28-Jährige litt unter Erschöpfung

Österreichisches Paar muss am Großglockner gerettet werden

Montag, 13. April 2026 | 11:37 Uhr

Von: mk

Innsbruck – Ein österreichisches Bergsteigerpaar musste in der vergangenen Nacht am Großglockner gerettet werden. Der 31-Jährige und seine 28-jährige Begleiterin waren bei ihrer Tour auf den 3.798 Meter hohen Berg nicht mehr weitergekommen. Der Großglockner gilt als der höchste Gipfel Österreichs.

Die beiden hätten ihre Tour dennoch fortgesetzt, obwohl die 28-Jährige bereits beim Aufstieg gesundheitliche Beschwerden verspürt habe, zitiert die Nachrichtenagentur Ansa die Tiroler Polizei. Nachdem das Paar auf dem Gipfel angelangt war, erwies sich der Abstieg aufgrund der Beschaffenheit der Schneedecke als extrem mühsam. Erschwerend kam der Zustand der Erschöpfung und die gesundheitliche Beeinträchtigung hinzu, unter der die Frau litt.

Kurz nach 20.00 Uhr schlugen die beiden Alarm und wurden von einem Rettungshubschrauber aus Kärnten abgeholt und in Sicherheit gebracht. Das Paar war unverletzt und bedurfte keiner ärztlichen Versorgung im Spital.

Erst im vergangenen Februar hatte das Landesgericht in Innsbruck einen 37-jährigen Österreicher wegen grob fahrlässiger Tötung zu einer fünfmonatigen bedingten Haftstrafe und einer Geldstrafe von 9.600 Euro verurteilt. Der Mann hatte im Januar 2025 seine 33-jährige Partnerin während einer Besteigung des Großglockners zurückgelassen, woraufhin diese erfror.

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