Daten des ASTAT

Mehr als ein Drittel der Haushalte in Südtirol sind Single-Haushalte

Montag, 14. Mai 2018 | 12:05 Uhr

Bozen – Single-Haushalte sind seit den 1990-er Jahren zur vorherrschenden Haushaltsform geworden: Dies geht aus der neuesten Publikation des ASTAT hervor.

Hier geht es zum PDF

Am 15. Mai wird jährlich der Internationale Tag der Familie begangen. Zu diesem Anlass veröffentlicht das Landesinstitut für Statistik ASTAT einige Daten zu einer besonderen Form der Familie: zum Ein-Personen-Haushalt, in dem die Familie aus einer einzigen Person besteht.

Während die Ein-Personen-Haushalte in den 1970er-Jahren noch 13,6 Prozent aller Haushalte ausmachten, so bilden sie inzwischen mit 36,2 Prozent den weitaus größten Anteil.

Insgesamt leben mit Stichdatum 31. Dezember 2017 in Südtirol 80.265 Personen alleine. Von diesen sind nur 8,1 Prozent jünger als 30 Jahre, 37,2 Prozent sind Seniorenhaushalte.

Auch die Bautätigkeit hat auf diesen Trend reagiert: Wohnungen mit vielen Zimmern und großer Wohnfläche sind rückläufig.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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33 Kommentare auf "Mehr als ein Drittel der Haushalte in Südtirol sind Single-Haushalte"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
Martha
Martha
Neuling
6 Tage 16 h

und über die Hälfte davon sind frustriert und unzufrieden !!!

WM
WM
Universalgelehrter
6 Tage 15 h

Meglio soli che malaccompagnati besser aloane wie a eiertreterin dahoam 😜😜😜😜

yeah
yeah
Grünschnabel
6 Tage 15 h

also mir geats mol gonz guat muassi sogn 😀

kleinerMann
kleinerMann
Grünschnabel
6 Tage 15 h

wieso weisst du das ? Es gibt auch Singles die das Leben geniessen = lässige Wohnung, schöne Reisen, nicht allzu viel Verpflichtungen und Verantwortungen usw. Deswegen = Single mit frustriert und unzufrieden gleichzusetzen lässt nur darauf schliessen, dass du das als Single warst oder bist 🙂

a sou
a sou
Tratscher
6 Tage 12 h

@kleinerMann so einen Lebensstil auf Dauer, bezeichnet man auch als oberflächlich, egoistisch und verantwortungslos… der einem mit fortschreitendem Alter zunehmend einholt…
Zeitlich begrenzt allerdings ne feine Sache, die man durchaus mal praktizieren kann…

genau
genau
Universalgelehrter
6 Tage 12 h

@WM

Wieso??
Du heiratest, bis deprimiert……fängst an zu saufen😄😄😄

Ja da muss ich dir recht geben

genau
genau
Universalgelehrter
6 Tage 12 h

@kleinerMann

Auch da geb ich dir recht!
Aber das versteht der Engstirnige Südtiroler nicht

m. 323.
m. 323.
Superredner
6 Tage 11 h

ja alle Frauen ab 40“““😱😂😂😂😂

iuhui
iuhui
Universalgelehrter
6 Tage 6 h

deswegen haben die meisten einen Hund…

Mikeman
Mikeman
Universalgelehrter
6 Tage 15 h

Dann wird man sich beim Hasenkäfig Bau  schon was Neues einfallen lassen die Kunden weiterhin ordentlich zu schrepfen 😀.

genau
genau
Universalgelehrter
6 Tage 15 h

Hattest du mal ein Trauma?😆

PuggaNagga
PuggaNagga
Universalgelehrter
6 Tage 16 h

Mit 36 % ist man aber in der Unterzahl und kann nicht von Mehrheit sprechen.
Dass große Wohneinheiten rückläufig sind dürfte weniger mit Singles als mit Kostenexplosionen zu tun haben. Wer kann sich eine 100qm und mehr Wohnung leisten? Ohne Spitzenverdienst fast unerschwinglich!

marher
marher
Grünschnabel
6 Tage 15 h

Auf dem Papier, laut Statistiken  wird es wohl so sein.Tatsache wird aber auch sein,  dass die genannten Singles ihre Partnerinnen/Partner zu Hause haben, ohne dass sie dort gemeldet sind. Das weis jedes kleines Kind. Übrigens irgendwo muss man doch sparen, denn das Leben ist schon  teuer genug.    

faif
faif
Neuling
6 Tage 11 h

….genau….und soo nebenbei no a haufen zualogen für alleinerziehende oosaugen….semm wärd nia kuan riegel vorgschoben

Oltvatrische
Oltvatrische
Tratscher
6 Tage 8 h

kenn ginui solche fälle. und no af bruatn fuiß lebn.

Tottele
Tottele
Tratscher
6 Tage 6 h

@faif
17:57
I hon bis heint no nia von jemand mehr Geld gekriegt , gonzn im Gegenteil muas schaugn über die Runden zu kemmen . In oanzing Vorteil ist dass i von der Mensa ( 2mal die Woche ) nur 2,47 € bezahle obor des Ansuchen mochn die meisten und geat noch Einkommen !

traktor
traktor
Universalgelehrter
6 Tage 13 h

traurige bilanz.
junge leute verdienen nicht genug eine familie zu gründen.
europa findet für jeden unsere steuergelder, blos in die junge generation wird nicht investiert!!
fördert endlich einheimische familien denn kinder sind das höchste gut jeden staates.

Benno
Benno
Neuling
6 Tage 15 h

Die Zukunft ist sowieso der virtuelle Sex oder der Sex mit Robotern. Muss man halt schauen, wie man das mit der Fortpflanzung hinbekommt.

PuggaNagga
PuggaNagga
Universalgelehrter
6 Tage 11 h

Dann gibs halt Patronen zum einfüllen in die „Sexmaschine“ die die Besamung gewährleistet! Alles kein Problem!

Leonor
Leonor
Tratscher
6 Tage 11 h

Benno

Sex mit Robotern? Würgh…

Leonor
Leonor
Tratscher
5 Tage 22 h

PuggaNagga

Wenn i mi überlege, in 50 Jahren wird’s wohl mehr Cyborgs geben, aufgrund der zunehmenden Umweltverschmutzung auf der Erde. Dorthin wird die Technik viel weiter sein als heute.

Koefele
Koefele
Grünschnabel
6 Tage 14 h

Für die Zunahme der Singlehaushalte gibt es  logische Erklärungen:

Früher blieben die Kinder zum Großteil bis zur eigenen
Familiengründung bei den Eltern  Und in
der heutigen Zeit macht sich jedes Kind, oft vor dem Schulabschluss, unabhängig
und verlässt das Zuhause wodurch oft ein  Teil der Eltern alleine zurückbleibt. Somit enstehen oft mehrere Singlehaushalte aus einer Familie. Auch Familiengründungen sind nicht mehr so aktuell, da sie
mit Verantwortung und mit finanziellen Belastungen verbunden sind und eine bedürftige Wohnfläche für eine Familie meist unbezahlbar ist. Auch Scheidungen tragen bei, dass oft von einem Haushalt
zwei Singlehaushalte entstehen.

george
george
Tratscher
4 Tage 14 h

Die erste Hälfte deines Beitrages halte ich für vollkommen falsch. Das Gegenteil ist der Fall. 
Bei den Familiengründungen hast du Recht: Kosten-Nutzen-mäßig völlig daneben. 

loki
loki
Neuling
6 Tage 12 h

Wir reden hier, zumindest habe ich den Artikel so verstanden,  über Single-Haushalte, nicht über das Single-Dasein an sich. Ich denke, viele Bewohner dieser Single-Haushalte leben trotzdem in einer Beziehung, nur haben sie aus verschiedenen Gründen (Arbeit, persönliche Einstellung, etc…) einen eigenen Wohnsitz.

Kurios
Kurios
Superredner
6 Tage 10 h

@loki: ebenso aus finanziellen Gründen, z. B. höhere Mietbeiträge, Beiträge an Alleinerziehende, usw.

Oltvatrische
Oltvatrische
Tratscher
6 Tage 8 h

i glab heint hobn viel mando uanfoch ongst a familie zu gründn. wenn man die jungen mütter so sieht. a auraumerin dohuame, jedn tog mit die freindinen an kaffe trinkn gian, in kindowogn glei mit, dohuame kuan struach tian, bol do monn va do orbat huam kimmp muß er no die sochn tian wos die frau in gonzn tog zeit kob hätt zi erledigen. und nua no a gsicht mochn, wie siebn toge regnwetto. ausnohmen giebs, die sebn muan i do net.

uafaeltige
uafaeltige
Neuling
6 Tage 6 h

so sichis a… .und olle Toge afn Berg mit 3 ondre Weibo und do Monn konn orbatn af fo Baustelle bisin gie Kgippe eie tut… 😜

Sag mal
Sag mal
Universalgelehrter
6 Tage 14 h

2 ZW unerschwinglich.

a sou
a sou
Tratscher
6 Tage 12 h

Wenn man sich nur für Neubauten in den Städten interessiert, sicherlich… Es gibt aber genügend Alternativen, für die man allerdings Abstriche hinnehmen muss. Wer nur an seinem Wunschort/Viertel kaufen will und sich dort einfach ins gemachte Nest setzen, der muss halt tief in den Geldbeutel greifen. 

Mikeman
Mikeman
Universalgelehrter
6 Tage 11 h

@ WM
👍 👍 das ist eine der größten Warheiten in diesem Leben,wieviele haben sich damit das Leben total versaut 😀

bergeistod
bergeistod
Tratscher
5 Tage 22 h

Versager 😂

Mentar
Mentar
Neuling
5 Tage 9 h

Als Investition zum Vermieten empfehlen sich große Wohnungen nicht. Familien insbesondere mit kleinen Kindern können sich diese kaum leisten. Falls sie dann nicht bezahlen, bedeutet dies aufgrund der derzeitigen gesetzlichen Verfahrensweise nicht selten einen Schaden von bis zu 20.000 Euro für den Vermieter. Die Folge ist, dass man nur an wirklich solvente Familien vermieten kann – welche jedoch kaum Bedarf an Mietwohnungen haben. Daher eignen sich als Mietobjekte nur kleine Wohnungen – ensprechend ist auch dies einer der Gründe für die erhöhte Nachfrage und Bautätigkeit nach kleinen Wohnungen.

george
george
Tratscher
4 Tage 14 h

Das mit den Single-Haushalten ist eine nette Form, uns mitzuteilen, dass Südtirol, wie auch der Rest Europas, keine große Zukunft hat. Wenige Nachkommen (in den Städten fast keine) bedeutet, dass wir in ein, zwei Generationen zusperren – und zwar gewollt bzw. freiwillig. 

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