Von: mk
Bozen – Ein 35-Jähriger aus Südtirol hat sich selbst dabei gefilmt, wie er seinen wenige Monate alten Sohn sexuell missbraucht, und das Video auf TikTok verbreitet. Wie italienische Medien übereinstimmend berichten, wird nun der Prozess neu aufgerollt.
Nachdem der Mann in den ersten beiden Instanzen zu zehn Jahren Haft verurteilt worden war, hat das Kassationsgericht das Urteil wegen eines Zuständigkeitsfehlers aufgehoben: Aufgrund der Schwere der Tat hätte der Fall von Beginn an vor dem Schwurgericht und nicht vor einem Einzelrichter oder einer einfachen Strafkammer verhandelt werden müssen.
Der neue Prozess beginnt am 30. Jänner in Bozen. Dem 35-Jährigen, der in Südtirol ansässig ist, werden erschwerter sexueller Missbrauch und Kinderpornografie vorgeworfen.




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