Es war der letzte Pilot

Sarntal: Sterbliche Überreste von Kampfpilot entdeckt

Freitag, 23. August 2019 | 09:27 Uhr

Aberstückl – Seit die sterblichen Überreste des 1944 abgestürzten Kampfpiloten der US-Army aufgefunden wurden, sind die Grabungen hinter der Absperrung in einem Waldstück weit über Aberstückl im Sarntal zu einer höchst geheimen Aktion geworden. Laut einem Bericht des Tagblatts Dolomiten hat ein US-amerikanisches Grabungsteam die sterblichen Überreste eines Kampfpiloten entdeckt.

„Damit ist nun der letzte vermisste Pilot gefunden und eine jahrzehntelange Geschichte zu Ende geschrieben“, sagte Bürgermeister Christian Reichsigl am Donnerstag bei einem Ortsaugenschein an der Fundstelle.

Am 20. Oktober 1944 waren zwei Kampfflieger der US-Army über Sarntal geflogen und sind aus ungeklärten Gründen zusammengestoßen. Virgil Olson, einer der Piloten, überlebte und konnte sich mit dem Fallschirm retten. Der Fallschirm von Lowell Twedt – der zweite Pilot – verfing sich hingegen am Flugzeugrumpf. Das Suchkommando fand Twedts Leiche damals in der Nähe der Flugzeugtrümmer und beerdigte den Piloten an Ort und Stelle. Nun suchte die US-Army den Leichnam, um die sterblichen Überreste in die Heimat zu überführen.

Mehr lest in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts Dolomiten!

Von: mk

Bezirk: Salten/Schlern

Kommentare

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11 Kommentare auf "Sarntal: Sterbliche Überreste von Kampfpilot entdeckt"


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Guri
Guri
Superredner
29 Tage 17 h

Ruhe in Frieden Pilot

Tanne
Tanne
Tratscher
29 Tage 15 h

@Guri
Er ruht ja schon länger, wie du Alt bist. Aber wieso holt man die Überreste erst nach 74 Jaren?

genau
genau
Universalgelehrter
29 Tage 12 h

@Tanne

Keine Zeit?😄

Staenkerer
29 Tage 10 h

seine sterblichen überreste hobn sicher a schiens fleckl ghob in frieden zu ruhen!
ob er no amoll so a friedlichs platzl findet?

franky
franky
Grünschnabel
29 Tage 9 h

Die Frage ist nicht unberechtigt!

Tina234
Tina234
Tratscher
29 Tage 7 h

@Tanne
weil die Angehörigen nach ihm gesucht haben, aber nicht wussten wo er abgestürzt war. Deshalb hat sich vor Jahren eine eigene Delegation aus USA nach Südtirol begeben um nachzuforschen und sind nun fündig geworden.
Und wieso sollte er nicht in die Heimat überstellt werden?

raunzer
raunzer
Superredner
29 Tage 12 h

Wenn der Pilot wüsste wie sich sein Land von damals (Befreier) zum  größten Kriegstreiber verändert hat, würde er vielleicht lieber hier bleiben.

Spamblocker
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Superredner
29 Tage 7 h

ein Landesmuseum über die US Armee muss schnellstens her

6079_Smith_W
6079_Smith_W
Universalgelehrter
29 Tage 6 h

Allerdings sollte man an der Stelle wo er abgestürzt ist eine Tafel anbringen um daran zu erinnern.

Viele sind sich heutzutage gar nicht bewusst was wir für Glück haben zu Zeiten zu leben in denen Frieden und Freiheit eine Selbstverständluchkeit sind.

sabine
sabine
Grünschnabel
29 Tage 10 h

Er war ja nicht hier um Gutes zu tun, aber dennoch: Zach, fern der Heimat auf diese Weise umzukommen

franky
franky
Grünschnabel
29 Tage 9 h

Ein Wahabit?

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