Kinder zum Beten gezwungen

Religiöser Fanatismus: Frauen aus dem Ahrntal müssen vorerst nicht ins Gefängnis

Donnerstag, 10. November 2022 | 08:41 Uhr

Bozen/Ahrntal – Jene fünf Frauen aus dem Ahrntal, denen Kindesmisshandlung vorgeworfen wird, müssen vorerst nicht wieder zurück ins Gefängnis. Laut Nachrichtenagentur Ansa hat der Verteidiger der Frauen vorgebracht, dass ihr psychischer Gesundheitszustand einen weiteren Gefängnisaufenthalt nicht möglich machen würde und es eine andere Strafe brauche. Das Gericht wird im März darüber entscheiden. Zuvor soll ein psychologisches Gutachten erstellt werden.

Den Frauen wird bekanntermaßen vorgeworfen, im religiösen Wahn zwei Kinder zu stundenlangem Beten vor allem in der Nacht gezwungen zu haben, ohne Essen und Trinken, sie am Schlafen gehindert und ihnen den Schulbesuch verwehrt zu haben. Sie haben einem richterlichen Vergleich von je zwei Jahren und sechs Monaten Haft zugestimmt.

 

 

Von: luk

Bezirk: Bozen, Pustertal

Kommentare

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5 Kommentare auf "Religiöser Fanatismus: Frauen aus dem Ahrntal müssen vorerst nicht ins Gefängnis"


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Queen
Queen
Superredner
28 Tage 17 h

Hoffe die Kinder werden geschützt.

Doolin
Doolin
Kinig
28 Tage 17 h

…hoffentlich müssen sie nicht wieder beten…

N. G.
N. G.
Kinig
28 Tage 13 h

Wozu ist die Justiz da? In dem Fall schreien alle nach Knast, verständlich, aber wenns um unseren Südtiroler Robin Hood geht nicht..? In Südtirol ist Kriminalität nicht Kriminalität, jenachdem wer sue begeht!

Anderrrr
Anderrrr
Universalgelehrter
28 Tage 16 h

Hoffe denen werden die kinder genommen

honga
honga
Superredner
28 Tage 16 h

die frauen haben natürlich vorher bei ihren kinder auch den psychischen gesundheitszustand geprüft, ob diese in der lage waren stundenlanges beten und misshandlungen zu meistern.

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