In Österreich bleibt es eisig kalt

Kältepol Österreichs in Liebenau-Gugu mit minus 27,9 Grad

Donnerstag, 08. Januar 2026 | 13:42 Uhr

Von: apa

Es bleibt eisig kalt: In Liebenau-Gugu haben mit minus 27,9 Grad in der Nacht auf Donnerstag die kältesten Temperaturen Österreichs geherrscht. Die Ortschaft im Bezirk Freistadt in Oberösterreich auf 845 Metern Seehöhe war damit klarer Kältepol des Landes vor Schwarzau im Freiwald in Niederösterreich (788 Meter Seehöhe) mit minus 25,9 Grad, wie die Geosphere Austria mitteilte. Den dritten Platz sicherte sich Brunnenkogel in Tirol mit minus 22,8 Grad auf 3.437 Metern Seehöhe.

Die Wetterstation am Sonnblick auf 3.109 Metern Seehöhe in Salzburg zeigte vergangene Nacht minus 21,8 Grad an. In Zell am See im gleichen Bundesland registrierte das Thermometer auf 754 Metern Seehöhe minus 19,7 Grad. In Pabneukirchen im oberösterreichischen Bezirk Perg gab es auf 620 Metern Seehöhe minus 19,6 Grad knapp vor Radstadt in Salzburg mit minus 19,2 Grad.

Weiterhin ist im ganzen Land mit erhöhter Kältebelastung zu rechnen, hieß es von der Geosphere Austria. Zudem wird vor erhöhter Unfallgefahr durch auftretende Glätte gewarnt. Es kann zu lokalen Beeinträchtigungen im Straßenverkehr sowie auf Geh- und Radwegen kommen, besonders in der Früh.

Strenges Winterwetter mit Schneeschauern bleibt

Am Freitag ziehen laut aktueller Prognose dichte Wolken über das Land und es muss verbreitet mit etwas Schneefall oder Schneeregen gerechnet werden. Besonders in Oberösterreich und dem westlichen Niederösterreich ist Regen und damit stellenweise Glatteis zu erwarten. Im Westen und Norden ist es bald wieder trocken und die Sonne zeigt sich zaghaft. Im Süden intensiviert sich hingegen der Schneefall untertags noch. Während es dort noch meist bei Schnee bleibt, besteht im Grazer Becken und dem Burgenland aber bis zum Abend hin lokale Glatteisgefahr. Der Wind weht meist schwach bis mäßig. In der Früh liegen die Temperaturen bei minus zehn bis plus ein Grad, untertags bei minus drei bis plus fünf Grad. In Vorarlberg kann es sogar acht Grad warm werden.

Das Wochenende startet am Samstag überwiegend mit Wolken und in der Nordhälfte kann es erneut zeitweise leicht schneien, besonders vom Arlberg bis zum Salzkammergut. Im Osten zeigt sich kaum Schneefall. Im Süden kämpft sich sogar teilweise die Sonne durch. Der Wind weht nur mäßig. Es bleibt aber mit minus zehn bis plus ein Grad in der Früh und minus ein bis plus fünf Grad untertags kalt.

Am Sonntag ist es bis zum Vormittag vielerorts stark bewölkt und entlang der Alpennordseite und im Norden des Landes kommt es noch zu Schneefall oder Schneeschauern. Im Süden Österreichs lockert es rasch auf, dort zeigt sich auch für einige Stunden die Sonne. Im restlichen Land sind sonnige Auflockerungen eher selten. Sowohl im Norden und Osten als auch im äußersten Westen zieht es laut Prognose von Geosphere bald wieder zu und es folgen Schneeschauer. In der Osthälfte weht der Wind teils lebhaft und eisig kalt aus West bis Nord. Abschnittweise bilden sich sogar Schneeverwehungen. In der Früh zeigt das Thermometer minus zwölf bis minus zwei Grad, und selbst untertags wird es nicht wärmer als minus acht bis null Grad.

Neue Woche startet eisig kalt

Auch die neue Woche zeigt sich eisig kalt und frisch. Im Westen nimmt die Bewölkung rasch zu und am Nachmittag kann es zumindest in Vorarlberg auch leicht zu schneien oder zu regnen beginnen. Das bedeutet erhöhte Glatteisgefahr in dieser Gegend. Im Rest des Landes überwiegt zunächst Sonnenschein. Nach und nach überzieht sich der Himmel jedoch mit hohen Schleierwolken, danach auch mit mittelhohen Wolkenschichten. Zum Aufwachen werden Temperaturen von minus 14 bis minus sechs Grad prognostiziert, inneralpin und im Norden teils auch unter minus 15 Grad. Untertags wird es nicht wärmer als minus sechs bis plus ein Grad.

Für den Dienstag prognostiziert Geosphere Austria einen Warmfrontausläufer, der viele Wolken nach Österreich bringt. Nur ganz im Süden und Südosten könnte es abseits von Nebelfeldern teils auch recht sonnig werden. Durch die Störungszone muss auch mit aufkommenden Niederschlägen gerechnet werden – im Osten als Schneefall, nach Westen hin in Form von Regen bis in Mittelgebirgslagen. Dadurch kann sich gefährliches Glatteis auf den noch tief gefrorenen Böden bilden. Der Wind bleibt weiterhin schwach. Von Ost nach West werden morgens Temperaturen zwischen minus zehn und plus zwei Grad erwartet, untertags minus sechs bis plus acht Grad.

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