Zwei Jahre bedingte Haft für Arbeitgeber

Nach Arbeitsunfall im Rollstuhl: Zwei Urteile

Freitag, 12. Mai 2017 | 12:08 Uhr

Bozen – Ein hartes Urteil wegen eines Arbeitsunfalles im Pustertal ist jetzt in Bozen gefallen.

Vor fünf Jahren war ein Arbeiter (32) aus Winnebach schwer verletzt worden, als er von einem Dach acht Meter tief auf einen Betonboden stürzte. Seitdem ist der Mann an den Rollstuhl gefesselt.

Der Arbeitgeber wurde vom Bozner Landesgericht zu 2 Jahren Haft auf Bewährung verurteilt, der Eigentümer der Halle zu eineinhalb Jahren bedingter Haft.

Wie das Tagblatt Dolomiten berichtet, hätten die Verurteilten den Mann auf das Dach geschickt, ohne für die entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen gesorgt zu haben. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Ein Arbeitsinspektor hatte vor Gericht bestätigt, dass sich auf dem Dach keine Vorrichtung befand, an der sich der Arbeiter hätte sichern bzw. anhängen können.

Von: luk

Bezirk: Bozen, Pustertal

Kommentare

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16 Kommentare auf "Nach Arbeitsunfall im Rollstuhl: Zwei Urteile"


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DAC
DAC
Grünschnabel
10 Tage 15 h

Und der Geschädigte? Wos kriag der sel? I tat sogn, dass sel wichtiger war in sem a Entschädigung zu gebm als Gefängnis und Strofn…

Anja
Anja
Tratscher
10 Tage 14 h

strafprozess und zivilprozess sind 2 paar schuhe… das war der strafprozess, zivilprozess gibs bestimmt auch….

Ninni
Ninni
Universalgelehrter
10 Tage 10 h

@Anja

Wie immer schon wieder Recht..hmmm 👍👌l

gasse
gasse
Neuling
10 Tage 12 h

Was sind 2 Jahre auf Bewährung -der Arbeiter hat lebenslänglich !!!!!!!!!
und hätte er nicht die Anweisung befolgt,
wäre er gekündigt worden !!

Karl
Karl
Tratscher
10 Tage 10 h

@gasse . Das ist nicht wahr was du sagst. Man kann keinen Mitarbeiter ohne Grund kündigen und schon gar nicht zwingen ein solches Risiko einzugehen.  Ich weis wovon  ich rede , habe selber Mitarbeiter und  habe oft  die größten Probleme damit,  Ihnen  die uns  bereitgestellten Schutzausrüstungen  benutzen zu  machen. Auch das ist  leider oft der Fall, der Chef kann nicht überall sein.  Das  grausame Schicksal dieses  armen Menschen  zeigt was dabei rauskommen kann.

el_tirolos
el_tirolos
Grünschnabel
10 Tage 7 h

wos tasch noa am liebstn in chef lebnslänglich gebm?

noa schaug la wialonge se geat weil kans ma voontwortung ibonem will wenn ans amo an scheiß aufiart…

der kriag 2 johr af bewährung währnd ondra wos greibas ungstellt om frei manondo lafn…

Schönes Italien, straft die die Arbeiten möchten und unterstützt die die gerne Kriminell sind

honigdachs
honigdachs
Grünschnabel
10 Tage 4 h

gasse ! du hosch an klaps , wieso sollat do orbatgeber lebenslänglich kriagn ???
i bin a orbatgeber , und i muas a olm kämpfn dassn olle die schutzausrüstung unlegn , olm tianses et , wos sollatn die sem a noa lebenslänglich kriagn ????
an gsundn hausvostond und awia a hirn noa gang vieles bessa , sem brauchats de gonzn rechtsonwelte und gerichte viel wianiga ……
jednfolls in den monn wos ogstürzt isch viel kroft und olls guate !

Andreas
Andreas
Tratscher
9 Tage 18 h

i glab jeder Mitarbeiter muass selber a wia schaugen und wenn die Gefor do isch nor muass er a soge das des zu gefärlich isch… oder dir Schutzausrüstung ordentlich unlegen.

Tschoegglberger
Tschoegglberger
Grünschnabel
10 Tage 9 h

Bald wird es keine Unternehmer mehr geben, denn sobald ein Arbeiter und wenn er sich noch so dumm angestellt hat zu Schaden kommt ist man mit einem Fuß immer im Gefängnis. Wer ist eigentlich verantwortlich für die ganzen Freizeitunfälle? Die weitaus häufigsten Schadensfälle und Todesursachen passieren eben immer noch in der Freizeit.

iglabnix
iglabnix
Grünschnabel
9 Tage 21 h

Fir die freizeitunälle isch do grundbesitzer verontwortlich.

Staenkerer
10 Tage 13 h

i hoff der orbeiter findet sich in seinen, auf so tragische weiße verändertem, lebn guat zurecht u. wünsch ihn olles beste für die zukunft!
natürlich wünsch i ihn a das er zwischen entschädigung u. unfoll- u./od. orbeitsinvaliedenrente so guat obgsichert werd, das zur körperlichen beeinträchtigung nit a no a finanzieller notstond eintretet!

oli.
oli.
Universalgelehrter
10 Tage 6 h

Warum wird der Arbeitgeber und Besitzer bestraft ??? , haben die Ihn abstürzen lassen ??? , Arbeitsunfälle passieren wo gearbeitet wird lebt man immer gefährlich in manchen Berufen .
Die ganze Verurteilungen mit Gericht , Anwalt etc. , die Kosten hätte man sparen können und den Arbeiter zukommen lassen .

Evi
Evi
Grünschnabel
9 Tage 2 h

auch wieder wahr!

xXx
xXx
Grünschnabel
10 Tage 6 h

Wie ist das eigentlich, wenn der Kaminkehrer zu besuch kommt? Muss ich alls Eigentümer darauf bestehen das er sich sichert?

iglabnix
iglabnix
Grünschnabel
9 Tage 21 h

Jo sischt bisch du fällig

Biest
Biest
Neuling
9 Tage 19 h

Natürlich der Eigentümer haftet immer.
Zudem benötigt der Kaminspatz die genormte Verankerung an der er sich anhängt.

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