Von: luk
Bozen – Schneefall wurde von den Meteorologen für den Donnerstag prognostiziert. Dennoch schüttelte Frau Holle doller ihre Kissen aus, als erwartet. Selbst in Bozen sind einige Zentimeter Schnee gefallen und es schneite mehrere Stunden durch.
Schnee bis in die Tallagen bedeutete für die Einsatzkräfte viel Arbeit: Die Feuerwehren mussten zu mehreren Fahrzeugbergungen und Verkehrsunfällen ausrücken. Ihr Appell: “Achten Sie bitte auf rutschige Fahrbahnen und fahren Sie nur mit Winterausrüstung!”
Um die Mittagszeit war von rund 15 Feuerwehren die Rede, die aufgrund von Fahrzeugbergungen im Einsatz sind. Rutschige Straßen gab es sogar auf der Brennerautobahn A22 im Unterland und bei Trient.
Schwerfahrzeuge sorgen für Probleme
Im Pustertal war die Lage am frühen Nachmittag etwas brisant: Zwischen Antholz Mittertal und Antholz Obertal kippte ein Lkw um. Gleichzeitig kam es auf der Pustertalerstraße zu mehreren kleineren Unfällen wegen der schneebedeckten Fahrbahn. Zudem rutschte bei Stegen ein Bus von der Straße.
Im Vinschgau kam es ebenfalls zu Problemen mit Schwerfahrzeugen. Im ganzen Land gab es Dutzende von Einsätzen sowie zu Ausfällen und Verspätungen im öffentlichen Nahverkehr.
Am meisten Schnee im Ultental und Überetsch
Landesmeteorologe Dieter Peterlin hat um 12.00 Uhr eine Zwischenbilanz gezogen: “Bis jetzt hat es am meisten im Ultental und Überetsch geschneit mit zehn bzw. fünf Zentimeter. Vorübergehend trocken ist es aktuell von Brixen bis Antholz durch föhnigen Effekt, hier gibt es am Nachmittag wieder Regen bzw. Schnee.”

Bereits am morgigen Freitag soll es wieder deutlich milder werden.
Die jüngsten Schneefälle sorgen auch für eine erhöhte Lawinengefahr. Diese war bereits in den vergangenen Tagen als “groß” beschrieben worden.





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