Von: luk
Bozen – Mit dem Ende der Wintersaison 2025/26 zieht der Südtiroler Bergrettungsdienst eine umfangreiche Bilanz seiner Einsätze auf Skipisten und im alpinen Gelände. Insgesamt wurden im Laufe des Winters über 250 Pistenrettungseinsätze durchgeführt.
Die Einsätze erfolgten in enger Zusammenarbeit mit anderen Rettungsorganisationen wie Carabinieri, Weißem Kreuz und Finanzwache. Diese Kooperation habe sich erneut als entscheidend erwiesen, um schnelle und effiziente Hilfe für Wintersportler zu gewährleisten.
Gleichzeitig verzeichnet die Bergrettung einen weiteren Anstieg der Einsatzzahlen. Dieser Trend halte bereits seit mehreren Jahren an und unterstreiche die Bedeutung von Prävention sowie der Einhaltung der Pistenregeln.
Neben den Einsätzen auf präparierten Pisten waren die Rettungskräfte auch häufig im freien Skigelände gefordert, das als besonders risikoreich gilt. In der gesamten Region Trentino-Südtirol wurden während der Wintersaison 40 Todesfälle registriert. Viele der Einsätze standen im Zusammenhang mit Skitouren und anderen eigenverantwortlich ausgeübten Aktivitäten im winterlichen Gebirge.
Der Präsident der Berg- und Höhlenrettung Südtirol, Alberto Covi, appelliert daher an alle Bergsportler, sich vor Touren gründlich über Wetter- und Lawinenlage zu informieren, geeignete Sicherheitsausrüstung mitzuführen und die eigenen Fähigkeiten realistisch einzuschätzen.
Die Bergrettung betont, dass Sicherheit im Gebirge eine gemeinsame Verantwortung sei. Nur durch umsichtiges Verhalten könne die Zahl der Unfälle reduziert und die Effizienz der Rettungseinsätze weiter verbessert werden.
Im Einsatz waren die Rettungskräfte unter anderem in den Skigebieten Rittner Horn, Plose/Brixen, Meran 2000, Schöneben/Reschen, Trafoi, Sulden, Watles, Pfelders, Villnöß, Sexten sowie in Gröden.




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