Vorbereitung ist wichtig

Patientenverfügung: Damit der eigene Wille auch im Extremfall zählt

Freitag, 16. November 2018 | 09:50 Uhr

Bozen – Das Thema Patientenverfügung ist am Donnerstag im Mittelpunkt einer Tagung im Bozner Gemeindesaal gestanden. Was soll mit mir passieren, wenn ich im (Wach-)Koma oder im Sterben liege und meinen Willen nicht mehr äußern kann? Mit dieser Frage sollte man sich nicht nur beschäftigen, sondern die eigenen Gedanken auch niederschreiben, um seinen Willen kundzutun, berichtet das Tagblatt Dolomiten.

„Solange ich selber entscheiden kann, solange gilt meine Entscheidung. Erst wenn ich dazu nicht mehr in der Lage bin, greift eine Patientenverfügung“, erklärte Dr. Hartmann Aichner, ehemaliger Primar an der Gynäkologie und Geburtshilfe am Krankenhaus Innichen, laut „Dolomiten“. Doch am Ende des Lebens seien Patienten nicht immer in der Lage, selber zu bestimmen, welche medizinischen Maßnahmen sie (noch) haben wollen. Eine Patientenverfügung sei zwar keine Verpflichtung, „aber sie stellt sicher, dass mein Wille respektiert wird, auch wenn ich ihn nicht mehr äußern kann“.

Laut Aichner nimmt eine Patientenverfügung Ärzten und vor allen Dingen Angehörigen den Druck, die möglicherweise durch den nahenden Verlust eines geliebten Menschen bereits eh schon leiden. In dieser Lage dann auch noch so weitreichende Entscheidungen treffen zu müssen, sei sehr belastend.

Mehr lest ihr in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts Dolomiten!

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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11 Kommentare auf "Patientenverfügung: Damit der eigene Wille auch im Extremfall zählt"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
blabla
blabla
Grünschnabel
1 Monat 2 Tage

Find i supor!👍

iuhui
iuhui
Universalgelehrter
1 Monat 2 Tage

solange es der Notarzt auch zu lesen bekommt

denkbar
denkbar
Kinig
1 Monat 2 Tage

Wer schon mal Wachkomapatienten in der Familie hatte oder Terminalpatienten mit Krebserkrankungen kann bezeugen, wie eminent wichtig so eine Patientenverfügung ist. Zum einen für den Patienten selbst, damit effektiv sein Wille geschehe, aber auch für die Angehörigen, für die es eine große Entlastung ist, wenn die wissen was der Angehörige selbst möchte für den Fall in dem er sich selbst nicht mehr dazu äußern kann.

Eppendorf
Eppendorf
Universalgelehrter
1 Monat 2 Tage

Ich war in einer Situation wo ich, hätte diese Person eine Patientenverfügung gehabt, diese ignoriert hätte, da wir alles dafür getan hätten, dass sie überlebt.
Eine Patientenverfügung kann einerseits helfen, andererseits die Verwandten aber auch stark unter Druck setzen, sterben lassen ist auch nicht so einfach mit der Meinung, dass es vielleicht noch Hoffnung gibt.

iuhui
iuhui
Universalgelehrter
1 Monat 2 Tage

@Eppendorf na bravo, hoffentlich ignorieren meine Kinder nicht mein Willen!

Eppendorf
Eppendorf
Universalgelehrter
1 Monat 2 Tage

@iuhui
Vorher reden ist eine Sache, wenn du dich aber in einer solchen Situation befindest ist alles nicht mehr so logisch, wie du jetzt annimmst.

oli.
oli.
Universalgelehrter
1 Monat 2 Tage

War 2mal im Koma ohne Patientenverfügung , meine Frau ist gut und schlau genug um das richtige zu machen . Doc machte alles auch richtig , nur schickte er meine Frau aus dem Zimmer als im Koma der ganze Körper zum springen anfing , das fand Sie nicht so gut .
Aber alle haben Ihre Sachen richtig gemacht.

Waltraud
Waltraud
Universalgelehrter
1 Monat 2 Tage

Patientenverfügung den Angehörigen hinterlegen und beim Notar.

Sag mal
Sag mal
Kinig
1 Monat 2 Tage

wenn s von den Angehörigen respektiert Wird.Die machen dann gerne wies Ihnen passt .

Eppendorf
Eppendorf
Universalgelehrter
1 Monat 2 Tage

Wozu beim Notar? Der kostet doch nur unnötig Geld.

hage
hage
Grünschnabel
1 Monat 2 Tage

Interessante Kommentare fürs pro und contra.
ich finde es sollte mehr Aufklärung gemacht werden. Ich persönlich würde sie machen… aber ohne “Druck” denkt man, man hätte noch unheimlich viel Zeit es zu tun.

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