Kuh-Herde attackierte Frau tödlich

Kuh-Herde tötet im Salzburger Gasteinertal 40-Jährige

Donnerstag, 27. Juni 2024 | 11:22 Uhr

Von: apa

In Bad Hofgastein (Pongau) ist am Mittwoch eine Frau von einer Kuh-Herde getötet worden. Die 40-jährige Einheimische war am Nachmittag an ihrem Geburtstag mit ihren beiden Töchtern (20 bzw. 23 Jahre) und zwei kleinen Hunden im Schlossalm-Gebiet wandern, als sie von den Tieren attackiert wurden. Den beiden Töchtern gelang es, sich trotz Verletzungen aus der Herde in Sicherheit zu bringen. Sie erlitten einen Schock.

Die Jüngere der beiden verständigte laut Polizei-Aussendung unverzüglich die Einsatzkräfte. Ein Bergretter und Mitarbeiter der Bergbahnen war rasch vor Ort. Doch erst der Pilot des alarmierten Rettungshubschraubers konnte die Kuhherde vertreiben. Trotz sofortiger Reanimationsmaßnahmen erlag die 40-Jährige noch am Einsatzort ihren schweren Verletzungen. Die beiden Töchter wurden mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum Schwarzach gebracht.

“Wir sind dabei, den genauen Unfallhergang zu klären und auf der Suche nach Zeugen, die den Unfall beobachtet haben”, sagte Polizeisprecher Hans Wolfgruber am Donnerstag zur APA. Bisher habe man die Töchter der Frau nur kurz einvernommen. “Wir machen das umfangreich erst, wenn es die Situation zulässt.”

Derzeit gehe man davon aus, dass die Hunde – offenbar ein Malteser und ein Havaneser – angeleint waren. “Sonst wären sie wohl weggelaufen.” Der Bezirksleiter der Bergrettung Pongau, Gerhard Kremser, betonte: “Wenn es irgendwie möglich ist, so sollte der Hund bei einer plötzlichen Kuhattacke von der Leine gelassen werden.”

Die Tote wurde von der Bergrettung ins Tal gebracht. Unklar war zunächst, ob auch die Hunde verletzt worden sind. Hier lagen divergierende Informationen vor. Beide Hunde wurden vorerst in ein Tierheim im Pinzgau gebracht.

Die Bergrettung Salzburg wies am Donnerstag erneut auf die Gefahren durch von Wanderern mitgeführten Hunden auf Almen hin. “Besondere Vorsicht ist geboten, wenn nicht nur Mutterkühe, sondern auch junge Kälber auf den Almen sind. Der Mutterinstinkt der Kühe ist stark ausgeprägt und sie verteidigen ihre Kälber.” Jungtiere seine allerdings sehr neugierig und verspielt und laufen oft aktiv auf Wanderer und Hunde zu. Deshalb sei es wichtig, langsam weiterzugehen, die Mutterkuh im Auge zu behalten und ruhig auf die Kühe und Kälber einzureden. Wanderer mit Hunden sollten aber generell Abstand halten und lieber einen Umweg in Kauf nehmen.

Kommentare

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42 Kommentare auf "Kuh-Herde tötet im Salzburger Gasteinertal 40-Jährige"


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Homelander
Homelander
Universalgelehrter
21 Tage 22 h

Bei Kühen ist immer besser einen Bogen machen, einige wollen sie dann noch streicheln… selber oft genug gesehen.. Kühe sind keine Kuscheltiere…

N. G.
N. G.
Kinig
21 Tage 22 h

Könnte man sich nicht in Bären Gebieten auch an Verhaltensregeln halten? Nein, da wird lediglich gesagt, die Bären müssen weg. Was wenn ich sage, die Kühe müssen weg, damit ich nicht sterbe? An Absurdität nicht zu überbieten, was Bärengegner bringen! Wo haben wir Kühe, wo Bären! Überall begegne ich Kühen, anscheinend ungefährlich, grins, wo Bären? Die Gebiete in denen ich Kühen begegne sind doch groß?

N. G.
N. G.
Kinig
21 Tage 22 h

Du solltest besser um akkesnnen Bogen machen!

Hustinettenbaer
21 Tage 22 h

@Homelander
Die Getötete war “Einheimische”.
Und trotzdem unterschätzte sie die Gefahr.
Vielleicht waren die Kühe wegen Kalb/Kälbern, der Hunde, Wepsen… krallig.

Bissgure
Bissgure
Superredner
21 Tage 21 h

genau , selbo beobochtet wie leit die hunde unangeleint zi die kia lossn , de sich nua lei zi wehrn vosuichn . also HIRN inscholtn !!!

Stryker
Stryker
Superredner
21 Tage 21 h

@N. G.
👎👎👎👎👎

Homelander
Homelander
Universalgelehrter
21 Tage 20 h

NG@ was ist ein “akkesnnen” Bogen? Nie gehört sowas, auch gegoogelt… 😅

Sag mal
Sag mal
Kinig
21 Tage 20 h

Homelander Wenn von Lebensanfang fein mit Tieren umgegangen wird spricht nichts dagegen.Aber immer mit gebührenden Respekt.

Apuleius
Apuleius
Tratscher
21 Tage 20 h

@N. G. Die Kiah sein meistns ingezeint, folls di af sel net verstondn host. Sel ist schun amol a Zeichn, dass do wos ist. Bleib herausse, donn fahlt nix. Ober des, bei oller Tragik, mit die Bärn zu assoziiern ist schun a kompletter kas. Ober sell wersch du wohl et kapiern…

Homelander
Homelander
Universalgelehrter
21 Tage 19 h

Sag mal@ ganz genau, aber an Respekt fehlt es gewaltig…

N. G.
N. G.
Kinig
21 Tage 19 h

@Homelander Falsch geschrieben, wer mit denke, weiß was gemeint wat. Erwarte ich vin dit nicht. Grins

Sosonadann
Sosonadann
Universalgelehrter
21 Tage 18 h

@N.G. Wieder falsch geschrieben: denke, wat, vin, dit.
Grins war richtig geschrieben! Gratulation!

Frank
Frank
Universalgelehrter
21 Tage 16 h

@Apuleius “Die Kiah sein meistns ingezeint”
Das bringt nur leider nichts, wenn Wanderwege mitten durch die Weiden verlaufen und Kühe auf den Wegen stehen, wie es in den meisten Wandergebieten der Normalfall ist.

Apuleius
Apuleius
Tratscher
21 Tage 1 h

@Frank donn sind die wege onderst zu planen! Odo solln die baurn die viecher ingspörrt lossn, lei damit wackere wandersleut wacker wandern können?
A bissl nochdenkn eventuell war net schod. Mein nochbor hot a gsogt, dass irgntwonn a er amol derfrogt hot, dass durch seine wies und weide a wonderweg ingezeichnet ist. Gfrogt und gsogt hots eam niemand. A tourist hot ihm des geheimnis zufällig amol verrotn…

wecker
wecker
Tratscher
21 Tage 25 Min

könnten Sie das bitte übersetzen, Danke`????

wecker
wecker
Tratscher
20 Tage 23 h

könnten Sie das bitte übersetzen ,Danke!!!

Jonny Cash
Jonny Cash
Tratscher
21 Tage 22 h

Es ist zwar traurig, aber anscheinend sterben mehr Menschen durch Kühe, als durch Wolf und Bär.

N. G.
N. G.
Kinig
21 Tage 22 h

Es ist genau so! Gegenargumente gibt es da nicht! Aber es funden such bestimmt Welche du da was Unsinniges zu sagen haben.

mermer
mermer
Tratscher
21 Tage 21 h

Meines wissens gibt es in mitteleuropa mehr kühe als bären und wölfe zusammen. Vieleicht könnte man durch ein von der eu finanziertes projekt gleich viel wölfe und bären in bozen- südtirol ansiedeln (ca. 110.000) um die gefährlichkeit gegenüberzustellen? 🤔🤓

Jonny Cash
Jonny Cash
Tratscher
21 Tage 20 h

@mermer
Oder die Kühe den Bären und Wölfen anpassen wäre auch eine Idee, natürlich auch EU-finanziert.

Apuleius
Apuleius
Tratscher
21 Tage 20 h

@N. G. Und am meistn sein leit gstorm durch Verkehrsunfälle. Tasch sell donn a obschoffn?
Meine Güte bist du a bärnliebhober. Solltest amol unfongen in dr realität zlem…

N. G.
N. G.
Kinig
21 Tage 19 h

@mermer Och, Beispiel und Tote bei Bären kannst du in Rumänien sehen. Du weißt wieviel Bären da leben , wieviel Kühe? Ich ja..! Die Relation ist dann nicht dramatisch und von Wölfen reden wir gar nicht obwohl die für manche ja die tötlichsten Raubtiere sind, aber nur für ihr Geld , Menschen …?

Kennschinwehin
Kennschinwehin
Grünschnabel
21 Tage 18 h

Kaum kimp a bär oder wolf, lei a bissl zu a haus, werden sie derschossen. Mein orbeter mir erklärt. Und wos isch nor zem. Bär und wolf, lernen, net zu gleim zui gian

Trixie77
Trixie77
Grünschnabel
21 Tage 17 h

Er kennt die toten Rumänen oder die Bären in Rumänien persönlich?
Wenn man sich nur besser ausdrücken könnte was man meint. Logischer Satzbau, Komma setzen und so weiter. Dann könnte glatt jeder verstehen wie etwas gemeint ist

Homelander
Homelander
Universalgelehrter
21 Tage 17 h

Jonny Cash@ klar, kühe gibt es auch viel mehr bei uns… stell dir mal vor, wir hätten soviele Bären hier, wie Kühe… ja dann gute Nacht

wecker
wecker
Tratscher
21 Tage 21 Min

wos schreibn der fir an Kas zom, sogor die leschten Hinterwaldler schreibn, das mans versteaht

N. G.
N. G.
Kinig
21 Tage 22 h

Es gibt ne ganz einfache Frage, wieviel sind durch Kühe, Stiere und Pferde un den letzten 30 Jahren in Südtirol getötet worden? Wieviele durch Bär unf Wolf? Denn Hauptargument ist ja meist, der Mensch wäre nicht sicher!
Nun, Freunde, meldet euch mit Zahlen!

Sosonadann
Sosonadann
Universalgelehrter
21 Tage 18 h

@N.G. Solche Vergleiche können nur von dir kommen.
Habe gerade gegoogelt. Die gefährlichste Schlange der Welt ist die Inland-Taipane.
Stimmt gar nicht. In Südtirol ist in den letzten 100 Jahren noch nie ein Mensch daran gestorben.

Ernsthaft: Du vergleichst ein Tier, das es in Südtirol massenhaft gibt und mit dem 10.000e, wenn nicht 100.000e Südtiroler täglich in engem Kontakt stehen, mit einem Tier, das relativ selten gesichtet wird, es aber dennoch schon Verletzte und Tote gab.

Statistik ist nicht so deins?

Was schätzt du: 1.000 Begegnungen mit unter 5 Metern Nähe.
Wie viele überleben eine solche Begegnung mit einer Kuh und wie viele mit einem Bären?

user6
user6
Superredner
21 Tage 12 h

N.G, seit wann gibt es hier bäre und wölfe? und sind es gleich viele wie kühe? na sieste….

Speedy Gonzales
Speedy Gonzales
Superredner
21 Tage 22 h

Solche Problemkühe müssen sofort entnommen werden.

N. G.
N. G.
Kinig
21 Tage 22 h

Nun, wenn man der Argumentation der Bären und Wolfsgegner folgen möchte, dann müssen ALLE WEG! Ist aber NUR Ihr Weg! Grins
Dezimieren? Jo , dem Klima wegen, aber ALLE? GRINS
Schade, ALLE, dieser Leute können mir da bestimmt nicht folgen! Nich mehr GRINS

Sag mal
Sag mal
Kinig
21 Tage 2 h

Speedyun…..Das Problem ist meist der Mensch nicht das Tier!

magg
magg
Superredner
21 Tage 22 h

Wie oft soll man noch warnen, keine Hunde in der Nähe von Kühen! Kühe können gemein gefährlich werden!
Wanderwege sollten auf Karten, ob in Papier oder Digital, so angezeigt werden, dass sie für Personen mit Hunden ungeeignet sind, da Kühe entlang grasen könnten.

Frank
Frank
Universalgelehrter
21 Tage 16 h

Ich habe zwar keinen Hund und über manch renitenten Hundesitzer äörgere ich mich auch, nicht nur beim Wandern. Aber Deine Forderung käme einem praktischen Wanderverbot für Hundebesitzer gleich. Wie viele Wege, die nicht durch Weideland führen, blieben denn noch übrig?

magg
magg
Superredner
21 Tage 14 h

@Frank Von Verbote habe ich nichts geschrieben, sondern ungeeignet für Hunde. Wenn einer trotz Warnung dort durchgeht, ist es sein Bier und muss dann auch der Konsequenz bewußt sein.

Sag mal
Sag mal
Kinig
21 Tage 2 h

maag gemein Sind Sie nicht .

Frank
Frank
Universalgelehrter
21 Tage 1 h

@magg Und genau da liegt das Problem. Ein Großteil an Wanderwegen führt durch Weideland, somit wäre Dein Vorschlag ein faktisches Verbot.

Kennschinwehin
Kennschinwehin
Grünschnabel
20 Tage 22 h

Jo genau. War richtig. I hon mein hund a olm gern mit af die wonderungen gnummen. Ober inagaling(keine ahnung wieso, isch nia nichts passiert) hot er un gfongen die vieher un zu bellen. Ob zem osch er holt derhoam geblieben. Die olmen sein net für ins do zun wandern, die sem sein für die viecher do. Und die sem hoben es erste recht

Sag mal
Sag mal
Kinig
21 Tage 20 h

Wie Sich die Meisten verhalten…Sie dringen in den Bereich der Tiere ein und erwarten dass das Tier Sich Ihnen anpasst.Manche Tiere bleiben relaxt …Andere eben nicht!Und Hunde werden schon verlockend angeschaut.

Frank
Frank
Universalgelehrter
21 Tage 16 h

“Und Hunde werden schon verlockend angeschaut.”

Von den Kühen? Essen Kühe Hunde?

Sag mal
Sag mal
Kinig
21 Tage 2 h

@Frank Hahaha..nicht fressen aber begutachten.Mit einem Hund od.Kind würd ich nicht in eine Kuhweide eindringen!

Zussra
Zussra
Superredner
21 Tage 12 h

Hoffmo la amo, dass do Baur a holbwegs guita Vosicherung hot!

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