Von: mk
Bozen – Die Staatspolizei hat am Dienstag in Bozen zwei mutmaßliche Drogendealer festgenommen. Im Abstand von nur wenigen Stunden klickten für die beiden Männer die Handschellen.
Der erste Zugriff erfolgte am helllichten Tag im Don Bosco-Viertel. Beamte in zivil beobachteten einen Tatverdächtigen beim Verkauf von Drogen auf offener Straße. Kaum war das Geld übergeben, bemerkte der mutmaßliche Dealer die Polizisten und ergriff die Flucht. Nach einer kurzen Verfolgungsjagd holten die Beamten den Mann ein, der sich heftig gegen seine Festnahme wehrte.
Auch der Käufer versuchte, sich auf einem Scooter aus dem Staub zu machen, wurde jedoch ebenfalls gestoppt. Die Bilanz des Einsatzes: 2,7 Gramm Kokain und 940 Euro Bargeld konnten sichergestellt werden.
Bei dem mutmaßlichen Dealer handelt es sich um einen 22-jährigen Tunesier. Er wurde wegen Drogenhandels und Widerstands gegen die Staatsgewalt festgenommen. Außerdem kassierte er eine Anzeige wegen des Besitzes eines Klappmessers. Neben Drogen und Bargeld wurde auch die Stichwaffe beschlagnahmt.
Gegen 2.00 Uhr in der Früh schlug die Polizei hingegen in der Drususstraße zu. Den Beamten waren zwei Männer aufgefallen, die mitten in der Nacht heftig diskutierten. Als sie die Ordnungshüter bemerkten, versuchte einer der beiden, ein Päckchen verschwinden zu lassen.
Das Versteckspiel flog allerdings sofort auf: Die Polizisten stellten rund 40 Gramm Kokain sicher. Der Mann, ein 33-jähriger Pakistaner, der bereits mehrfach vorbestraft ist, wurde wegen Drogenhandels festgenommen und in eine Arrestzelle der Quästur überstellt. Auf ihn wartet nun vor Gericht ein Schnellverfahren.
Außerdem wurde am Dienstag ein 31-jähriger Mann aus Georgien überprüft. Da sich herausstellte, dass der Mann über keine gültige Aufenthaltsgenehmigung verfügt, ordnete Quästor Giuseppe Ferrari die Abschiebung des Mannes an. Polizeibeamte brachten ihn direkt zum Flughafen nach Bergamo, wo er in ein Flugzeug nach Georgien gesetzt wurde.




Aktuell sind 0 Kommentare vorhanden
Kommentare anzeigen