Räumung und Uferpflege kostete 150.000 Euro

Illegale Behausungen am Eisack: 40 Kubikmeter Müll entfernt

Donnerstag, 19. März 2026 | 11:54 Uhr

Von: luk

Bozen – Das Amt für Wildbach- und Lawinenverbauung Süd der Agentur für Bevölkerungsschutz hat in den vergangenen Monaten umfangreiche Müllräumungen sowie Uferpflege entlang des Eisacks zwischen Kampillerbrücke und Bozen-Süd durchgeführt. Ziel der Maßnahmen war es, den Hochwasserschutz zu verbessern und Gefahrenquellen entlang der Ufer zu beseitigen.

Die Pflege von Flussufern ist ein zentraler Bestandteil des Hochwasserschutzes. Durch gezielte Durchforstungen und regelmäßige Maßnahmen wird die Gefahr von Überschwemmungen verringert und gleichzeitig die ökologische Qualität der Gewässer erhalten. Durchforstungen sind gezielte Eingriffe in die Ufervegetation, bei denen einzelne Bäume und Sträucher, vor allem Neophyten, entfernt oder ausgedünnt werden, um den Wasserabfluss zu verbessern.

In Zusammenarbeit mit der Gemeinde Bozen, der Brennerautobahn A22 AG, der Stadtpolizei und dem Umweltdienstleister Seab wurden auch mehrere stark vermüllte Abschnitte gereinigt. Insgesamt wurden rund 40 Kubikmeter Abfall eingesammelt und fachgerecht entsorgt. Ein Großteil des Mülls stammte aus illegalen Behausungen und Zelten entlang des Flussufers, die aus Sicherheitsgründen ebenfalls entfernt wurden.

LPA/Amt für Wildbach- und Lawinenverbauung Süd in der Agentur für Bevölkerungsschutz

Nach Angaben des zuständigen Amts beliefen sich die Kosten für Uferpflege und Müllentsorgung auf rund 150.000 Euro. Die Maßnahmen sollen dazu beitragen, das Risiko von Verklausungen und Überschwemmungen zu verringern sowie die Sicherheit für Bevölkerung und Infrastruktur zu erhöhen.

 

Bezirk: Bozen

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