Von: mk
Bozen/Antholz – Nur noch wenige Tage, dann sind auch diese Olympischen Spiele Geschichte. Zeit, um Bilanz zu ziehen und auf das beeindruckende Sicherheits- und Verkehrskonzept zurückzublicken, das von Ortspolizeikräften aus ganz Südtirol umgesetzt wurde. Und das Fazit fällt mehr als positiv aus. Der Kommandant der Bozner Stadtpolizei, der die zusätzlich eingesetzten Beamtinnen und Beamten, die die Ortspolizei Bruneck während der Wettkampftage in Antholz unterstützten und immer noch unterstützen, koordinierte, zeigte sich heute sehr zufrieden.
„Die Olympischen Spiele neigen sich dem Ende zu, und deshalb möchte ich heute die Gelegenheit nutzen, um allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich am Projekt Olympia beteiligt haben, für ihre motivierten, professionellen und kompetenten Einsatz danken,“ so der Kommandant der Bozner Stadtpolizei Fabrizio Piras. „Die Ortspolizeikräfte aus dem Burggrafenamt, aus dem Vinschgau, aus Meran, Lana, Eppan, Bozen, Leifers, Neumarkt, Branzoll und Brixen haben ihre Brunecker Kolleginnen und Kollegen auf allen wichtigen Straßenabschnitten, auf Parkplätzen und an den Umsteigeknotenpunkten, insbesondere am Bahnhof Olang und entlang der Pustertaler Staatsstraße, unterstützt. Diese einzigartige und neue Form der gemeindeübergreifenden Kooperation hat hervorragend funktioniert und auch den Zusammenhalt zwischen den Ortspolizeieinheiten, die zum ersten Mal miteinander an einem gemeinsamen Ziel gearbeitet haben, gestärkt.“
Ein besonderer Dank ging an die Kommandantin der Ortspolizei Bruneck, Lisa Innerbichler, die die gesamte Einsatzkoordination innehatte und die Ortspolizeieinheiten aus dem ganzen Land auf souveräne, kompetente und klare Art und Weise geführt habe, betonte Piras, der sich auch bei der Landesabteilung Mobilität und der Landesagentur für Bevölkerungsschutz, namentlich bei Matteo Vischi und Markus Rauch bedankte, „die nicht zuletzt für eine reibungslose Funkverbindung zwischen allen Einsatzkräften, der Einsatzzentrale auf Gemeindeebene in Antholz und der gemeinsamen Einsatzzentrale in Bozen gesorgt haben“.
Überhaupt waren der Organisationsaufwand und die Einsatzintensität für die Ortspolizeikräfte beträchtlich. Täglich waren mehr als 30 Beamtinnen und Beamte im Einsatz. Der Schichtwechsel erfolgte direkt am Einsatzort, um eine Unterbrechung des Dienstes zu vermeiden, insbesondere zu den An- und Abreisezeiten. Diese waren insofern eine Herausforderung, als dass trotz des hohen Verkehrsaufkommens die freie Fahrt der Busse von und zu den Umsteigeknotenpunkten und Bahnhöfen aufrechterhalten werden musste. „Ich danke allen beteiligten Einsatzkräften, die trotz der nicht immer einfachen Anfahrten zu ihren Einsatzorten Schichten von zehn bis zwölf Stunden pro Tag absolviert haben. Ihnen ist es zu verdanken, dass die Ortspolizei bei diesem Einsatz ihre ganze Effizienz und Professionalität beweisen konnte”, so Piras abschließend.




Aktuell sind 0 Kommentare vorhanden
Kommentare anzeigen