Mobbing hat viele Gesichter

Mobbing am Arbeitsplatz: Rund 300 Fälle in Südtirol

Freitag, 23. September 2016 | 08:11 Uhr

Brixen – Immer öfter erleben Arbeiter und Angestellte psychische Gewalt am Arbeitsplatz. Dies betont Gleichstellungsrätin Michaela Morandini. In Brixen findet am heutigen Freitag eine Tagung zu diesem Thema statt.

Mobbing hat viele Gesichter. Die Auswirkungen auf den Selbstwert und das psychische Wohlbefinden können fatal sein. In vielen Fällen sind Frauen die Opfer.

In Südtirol sind mittlerweile rund 300 Fälle von Gewalt am Arbeitsplatz bekannt.

Betroffene sollten sich zuerst an den Arbeitgeber wenden, denn er ist verpflichtet, seine Angestellten zu schützen.

Von: mk

Bezirk: Bozen, Eisacktal

Kommentare

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11 Kommentare auf "Mobbing am Arbeitsplatz: Rund 300 Fälle in Südtirol"


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fritzol
Grünschnabel
7 Tage 13 h

Was hilft es den Arbeitgeber melden wenn er wegschaut und das in einer Schule die öffentlich ist

wuestenblume
Tratscher
7 Tage 12 h

…genau…bin selbst betroffene und weiss wie es sich anfühlt …es muss endlich ein gesetz her damit sich die opfer wehren können

Dublin
Tratscher
7 Tage 12 h

In der Praxis muss leider meistens der Gemoppte den Arbeitsplatz wechseln. So sieht der Schutz durch den Arbeitgeber aus.

Geri
Grünschnabel
7 Tage 10 h

Und genau desswegen fühlen sich die Mobber (meist mit Vorgesetzten inbegriffen) im Recht, weil immer die Gemobbten die Folgen tragen mussten, bzw. tragen müssen und den Arbeitsplatz verlieren. Bei uns alles schon erlebt. Das kann gar kein Zufall sein.

Edith
Neuling
7 Tage 8 h

Sehr oft ist genau der Vorgesetzte, der mobbt. Nicht umsonst sagt ein Sprichwort: “Der Fisch beginnt beim Kopf zu stinken!”
Das bedeutet, dass der Mißstand im Betrieb von der unfähigen Führungskraft verursacht wird. Eine Führungskraft, die ihre

Edith
Neuling
7 Tage 7 h
… Entschuldigung, habe falsch gedrückt. Eine Führungskraft, die ihre mangelnde Fähigkeiten mit Brachialgewalt, sprich Mobbing, ersetzt, wird dadurch nicht automatisch erfolgreicher. Eher das Gegenteil ist der Fall. Wer seine Mitarbeiter “richtig” motivieren kann, erreicht am Ende viel, viel mehr, als der mit der niedrigen, primitiven Mobbingmethode. Ein bischen Lob kann Wunder wirken. Sogar einen Esel kann man durch Schläge nicht zu mehr bewegen, als wenn man ihn zwischendurch auch mal die Karotte gibt, die man ihm vor die Schnauze hält. Aber ob das die Leute verstehen, die fälschlicherweise auf dem Chefsessel sitzen, ist zu bezweifeln. Denn soweit reicht es bei… Weiterlesen »
Geri
Grünschnabel
7 Tage 10 h

Bei uns in der Abteilung misten sie (Abteilungsdirektor u. Stellvertreter) so die unliebsamen u. unbequemen Mitarbeiter aus. Mir persönlich hat der Boß gesagt, dass er so seine Wunschkanditaten zusammenstellen will. Bin jetzt schon 20 Jahre dabei und habe (besonders iin letzter Zeit) viele Abgänge auf solch “bewährter” Art gesehen. Dublin hat vollkommen recht. Bis jetzt musste IMMER der Gemobbte gehen. Sozusagen strafte man das Opfer, weil es das Pech hatte, Opfer zu sein. Egal ob Schlichtungsstelle, Gleichstellungsamt oder sonstige “un”-nütze Einrichtungen.

Der Boese
Grünschnabel
7 Tage 12 h

Ober wia oft haint a Arbeitgeber gemobbt werd fa die eigenen Mitorbeiter sel schreibt niamand heutzutage isch man als Arbeitgeber a orma ” Sau”

ExSuedtiroler
Grünschnabel
7 Tage 11 h

Und was tun wenn der Arbeitgeber selbst das Problem verursacht?

helene
Grünschnabel
6 Tage 19 h

.DER FISCH FÄNGT BEIM KOPF AN ZU STINKEN.😈Solche Vorgesetzte ist Gang und Gebe.Als Frau hat man die Chance sich gut zu stimmen mit dem Vorgesetzten ansonsten hast Pech😈und helfen kann und will Niemand 😈

Edith
Neuling
6 Tage 12 h

@ helene
Du hast recht, eine Frau kann sich oft besser mit dem Chef “einigen”. Aber nicht jede Frau ist sooo “karrieregeil” und schmeißt ihre Würde weg, nur um sich dem Vorgesetzten anzubiedern. Und wie du so schön sagst: Helfen kann und vor allem WILL niemand. Leider! 😕

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