Lawinen können leicht ausgelöst werden

Heimtückische Lawinensituation in Südtirol

Sonntag, 01. Februar 2026 | 07:58 Uhr

Von: mk

Bozen – In Südtirol herrscht am Sonntag erhebliche Lawinengefahr. Das entspricht der dritten Warnstufe auf der fünfteiligen Skala. Bei dieser Gefahrenstufe passieren erfahrungsgemäß die meisten Lawinenunfälle.

Wie der Lawinenwarndienst mitteilt, herrscht in Südtirol weiterhin eine heimtückische Lawinensituation. Schwacher Altschnee ist die Hauptgefahr.

Der Neuschnee sowie die verbreitet vorhandenen Triebschneeansammlungen überlagern vor allem an West-, Nord- und Osthängen oberhalb der Waldgrenze eine schwache Altschneedecke, vereinzelt auch im Bereich der Waldgrenze und an steilen Sonnenhängen in der Höhe. Lawinen können leicht ausgelöst werden und mittlere Größe erreichen. Fernauslösungen sind möglich.

Die Gefahrenstellen sind weit verbreitet und kaum zu erkennen. Anzahl und Größe der Gefahrenstellen nehmen mit der Höhe zu. Vorsicht sollte man in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten walten lassen.

Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke sowie frische Lawinen sind Alarmzeichen und weisen auf die Gefahr hin. Beobachtungen im Gelände und frische Lawinen bestätigen die heimtückische Lawinensituation. Vorsicht und Zurückhaltung sind empfohlen.

Mäßige Lawinengefahr am Montag

Am Montag herrscht mäßige Lawinengefahr (Warnstufe 2). Lawinen können vereinzelt ausgelöst werden, sind aber meist klein. Vor allem an sehr steilen Schattenhängen sowie in Kammlagen, Rinnen und Mulden oberhalb der Waldgrenze sollte man vorsichtig sein.

Bezirk: Bozen

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