Studie ist erschienen

Pestizide aus Obst- und Weinbau auf Kinderspielplätzen

Dienstag, 21. Mai 2019 | 08:27 Uhr

Bozen – Zur Pestizidbelastung von Spielplätzen ist nun die weltweit erste und umfangreiche wissenschaftliche Studie erschienen: Ein internationales Forscherteam weist hormonell wirksame Stoffe auf Spielplätzen in Südtirol nach. Darauf weist das Netzwerk „Pesticide Action Network Europe“ (PAN-Europe) in einer Aussendung.

Obst- und Weinbau zählen zu den landwirtschaftlichen Sparten mit besonders hohem Pestizideinsatz. Unklar war bislang, inwiefern angrenzende öffentliche Flächen durch Pestizidverwehungen betroffen sind. In der weltweit ersten Studie dieser Art wurden 71 Spielplätze in Südtirol auf mögliche Pestizidkontaminationen untersucht. Knapp die Hälfte der untersuchten Spielplätze war mit Pestiziden kontaminiert. Insgesamt wurden zwölf verschiedene Pestizide gefunden. „In Anbetracht der dort spielenden Kinder ist es besonders bedenklich, dass 92 Prozent der gefundenen Pestizidwirkstoffe als hormonell wirksam gelten“, erklärt PAN-Europe. Des Weiteren habe die Studie ergeben, dass die Pestizidbelastung von der Entfernung zu den Obstanbauflächen und von deren Flächenanteil in der Umgebung abhängt. Zusätzlich werden die Pestizidrückstände von den herrschenden Strahlungs- und Windbedingungen sowie den Niederschlagsmengen beeinflusst. Die Ergebnisse dieses internationalen Kooperationsprojektes wurden kürzlich in der wissenschaftlichen Zeitschrift Environmental Sciences Europe veröffentlicht.

Pestizide, die auf landwirtschaftlichen Flächen gegen Insekten, Beikräuter oder Pilzerkrankungen eingesetzt werden, können durch Verdampfung, Wind und Niederschlag über weite Strecken verdriftet werden. Während landwirtschaftliche Produkte regelmäßig auf Pestizidrückstände analysiert werden, gibt es keine Erhebungen zu einer möglichen Belastung angrenzender öffentlicher Plätze oder privater Gärten.

Untersuchungen auf Spielplätzen in vier Regionen Südtirols

„In Südtirol wird die Problematik der Pestizidabdrift aus intensiven Apfelanbaugebieten sehr hitzig diskutiert. Deshalb wollten wir mit dieser Studie wissenschaftliche Daten zu dieser Debatte liefern“, erklärt Koen Hertoge, Studienleiter des „Pesticide Action Network Europe“, einer Nichtregierungsorganisation mit Sitz in Brüssel. Konkret wurden 71 öffentliche Spielplätze in den vier Südtiroler Regionen Vinschgau, Eisacktal, Etschtal und dem Südtiroler Unterland zufällig ausgewählt und darin Grasproben auf 315 Pestizide untersucht. „Das Besondere an unserer Studie war aber nicht nur das Messen der Pestizidrückstände, sondern auch die Analyse der zugrundeliegenden Wirkfaktoren. So wollten wir herausfinden, ob die Entfernung zum nächsten Obst- oder Weingarten, die Windrichtung und Windstärke, oder auch die Sonneneinstrahlung einen Einfluss auf die Pestizidbelastung haben“, präzisiert die Hauptautorin der Studie, Caroline Linhart.

Fast alle gefundenen Pestizide gelten als hormonell wirksam

Insgesamt konnten zwölf verschiedene Pestizide auf den untersuchten Spielplätze nachgewiesen werden. Spielplätze im Vinschgau waren am häufigsten mit Pestiziden belastet, während jene im Bozener Unterland die höchsten Pestizidkonzentrationen aufwiesen. „Sicher wird so manch einer anmerken, dass Gras kein Lebensmittel ist, von uns Menschen nicht verzehrt wird und Pestizidrückstände daher in Grasproben vernachlässigbar sind“, erläutert der Toxikologe und Mitautor Peter Clausing vom Pestizid Aktions-Netzwerk (PAN Germany). „Aber die Tatsache, dass 92 Prozent der gefundenen Pestizide als hormonell wirksam gelten und noch dazu auf Spielplätzen nachgewiesen wurden, sollte uns zu denken geben. Diese Stoffe können in den menschlichen Hormonhaushalt eingreifen und dort zu Störungen führen, was besonders bei Kindern bedenklich ist. Solche hormonschädlichen Substanzen können zur Entstehung chronischen Krankheiten wie etwa Adipositas, Diabetes oder auch Krebs beitragen.“, erklärt Clausing.

Bewertungen von Pestizidabdrift

„Unsere Auswertungen haben auch ergeben, dass die nachgewiesenen Pestizidkonzentrationen höher waren, je näher die Obstanbauflächen an die Spielplätze heranreichten. Weiters waren niederschlagsreiches Wetter sowie mittlere Windgeschwindigkeiten mit erhöhten Pestizdkonzentrationen verbunden“, erläutert Linhart.

Die Wissenschaftler der Studie haben mittels eines Risikomodels für die aufgenommenen Wetter- und Umweltbedingungen jeweils die möglichen Pestizidkonzentrationen bestimmt. „Hier gibt es natürlich eine Schwankungsbreite, aber das Model kann erheblich dazu beitragen, eine gezieltere und somit geringere Pestizidanwendung zu ermöglichen“, erklärt Linart. „Konkret zeigen die Ergebnisse, dass die untersuchten Kinderspielplätze einen Mindestabstand von 100 Meter zu den Agrarflächen haben sollten, um eine Pestizidkontamination möglichst zu vermeiden. Allerdings können die Pestizide bei mittleren bis höheren Windgeschindigkeiten mehr als 300 Meter vertragen werden, wobei je nach Strahlungsbedingungen auch höhere Konzentrationen wahrscheinlich sind.“, räumt Linhart ein.

„Diese Aspekte wurden bei der bisherigen Anwendung von Pestiziden und bei deren Bewertungen meistens nicht berücksichtigt“, erklärt Hertoge. Sein Fazit der Studienergebnisse ist, dass die derzeitigen Maßnahmen zur Minderung der Pestizidabdrift offenbar nicht ausreichen und plädiert für ein Pestizid-Monitoring zumindest auf öffentlich genutzen Plätzen in Gebieten mit intensiver Landwirtschaft und vor allem dann, wenn der von den Studienautoren empfohlene Mindestabstand von 100 Metern nicht eingehalten werden kann.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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69 Kommentare auf "Pestizide aus Obst- und Weinbau auf Kinderspielplätzen"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
Mammy
Mammy
Grünschnabel
1 Monat 6 Tage
wieder mal übertriebene panikmacherei…. wohne selbst mitten in einer obstanlage. natürlich schließe ich die fenster und warte danach ca. eine stunde bis ich mit meinem kind nach drausen gehe wenn gerade der sprüher ums haus fährt. ein kind spielt aber nicht nur auf dem spielplatz und ist ansonsten zuhause in steriler luft eingesperrt oder?? im freien sind überall kleine partikel unterwegs… dann sollte man das atmen am besten einstellen😉 überall sind heute schadstoffe… wenn nicht in der luft dann kaufen wir sie selbst ein… duftstoffe in shampoos, farbstoffe und aromastoffe in lebensmitteln usw usw… zählen auch noch dazu. trotzdem hieß… Weiterlesen »
Jefe
Jefe
Tratscher
1 Monat 6 Tage

da hast du vollkommen recht

Mamme
Mamme
Superredner
1 Monat 6 Tage

Mammy Schon komisch,wieso das sooo vergiftete südtiroler Volk das gesündeste weit und breit ist? In Südtirol wird am meisten kontrolliert,ob Obstwietschaft,oder Fleisch,Gemüse man kann total bedenkenlos alles aus einheimischer Produktion geniesen ohne den ganzen erfundenen Lügemärchen aufzusitzen

So sig holt is
So sig holt is
Superredner
1 Monat 6 Tage

interessiert niemanden weil die meisten wollen aif solche luxusartikel nit verzichten

Pacha
Pacha
Tratscher
1 Monat 6 Tage

Gebe dir vollkommen Recht. Diese medial aufgebauschte Panikmache, geht mir so langsam auf den Sack. Wenn sich schon jemand um die Gesundheit der Kinder sorgt, dann soll er sich endlich einmal über den ganzen Chinaschrott Gedanken machen. Mit dem wir unsere Kinder kleiden, mit dem sie spielen und was sie dabei alles mit dem Mund aufnehmen! Anstatt eine ganze Berufssparte in Verruf zu bringen, die wirklich bemüht ist das Bestmögliche zu tun.

falschauer
falschauer
Universalgelehrter
1 Monat 6 Tage

@Mamme ….wenn es um die gesundheit geht kann nie genug kontrolliert werden

Uuuups
Uuuups
Tratscher
1 Monat 6 Tage

@Pacha du bringst es auf den Punkt. Hauptsache man kann über die Bauern herziehen… Es gibt überall schwarze Schafe, doch bei den Bauer werden alle in den gleichen Topf geworfen…

@
@
Superredner
1 Monat 6 Tage

@Mamme
Wir sind statistisch gesehen eine der gesündeste Provinzen Italiens. Jene Leute, die Statistiken lesen und interpretieren können und nicht nur auf Grund von Schlagzeilen ihre Meinung bilden, wissen auch warum das so ist. Es wurden ja zur Statistik die verschiedene Gesundheits-Faktoren genannt, die für die Erstellung der Rangordnung berücksichtigt wurden(zB. Behandlungsmöglichkeiten, Medikamentangebot bis hin zur Betreuung von Kindern und Senioren)
Das kann nicht verhindern, dass sich hormonell wirksame Giftstoffe schädlich auf die Gesundheit vor allem von Kindern und immungeschwächten Personen fatal auswirken kann.

Geri
Geri
Superredner
1 Monat 6 Tage

@ Mamme Auszug aus dem Artikel:”Solche hormonschädlichen Substanzen können zur Entstehung chronischen Krankheiten wie etwa Adipositas, Diabetes oder auch Krebs beitragen.“, erklärt Clausing.!”…
Unter anderem ist Krebs auch dabei, und Südtirol liegt bei der Krebsrate italienweit an der Spitze, was ist dann mit dem gesündesten Volk? Und was ist mit der zunehmenden Häufigkeit von Allergien? Sind das keine Krankheiten? Oder etwa vermehrt Hautreizungen…und und und…bitte, klären Sie uns auf

Geri
Geri
Superredner
1 Monat 6 Tage
@ Pache…nur wenn man mit dem Finger auf andere Schuldige zeigt, wird man selbst nicht automatisch unschuldig. Chinaschrott in irgendeiner Form kaufen Sie sicher auch, daher brauchen auch Sie nicht darüber schimpfen. Die Berufsparte muss nicht von anderen in den Verruf gebracht werden, sie sorgt schon selbst dafür. Natur und Biodiversität ist nun mal nachweislich hauptsächlich von exzessiver Landwirtschaft (dazu kann man auch den Obst-und Weinbau in Südtirol dazu zählen) zerstört worden. Dabei muss nicht der einzelne Bauer daran schuld sein, da er oft gar nicht die Möglichkeit hat, zu wählen, was er als geeignetes Mittel zum Zweck hernimmt, sondern… Weiterlesen »
Geri
Geri
Superredner
1 Monat 6 Tage

@ Mammy…mal sehen, ob Sie sowas in 20 Jahren wiederholen würden, wenn Ihre Kinder vielleicht nicht mehr sooo gesund sind, wie aktuell? Aber dann werden Sie wahrscheinlich die Ursache krampfhaft anderswo suchen, denn wer gibt denn schon eigene Fehler zu, vor allem, wenn es sich um den eigenen Nachwuchs handelt. Nur mit dem Finger auf andere Schuldige zeigen, hilft eben nicht immer…selbst wird man dadurch nie sauberer…

Geri
Geri
Superredner
1 Monat 6 Tage
@ falschauer … Kontrolle mag schon sein, nur wenn es um eigene Leute geht, ist hier in Südtirol nicht jeder gleich. Vielleicht kann sich jemand noch an den Glyphosatvorfall im Wassergraben in Partschins/Rabland erinnern? Wo die Fischer anschließend Haufenweise tote Fische zu beklagen hatten? Glyphosat wurde zwar festgestellt, die Spur nicht weiter verfolgt. Warum denn auch? Dann gab es den Zwischenfall mit den vergifteten Apfelbäume im Vingschau. Auch Glyphosat, auch keine Schuldige…Stadtler und Privatgartler würden nie an solche Mengen von solch “ungefährlichen” Stoffen kommen, als wer wohl? Aber solche Vorfälle werden nicht kontrolliert, doch wenn du als Privater ein Feuer… Weiterlesen »
Pacha
Pacha
Tratscher
1 Monat 5 Tage

@Geri…….. ich habe vor mehr als einem Jahr einen Betrag im Fernsehen von Rai Südtirol gesehen habe, wo festgestellt wurde, daß in einer biologisch bewirtschaften Obstwiese die Anzahl der vorhandenen Gräser und die Arten an verschiedenen Insekten geringer waren als in einer konventionell bewirtschafteten Anlage. Der Tabi kann dir mit Sicherheit den Beitrag zum anschauen finden. Wer zur Zeit auf wen mit dem Finger zeigt, also bitte.

meinungs.freiheit
1 Monat 6 Tage

Südtirol hat ein Problem mit zu viele “Spritzmittel” in der Umwelt.
Als Lösung ist eine Biologische Landwirtschat anzustreben, das wäre schlussendlich für alle von Vorteil.

Uuuups
Uuuups
Tratscher
1 Monat 6 Tage

Wird in der Bio-Landwirtschaft nicht Gesprizt? Kommen dort keine Pestizide zum Einsatz?

Mamme
Mamme
Superredner
1 Monat 6 Tage

@Uuuups Kommen schon vor,nur noch die giftigeren,als im konventionellen Anbau,oder ist Kipfer gesund,weil nicht mal abbaubar,ist Schwefel gesund?

Uuuups
Uuuups
Tratscher
1 Monat 6 Tage

@Mamme genau das meine ich. Alle schreien nach Bio und wissen gar nicht was wirklich dahintersteckt…

Sun
Sun
Superredner
1 Monat 6 Tage

Blödsinn Mamme, ich kenne integrierte und biobauern, es gibt keine giftigere und weniger giftigeren Spritzmittel. Die Dosis macht das Gift. Der Unterschied zwischen konventionell und Bio ist jener, dass in der Biolandwirtschaft keine chmisch Synthetisch hergestellten Spritzmittel eingesetzt werden dürfen, soll heissen sie werden künstlich hergestellt.
Was Pan hier anprangert sind die chemisch hergestellten Pestizide und die Risiken in Kombination mit anderen. Bevor aber Panik verbreitet wird, sollte man auch die Konzentrationen auflisten, denn das ist Maßgebend.
Wenn ich in der Etsch bade, werde ich noch lange nicht Kokainsüchtig obwohl permanent Spuren vorhanden sind. 😉

Geri
Geri
Superredner
1 Monat 6 Tage
@ Uuuups …beim Begriff Bio mögen Sie recht haben. Für mich ist alles, was aus Menschenhand produziert wird, kein Bioprodukt, egal wer es garantiert. Trotzdem bleibe ich dabei, dass Südtiroler Landwirtschaft nicht gesünder wird, nur weil lauthals andere Schuldige gesucht werden. Dass Spanien z.B. unbedenklicher handelt, kann gut sein. Nur wird sich der Produzent in Südtirol auch solcher Mittel bedienen, hauptsache seine Produktionsmenge füllt ihm die Brieftasche. Und um konkurrenzfähig zu bleiben, greift er eben auch zur chemischen Keule, weil es einfach zu verlockend erscheint, mit wenigstmöglichen Einsatz zu größtmöglichstem Ertrag zu kommen. Ob der dann bedenklich ist, ist doch… Weiterlesen »
Uuuups
Uuuups
Tratscher
1 Monat 5 Tage

@Geri mir geht es in erster Linie darum, dass sich Leute mal richtig informieren sollen was Bio im Obst und Weinbau bedeutet. Immer wird gerufen alle müssen auf Bio umstellen, denn da wird nicht Gesprizt bzw. werden keine Pestizide eingesetzt. Doch das stimmt nicht, auch Bio Bauer Spritzen, z.B. Kupfer und Schwefel was auch Pestizide sind.
Jetzt weil bei einigen Spielplätzen geringste Mengen an Pestiziden gefunden wurden schreien wieder manche, aber dann die Kinder überall hin mit dem Auto fahren.

Tabernakel
1 Monat 6 Tage

Mals macht alles richtig!

Maurus
Maurus
Neuling
1 Monat 6 Tage

Was macht denn mals? Wer lässt denn in mals blumen auf dem rasen wachsen, damit bienen sich wohlfühlen? Oder wie werden denn biologische produkte vermarktet? Welche hoteliers kaufen lokales fleisch, gemüse oder produkte?

sarkasmus
sarkasmus
Grünschnabel
1 Monat 6 Tage

Man sollte ganz mals als naturschutzgebiet eintragen lassen

Messer
Messer
Neuling
1 Monat 6 Tage
Mals macht sich selbst narrisch und zum Teil lächerlich. zuerst werden Flächen verkauft, schönes Geld eingesteckt. danach sollte sich der Käufer nicht mehr blicken lassen. es gibt schwarze Schafe, ganz gewiss! Aber Bio verlangen und unbehandelt meinen zeugt von mangelndem Fachwissen. Landwirtschaft bedeutet auf dem Land zu wirtschaften. Aber viele Malser arbeiten ja in der Schweiz die sie zu barfuß im Lodenmantel erreichen weil sie nicht im Stande sind die ursprüngluch eigenen Flächen zu bewirtschaften. und jene die wirklich Bauern sind wurden von den eigenen Leuten verraten, denn diese wollten nur Geld,Geld, Geld und somit wurde an zahlungskräftigere verkauft….
falschauer
falschauer
Universalgelehrter
1 Monat 6 Tage

@Maurus… all das was du anzweifelst, ist realität

jack
jack
Superredner
1 Monat 5 Tage

@Maurus
gemüse im winter in Mals kaufen?🤔

schreibt...
schreibt...
Tratscher
1 Monat 6 Tage

Wir maulen alle übers spanische Obst und Gemüse! Dabei ist das so hochgepriesene südtiroler Obst und Gemüse wohl keinen Deut besser!!!

So sig holt is
So sig holt is
Superredner
1 Monat 6 Tage

jeder konn essen wos er will…

Mamme
Mamme
Superredner
1 Monat 6 Tage

schreibt Nimm mal Gemüse und Obst aus Spanien und Südtirol und lass es auf Spritzrückstände untersuchen,dann schreibst du hier bitte das Ergebnis,mich würde wundern,ob du dann noch behaupten kannst,dass das südtiroler Obst und Gemüse nicht besser ist

@
@
Superredner
1 Monat 6 Tage

@Mamme
Nicht verallgemeinern! Nur weil es aus Südtirol stammt, muss es noch lange nicht rückstandsarm sei und auch in Spanien gibt es Biogemüse.

Uuuups
Uuuups
Tratscher
1 Monat 5 Tage

@@ ach und bei Bio können keine Rückstände sein?

Sun
Sun
Superredner
1 Monat 5 Tage

Bioprodukte in Italien dürfen höchstens 0,01mg/kg Rückstände enthalten sein ich glaube nur die Niederlande und Italien gibt es so tiefe Grenzwerte.
Alle anderen europäischen Ländern hat mindestens eine null weniger nach dem Komma.

algunder
algunder
Superredner
1 Monat 6 Tage

Schlimm isch wennse schwefl spritzn ohne rücksicht aif ondere !! Gewalig sette gstonk

Mamme
Mamme
Superredner
1 Monat 6 Tage

Algunder Das ist aber BIO,dann ist es nicht so schlimm,glauben manche Balkonbiologen

So sig holt is
So sig holt is
Superredner
1 Monat 6 Tage

guat dass hel bio isch 😉

@
@
Superredner
1 Monat 6 Tage

Schwefel ist ein lebenswichtige Mineralstoff für unseren Körper. Er stinkt zwar nach faulen Eiern man braucht ihn vor allem bei der Entgiftung und dem Eiweißstoffwechsel. Aufgenommen wird er vor allem über die Nahrung und stellt keine Gefahr für den Menschen dar, da er in zahlreichen Proteinen vorkommt.
Verschiedene Schwefelverbindungen sind giftig.

Tobi
Tobi
Grünschnabel
1 Monat 6 Tage

Schun komisch, dass koan Link zur Studie unghäng werd. Sem tat man segn, dass lei af 45% eps gfunden wordn isch. 1 wirkstoff af 15, 2 af 8, 3 af 7 und 4 af 2 Spielplätze.
Des weiteren sein a die Konzentrationen niedrig.
im 0,0 mg/kg Bereich. Wobei die Grenzwerte eigentlich firn Verzehr, do sein und net firn spieln afn Gros.
1 mg isch a tausendstel gramm.
Sem derfts enkre Kinder a net in Schwimmbod eini lossn, sem isch die Chlorkonzentration sicher heacher.

fqzvkw
fqzvkw
Grünschnabel
1 Monat 6 Tage

Wie schön, dass sie nur einen kleinen Teil der Studie gelesen haben.
Nicht aber den Teil wo der vergleichsweise hohe Anteil an kontaminierten Spielplätzen im Vinschgau (72%) (warscheinlich auf Grund des hohen Apfelplantagen Anteils p=

0.022 ) im Vergleich zum restlichen Südtirol gezeigt wird.

Geri
Geri
Superredner
1 Monat 6 Tage

@ Tobi
…und was soll das heissen? Dass südtiroler Obst deswegen unbedenklicher wird, nur weil die Chlorkonzentration im Schwimmbad zu hoch ist? Wenn man das Schwimmbad als bedenklich einstuft, wird das Obst automatisch unbedenklicher? Eine komische Logik, aber durchwegs oft in Südtirol angewandt.

Tobi
Tobi
Grünschnabel
1 Monat 5 Tage

@Geri
Na sell solls net hoasn. Lei, dass sem koaner Ongst drvor hot.
Sem isch Chemieeinsotz legitim.
Obwohl sem die Konzentration viel heacher isch als de afn Gros gfunden wordn sein.
Des beweist wieso sette Studien gmocht werdn um Panik zu mochen und die Leit aufzuhetzen.

Pic
Pic
Superredner
1 Monat 6 Tage

Pestizide in Südtirol kein Problen! Das einzige große Problem in Südtirol ist der Wolf. Nicht wahr SVP, siehe Positionspapier zur Wolfs-Problematik.

sarkasmus
sarkasmus
Grünschnabel
1 Monat 6 Tage

Nein nur obst mit makel sind ein problem

falschauer
falschauer
Universalgelehrter
1 Monat 6 Tage

@sarkasmus… wichtig ist schön wie es schmeckt ist wurscht, die wenigsten haben noch einen anspruchsvollen geschmackssinn

Jefe
Jefe
Tratscher
1 Monat 6 Tage

Und die Motorradfahrer

werner71
werner71
Grünschnabel
1 Monat 6 Tage

Gestern hatten wir noch die höchste Lebenserwartung und waren die gesündeste Region. Langsam wirds lächerlich! Der Glaube man wird krank macht am meisten krank

So sig holt is
So sig holt is
Superredner
1 Monat 6 Tage

so schauts aus

Aurelius
Aurelius
Universalgelehrter
1 Monat 6 Tage

in Südtirol zählt nur der Wolf, der mit Druck weg muss. Insektizied, Artenvielfalt, Biodiversität alles nicht so schlimm…oder doch?.🤔

Tabernakel
1 Monat 6 Tage

Der lässt sich von den Rechtspopolisten besser vermarkten. Denen hilft es den Menschen Angst zu suggerieren.

https://www.zeit.de/2018/34/rechtspopulismus-angst-migration-afd

jack
jack
Superredner
1 Monat 5 Tage

@Tabernakel
hosch lei https.www. zu posten suscht follt dir nix in
gewaltige kommentare😂😂🙈

Storch24
Storch24
Superredner
1 Monat 6 Tage

Warum wird immer in Südtirol kontrolliert und nicht einmal in Deutschland ? Hat man Angst davor was rauskommt ?

Aurelius
Aurelius
Universalgelehrter
1 Monat 5 Tage

Storch24
weil wir in Südtirol Leben, was interessiert einem Deutschland. wenn die deutschen was sagen gegen zuviel Pestizide in Südtirol, will man auch dass sie das nichts angeht. also

Uuuups
Uuuups
Tratscher
1 Monat 5 Tage

@Aurelius diese Diskussion haben in Südtirol doch erst durch die Deutschen begonnen…

dom99
dom99
Grünschnabel
1 Monat 6 Tage

Egal Profit steht über Allem, auch über die Gesundheit unserer Kinder!!

Mammy
Mammy
Grünschnabel
1 Monat 6 Tage

@tabernack
tja wenn du meinst… aber mals liegt nicht unter einer glaskuppel… auserdem glaube ich nicht dass alle malser die sooo für das verbot waren jetzt bio leben oder? wollen alle saubere luft um sich herum aber dann doch nix dafür tun… dann ändert sich wider nichts am problem….

barlo
barlo
Grünschnabel
1 Monat 6 Tage

Wieso wird die Konzentration der gefundenen Rückstände nie erwähnt? Wenn man auch die gesetzlichen Grenzwerte für zu hoch hält, bei einer 50fachen Unterschreitung sieht die Sache doch etwas anders aus. Aber dann wärs ja keine so grosse Schlagzeile mehr und darum geht dem Verein ja

Vintschger
Vintschger
Neuling
1 Monat 6 Tage

In Mals wird nach wie vor gleich gespritzt wie in allen anderen Gemeinden Südtirols auch. Kein Unterschied zu Kaltern, Marling oder z.B. Terlan.

Aurelius
Aurelius
Universalgelehrter
1 Monat 5 Tage

ja aber auf biologische Weise, keine chemisch, synthetische Mittel. und apropo Kupfer spritzen auch die konventionelle

Uuuups
Uuuups
Tratscher
1 Monat 5 Tage

@Aurelius Schwefel auch… Kupfer und Schwefel wird auch beim integrierten Obst und Weinbau am häufigsten Gesprizt, genau wie bei Bio…

Sag mal
Sag mal
Kinig
1 Monat 6 Tage

am effektifsten wär wenn die”Gäste”ausblieben.Und bei Kindern Schäden messbar wären.Dann schon würde Sich was ändern.

Mammy
Mammy
Grünschnabel
1 Monat 6 Tage

@mamme
ja könnte man natürlich machen aber die meisten kaufen ja lieber das günstige gemüse aus spanien und co und schimpfen übers eigene land obwohl die alle gahr keine ahnung von kontrollsystemen haben weil sie weder mit der thematik was zu tun haben noch davon leben….

Maxl
Maxl
Grünschnabel
1 Monat 6 Tage

af Bio umstelln verdienen nor eh mear die ormen obstbauern

Messer
Messer
Neuling
1 Monat 5 Tage

bitte um Zahlen.
Bin zwar kein Bauer habe aber in meiner bescheidenen Schulbildung gelernt dass Umsatz nicht gleich Gewinn ist…..

Mammy
Mammy
Grünschnabel
1 Monat 5 Tage

@geri
dann haben sies nicht richtig verstanden.
wenn ich so wenig eigenverantwortung hätte wie sie meinen würde ich nicht mit meiner familie im grünen zwischen apfelbäumen leben( bereits in 4 generation. bisnoch hatte niemand besondere krankheiten die stadtbewohner nicht auch haben…) sondern in die antartis ziehen… das ist der richtige ort für all jene die auf diese panikmache aufspringen und meinen der bauer von nebenan ist schuld am unheil der welt….
morgen finden sie wider andere mögliche gefahrenquellen und dann springen alle einfach weiter…

OrB
OrB
Universalgelehrter
1 Monat 6 Tage

Landschaftspfleger 🤣😂😂

Ei
Ei
Grünschnabel
1 Monat 5 Tage

Und des olls lei weil der Mensch glaubt man konn is geld fressn…

enkedu
enkedu
Kinig
1 Monat 5 Tage

Neutrale Studien werden nicht von Gegnern in Auftrag gegeben…

jomai
jomai
Grünschnabel
1 Monat 6 Tage

ahem….

Maxl
Maxl
Grünschnabel
1 Monat 3 Tage

kürzlich ist eine Studie an Kindersüielplätzen in Südtirol erhoben worden wegen den Pestiziden alle positiv…….super odet

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