.000 Motorräder – ein Plus von zwölf Prozent gegenüber 2024.
Gerade wegen der Beliebtheit bei Zweirädern betont Verkehrspsychologe Dr. Hans Mitterer: ‚Die Kombination aus Kurven, Höhenluft und frühem Morgenfrost erfordert höchste Konzentration.‘




Aktuell sind 3 Kommentare vorhanden
Kommentare anzeigen