Angriff auf offener Straße

Messerattacke auf Ehefrau: Anklage fordert zehn Jahre Haft

Freitag, 30. April 2021 | 08:17 Uhr

Bozen – Die Bozner Staatsanwaltschaft fordert eine zehnjährige Haftstrafe für jenen 42-Jährigen aus Albanien, der am 1. März 2019 in der Claudia Augusta-Straße auf seine Frau eingestochen hat.

Die Frau, die zu dieser Zeit mit ihren Kindern in einer geschützten Einrichtung lebte, hatte den Mann bereits in der Vergangenheit wegen häuslicher Gewalt angezeigt.

Trotz schwerster Verletzungen hat die Frau den Angriff auf offener Straße überlebt, berichtet Alto Adige online. Dem Mann wird erschwerte versuchte Tötung vorgeworfen. Während die Staatsanwaltschaft davon ausgeht, dass die Tat geplant war, bestreiten dies seine Verteidiger Nicola Nettis und Corrado Faes. Am heutigen Freitag soll ein Urteil fallen.

Der Verein GEA gegen Gewalt an Frauen hat vor dem Gericht eine Protestkundgebung veranstaltet und Gerechtigkeit für das Opfer gefordert. Mit der Kundgebung ging eine Spendensammlung für die Frau einher.

Die Frau lebt weiter in einer geschützten Wohnung.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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1 Kommentar auf "Messerattacke auf Ehefrau: Anklage fordert zehn Jahre Haft"


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Trina1
Trina1
Universalgelehrter
10 Tage 9 h

Der Frau und den Kindern wünsche ich jede Unterstützung , das Beste ist wenn so ein Individium in seine Heimat ausgewiesen wird um seine Strafe dort abzusitzen und ein Leben lang Italien nicht mehr betreten darf .Nur so können Frau und Kinder in Ruhe leben.

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