Brandgefahr durch Pyrotechnik

Quästor ordnet Schließung eines Tanzlokals in Gargazon an

Freitag, 20. Februar 2026 | 10:22 Uhr

Von: luk

Bozen/Gargazon – Der Quästor der Provinz Bozen, Giuseppe Ferrari, hat die vorübergehende Schließung eines Tanzlokals in Gargazon verfügt. Der Betrieb muss für sieben Tage geschlossen bleiben. Grundlage ist ein Verwaltungsakt nach Artikel 100 des Einheitstextes der Gesetze über die öffentliche Sicherheit.

Die Maßnahme erfolgte auf Antrag der Carabinieri-Kompanie Meran und steht im Zusammenhang mit verstärkten Kontrollen zur Sicherheit in öffentlichen Lokalen. Bei einer Überprüfung am Abend des 12. Februar durch Carabinieri der Station Burgstall gemeinsam mit einem Techniker des Zivilschutzes wurden zahlreiche schwerwiegende Mängel festgestellt.

Unter anderem fanden die Kontrolleure Hindernisse auf Fluchtwegen sowie fehlende Hinweise auf Stolpergefahren. Zudem funktionierte die Notbeleuchtung an mehreren Notausgängen nicht. Besonders gravierend war der Fund von 29 pyrotechnischen Gegenständen, die entgegen den Auflagen in der Küche gelagert wurden. In Verbindung mit Papierdekorationen für die Faschingszeit habe dies ein kritisches Brandrisiko und eine mögliche Gefährdung von Gästen dargestellt.

Angesichts der festgestellten Verstöße sah der Quästor eine konkrete Gefahr für die öffentliche Sicherheit und ordnete am 17. Februar die sofortige Aussetzung der Betriebserlaubnis für sieben Tage an. Die Schließung wurde am 18. Februar mit Zustellung des Bescheids vollzogen.

Die Maßnahme ist Teil umfassender Präventions- und Kontrollaktivitäten von Carabinieri und Sicherheitsbehörden, die auf die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften in Unterhaltungsbetrieben abzielen.

Bezirk: Burggrafenamt

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