Von: APA/Reuters
Der Kampf gegen die Buschbrände im Südosten Australiens wird nach Einschätzung der Behörden noch Wochen dauern. Die seit Mitte der Woche wütenden Feuer im Bundesstaat Victoria haben bereits Häuser zerstört, die Stromversorgung für Tausende von Haushalten unterbrochen und große Buschlandflächen verbrannt, wie die Behörden am Sonntag mitteilten. Insgesamt seien mehr als 300.000 Hektar Land und über 130 Häuser zerstört worden.
Am Sonntagmorgen brannten in Victoria nach Angaben von Ministerpräsidentin Jacinta Allan mehr als 30 Feuer. Im benachbarten Bundesstaat New South Wales erreichten mehrere Brände nahe der Grenze zu Victoria die höchste Gefahrenstufe, wie die dortige Feuerwehr mitteilte.
Es werde wahrscheinlich Wochen dauern, bis die Feuerwehrleute die Brände unter Kontrolle bringen, sagte Chris Hardman, der Leiter der Feuerwehr von Victoria. “Diese Brände werden nicht eingedämmt sein, bevor erneut heißes, trockenes und windiges Wetter einsetzt”, sagte er dem Fernsehsender ABC. Die Behörden bezeichneten die Brände als die schlimmsten im Südosten des Landes seit dem sogenannten Schwarzen Sommer 2019/2020. Damals war eine Fläche von der Größe der Türkei zerstört worden, 33 Menschen kamen ums Leben. Tausende von Feuerwehrleuten und mehr als 70 Flugzeuge sind im Einsatz. Für ganz Victoria gilt ein totales Feuerverbot. Der Rauch der Buschbrände beeinträchtige die Luftqualität in vielen Gebieten, einschließlich der Metropole Melbourne, fügte Allan hinzu.




Aktuell sind 0 Kommentare vorhanden
Kommentare anzeigen