Von: luk
Bozen – Die Staatspolizei hat am vergangenen Wochenende bei einer Kontrolle an der Mautstelle Bozen Süd einen 48-jährigen Mann aus der Provinz Brescia festgenommen. Der Italiener war laut Angaben der Quästur der Provinz Bozen mit rund einem halben Kilogramm Kokain unterwegs.
Die Kontrolle wurde von der Anti-Drogen-Einheit der mobilen Einsatzgruppe im Rahmen eines vom Quästor der Provinz Bozen angeordneten Schwerpunkteinsatzes durchgeführt.
Den Exekutivbeamten fiel der Mann auf, weil er sich bei der Kontrolle auffallend nervös verhielt und widersprüchliche Angaben zu seinem Aufenthalt in Südtirol machte. Er erklärte zunächst, als Bauarbeiter für einen Auftrag nach Bozen gekommen zu sein. Eine rasche Überprüfung ergab jedoch, dass sich an der im Navigationsgerät eingegebenen Zieladresse keine Baustelle befand.
Daraufhin durchsuchten die Polizisten das Fahrzeug genauer. Dabei bemerkten sie gelockerte Befestigungsschrauben am Beifahrersitz. Die Fahnder entdeckten schließlich ein professionell eingebautes elektronisches Versteck mit einem Doppelboden, das per Mechanismus geöffnet werden konnte.
In dem Versteck fanden die Beamten ein vakuumverpacktes Paket mit rund 500 Gramm Kokain. Der Straßenverkaufswert der Drogen wird auf etwa 40.000 Euro geschätzt.
Der Mann wurde wegen Besitzes und Transports von Drogen festgenommen und in das Gefängnis von Bozen eingeliefert.
Die Quästur der Provinz Bozen betonte, dass der Fall die Bedeutung der nahezu täglich durchgeführten Schwerpunktkontrollen unterstreiche. Diese seien oft entscheidend, um Drogentransporte aufzudecken und den illegalen Handel einzudämmen.




Aktuell sind 0 Kommentare vorhanden
Kommentare anzeigen