Urteil des Rechnungshofs

Sanitätsbetrieb-Mitarbeiter muss für Auffahrunfall zahlen

Freitag, 04. Mai 2018 | 09:26 Uhr

Bruneck/Bozen – 1.000 Euro soll Sanitätsbetrieb-Mitarbeiter Hans Klammer an die öffentliche Hand zurückzahlen, weil er am Brunecker Nordring mit dem Dienstwagen einen Auffahrunfall verursacht hat, berichtet das Tagblatt Dolomiten. So lautet zumindest das Urteil des Rechnungshofs – weil er „fahrlässig“ gehandelt habe. Die Gewerkschaften laufen allerdings Sturm.

Der Verkehrsunfall hat sich im November 2016 ereignet. Klammer war in Richtung Nordring auf einen Lkw aufgefahren, der abgebremst hatte. Weil er angegeben hatte, in diesem Moment in den Rückspiegel geschaut zu haben, forderte die Staatsanwaltschaft am Rechnungshof Schadenersatz.

Auch das Richterkollegium ist nun zur Ansicht gekommen, dass der Auffahrunfall mit der nötigen Aufmerksamkeit des Autolenkers vermeidbar gewesen wäre. Reinhard Innerhofer vom Gewerkschaftsbund CGIL/AGB für öffentliche Bedienstete kritisiert, dass Hunderte von Mitarbeitern sich mit dem Urteil in Gefahr begeben würden, mit dem eigenen Hab und Gut zu haften.

Von: mk

Bezirk: Bozen, Pustertal

Kommentare

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33 Kommentare auf "Sanitätsbetrieb-Mitarbeiter muss für Auffahrunfall zahlen"


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Ralph
Ralph
Superredner
24 Tage 1 h

wo ist das problem?
wer fahrlässig schaden macht muss zahlen. überall auf der welt, warum soll das in sudtirol anders sein

Angel
Angel
Grünschnabel
24 Tage 32 Min

Und die ganzen fahrlässigen Fehler unserer Politiker wer zahlt die?

der echte Aaron
der echte Aaron
Tratscher
23 Tage 23 h

@Ralph
Wieso hat dann noch kein Politiker gezahlt??

Lana77
Lana77
Tratscher
23 Tage 23 h

A Unfoll konn lai passiern wenn jemand aus irgend an Grund nit aufpasst. Also hondelt bei jedem Unfoll irgend jemand “fahrlässig”. Wenn zem iats olle selber zohln miassn brauchts kuane Versicherungen mear. Fürs 2. isch “fahrlässig” ein weit, weit, weit dehnbarer Begriff. Olles konn fahrlässig sein, nit schnell genua bremsn a.

sixxi
sixxi
Grünschnabel
23 Tage 22 h

@Lana77 Der Schaden des Dritten wird von der Versicherung übernommen! Der eigene Schaden ist selbst zu berappen, ausser es besteht Vollkasko

Mistermah
Mistermah
Universalgelehrter
23 Tage 22 h

@Ralph
genau deshalb gibt es eine Versicherung! das würde also bedeuten, dass keine versicherung bezahlen muss, wenn du am unfall schuld bist. den wenn du genau nach vorschrift fährst, kommt es zu keinen unfall. ergo hoffe ich das du niemals unfallopfer wirst und der schuldige kein geld hat deinen schaden zu bezahlen.
aber die lösung ist einfach. jeder öffentliche bedienstete fährt mit seinem privatfahrzeug und lässt sich das KM geld als spesen verrechnen.

Neumi
Neumi
Universalgelehrter
23 Tage 21 h

@der echte Aaron Ist ein Politker jemandem hinten aufgefahren? Wer?

Mistermah
Mistermah
Universalgelehrter
23 Tage 19 h

@neumi
O doch und wie tief sie den Bürger hinten…

nightrider
nightrider
Tratscher
23 Tage 14 h

Wenn ich Mitarbeiter einer solchen Firma wäre, dann würde ich nur noch in ein Firmenauto steigen, wenn es Vollkasko versichert wäre, ansonsten mit dem Taxi.

schwarzes Schaf
schwarzes Schaf
Tratscher
23 Tage 4 h

@nightrider was ist wenn du mit eine Kollegenauto einen Unfall hast dann musst du dies auch zahlen, aber dafür könnte man sich selbst versichern aber das kostet Geld und es passiert ja nie und dann wenn es passiert jammern die leute.
gleiches Beispiel Reiserücktrittversicherung

schwarzes Schaf
schwarzes Schaf
Tratscher
23 Tage 4 h

ich versteh nicht wieso hier bei Ralph rotgeklickt wird er hat recht ci incula paga und seinen schode selber. egal ob mit firmenauto oder privat Auto. Muenen die leit das der Chef olm die schaden zohlen muss weil der Unstellte muent er muess wärend der Fahrt in der welt ummer schauen

MickyMouse
MickyMouse
Universalgelehrter
22 Tage 5 h

@der echte Aaron Weil die meisten Politiker nur abkassieren und keine Verantwortung tragen wollen und müssen.Von den Prozesspesen auf Kosten der Bürger mal ganz abgesehen!

marher
marher
Grünschnabel
24 Tage 1 h

Fahrlässige Autounfälle gibt es immer wieder, aber dazu sind normalerweise Versicherungen da die für Schäden aufkommen sollten / müssen. Für Streitigkeiten hat das Land genug Geld, aber für diese lappigen 1000 Euro, wobei es unverschämt ist auch noch den Namen des Sanitätsbetrieb Mitarbeiters zu nennen, geht an die Grenzen der Würde eines Menschen.

Mistermah
Mistermah
Universalgelehrter
23 Tage 22 h

damit ist klar, dass keiner mehr mit einem öffentlichen fahrzeug dienste verrichtet. somit fällt auch die sozialbetreuung für alte menschen zu hause flach. nichts mehr mit essen auf rädern und pflege und betreuung durch krankenschwestern und sozialassistentinnen. können ja richter und politiker mit ihren chauffeure das essen bringen.

Eppendorf
Eppendorf
Superredner
23 Tage 22 h

Das war ein banaler Verkehrsunfall, welche Würde siehst du da verletzt?

Neumi
Neumi
Universalgelehrter
23 Tage 21 h

Richtig, normalerweise macht das die Versicherung des Lenkers.

vitus
vitus
Grünschnabel
23 Tage 23 h

Rechnungshof, Staatsanwälte, Richterkillegium! All diese Leute haben sich fast zwei Jahre Zeit genommen, um über einen Betrag von Euro 1.000,- zu entscheiden. Was war jetzt teurer??? Wäre nicht besser eine Minikasko? Ich glaube nicht, dass der Fahrer mit Absicht auf den LKW gefahren ist.

jack
jack
Superredner
23 Tage 20 h

wer hät do die strofe zohln solln? der vor ihm odo die Firma?

also loppm 🙉🙉

marher
marher
Grünschnabel
24 Tage 25 Min

Wozu braucht es dann noch eine Versicherung? Übrigens was ist Fahrlässig, was ist  Schuld, im Leben für eine Sekunde nicht richtig zu handeln?

jack
jack
Superredner
23 Tage 21 h

marher
bisch du ein ….
seitwenn zohlt die Vosicherung dein schodn wenn an intn aubm fohrsch?
🙈🙈🙈

lenzibus
lenzibus
Tratscher
23 Tage 22 h

Richtig so, wieso soll die Öffnlichkeit für den Schaden aufkommen !

Mistermah
Mistermah
Universalgelehrter
23 Tage 19 h

Wieso soll er für die Öffentlichkeit ein privates Risiko auf sich nehmen??

Mikeman
Mikeman
Universalgelehrter
23 Tage 22 h

@ marher
Ihre Ansicht ist vollkommen gerechtfertigt und dies zeigt wieder einmal welches ……………. Pflaster das heilige Land ist.
Es hätte vollkommen genügt die Versicherung heran zu ziehen und dem Angestellten eine Abmahnung zu verpassen.Beim Fliegerplätzchen hat man Millionen verpulvert und hier hat man nicht das Geld die Karren ordentlich zu versichern,einfach nur zum schämen!!

Tottele
Tottele
Tratscher
23 Tage 21 h

Und für den neuen Platz vor dem Landhaus werden 1.600,00 € ausgegeben .
Da ist Geld zum wegwerfen !

mandela
mandela
Superredner
23 Tage 17 h

ist wohl logisch dass der selber bezahlt! chi incula paga

wiakimpdir4
wiakimpdir4
Grünschnabel
23 Tage 13 h

Na isch gor net logisch, dass er zohlt. Dass er Schuld hot ja, aber is Land müsste per Gesetz a Kaskoversicherung haben, de sie aber trotz Protesten der Gewerkschaften net mochen welln. Ba di Angestellten kassieren und olm Fahrlässigkeit ankreiden isch oanfoch.
Im Übrigen wurde jeder von uns sein Auto um viel weniger reparieren lassen, als es den Öffentlichen mit ihrer Prozedur und Zahlungsmoral von mehreren Monaten kostet. Und i moan damit net schwarz zahlen… Des isch Fakt!

schwarzes Schaf
schwarzes Schaf
Tratscher
23 Tage 4 h

@wiakimpdir4  Bei der Kasko isch a Selbstbeteiligung und vileiecht mocht sel a 1000 aus

wiakimpdir4
wiakimpdir4
Grünschnabel
22 Tage 18 h

@schwarzes Schaf sel steht net zur Diskussion und hängt von der Versicherung ab. Es gibt ein Gesetz zum Schutz der Verwender von Dienstautos und daran müssen sich die Verwaltungen halten. Allerdings, solange sich die Bediensteten nicht wehren, wird sich nichts ändern. Sind schon zu viele zur Kasse gebeten worden…

giftzwerg
giftzwerg
Superredner
23 Tage 21 h

Wie steahts mit der privacy, wer kann es sich leisten den namen in der zeitung zu nennen. Bei uns konnsch net amol wissen wieviel überstunden dein mitarbeiter mocht. Obwohl das ein vorteil wäre , weil man da genau aufschreiben müsste un einer nimma schwindeln konn

Mistermah
Mistermah
Universalgelehrter
23 Tage 22 h

ein chauffeure für die bediensteten bereitestellen. problem gelöst zu den x fachen kosten.

Savonarola
Savonarola
Universalgelehrter
23 Tage 19 h

ihr Rechnungshofbeamte macht euch die Aussendienste selber

Steve67
Steve67
Neuling
23 Tage 15 h

Lächerlich!
Jedem Mitarbeiter kann ein Missgeschick passieren!

S.i.T
S.i.T
Neuling
23 Tage 2 h
Rechnungshof: der Kleine wird bestraft, beim Großen schaut man weg oder lässt verjähren. Das Problem ist, dass Herr Klammer (der übrigens nichts gegen die Veröffentlichung seiner Identität hat) wegen GROBER FAHRLÄSSIGKEIT verurteilt wurde. Also wurde ein Auffahrunfall als GROB FAHRLÄSSIG beurteilt! Grobe Fahrlässigkeit kann doch bitte niemals ein Auffahrunfall sein, der auch noch dazu durch Kolonnenverkehr vor einer Kreuzung passiert. Grobe Fahrlässigkeit könnte sein, zu hohe Geschwindigkeit in Dorf- oder Stadtzentren, bei Rot über die Ampel fahren, trotz Überholverbot überholen mit der Folge eines Unfalles usw.. Außerdem gibt es anscheinend ein Gesetz, welches es verbietet die Dienstfahrzeuge im Öffentlichen Dienst… Weiterlesen »
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