Über drei Jahre sollen sich die Vorfälle erstreckt haben

Sexueller Missbrauch: Tochter belastet Vater schwer

Dienstag, 11. Juli 2017 | 10:36 Uhr

Bozen – Er soll seine damals sechsjährige Tochter sexuell missbraucht haben. Wegen dieses Vorwurfs steht ein Südtiroler in Bozen vor Gericht.

Seine Identität wird aus Gründen des Opferschutzes nicht gelüftet. Die Vorhaltungen wiegen schwer: Drei Jahre lang – von 2009 bis 2012 – soll der 40-Jährige seine kleine Tochter sexuell misshandelt haben.

Die Vorfälle spielten sich an den Wochenenden ab, an denen der Vater die Tochter sehen durfte. Er und seine Frau lebten in Trennung.

Die Mutter des Mädchens schöpfte lange keinen Verdacht, da es laut Medienberichten keinen Grund zur Beunruhigung gegeben hat.

Irgendwann aber war die Tochter nach den Vater-Wochenenden regelmäßig unwohl und weigerte sich schließlich auch unter Tränen, ihren Vater zu sehen.

Einige Zeit später, als der Vater vor dem Jugendgericht das Besuchsrecht wieder erstreiten wollte, erzählte die Tochter von ihren erschütternden Erlebnissen.

Im Rahmen eines Beweissicherungsverfahrens in einem geschützten Umfeld und in Anwesenheit eines Psychologen machte das Mädchen ihre Aussagen. Die Videoaufnahmen davon wurden gestern im Gericht vorgespielt.

Der Vater weist jede Schuld von sich. Für ihn wurde seine Tochter von der Mutter aufgehetzt.

Der Prozess wurde auf den 18. September verlegt. Dann soll auch das Urteil fallen.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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9 Kommentare auf "Sexueller Missbrauch: Tochter belastet Vater schwer"


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Lingustar
Lingustar
Tratscher
1 Monat 9 Tage

Allein sich schon im vorliegenden Fall eine Meinung zu bilden, wäre grob fahrlässig, denn es gibt ausreichend Fälle, in denen die Wahrheit am Ende eine völlig andere war. Der Artikel gibt diesbezüglich auch nicht sehr viel her. Ebenso wäre es möglich, dass vielleicht nicht richtig und ausreichend ermittelt wurde, denn dem Anschein nach spielt die Mutter des Kindes hier eine wesentliche Rolle. Ich wünsche dem Kind nur, dass ihm kein Schaden zugefügt wurde, denn das wäre das Allerwichtigste.

erika.o
erika.o
Tratscher
1 Monat 9 Tage

@ Lingustar
Schon bevor ich Ihrern Kommentar gelesen habe
dachte ich mir das selbe.
Geurteilt und Verurteilt ist schnell, und der persönliche Schaden in solchen Fällen nicht wieder gut zu machen.
Zu oft werden, nach der Trennung der Eltern,
Kinder (und ich meine jetzt nicht sexuell)
“missbraucht”… von beiden Seiten.
Alles Gute fürs Leben
wünsch ich der Kleinen.

jack
jack
Tratscher
1 Monat 8 Tage

und es muant des orme Madl hot der dofundn?
des idiotn schamp enk

Wuzele
Wuzele
Neuling
29 Tage 14 h
@Lingustar Du müsstest mal persönlich als Mutter oder auch Vater zuerst diese Sachen ,welche das Kind tun musste dir anhören müssen ,Anzeige erstatten usw .Du meinst keinen Boden unter den Füssen zu haben ,du bist am Ende deiner Kräfte und musst dem Kind zeigen ,dass es dir gut geht ,aber es gelingt dir nicht immer . Du kannst die Nächte nicht mehr schlafen ,aber die Arbeitet musst du schaffen . Dann bringst du dein Kind 5 Jahre zur Therapistunde und du musst auch gehen und dann fängst du an zu erkranken ,alles nur mögliche. Es wird dir von Anfang an… Weiterlesen »
Tantemitzi
Tantemitzi
Superredner
1 Monat 9 Tage

bhaaaaa, hon i itz Gänsefriggl!! So ein Sch….!

Schneewittchen
Schneewittchen
Tratscher
1 Monat 9 Tage

Des isch es schiachste wos gib

Queen
Queen
Grünschnabel
1 Monat 9 Tage

Ekelhoft!!!!!!!

durchdacht
durchdacht
Grünschnabel
1 Monat 9 Tage

Wenn es erfunden ist – schrecklich und wenn es wahr ist, auch schrecklich. Hoffentlich kommt die Wahrheit bald an’s Licht!

Orchideen2016X
Orchideen2016X
Tratscher
1 Monat 9 Tage

I woas net ,wia konn man lei sou a kloans Tóchterle de Unschuld kaputt mochn.Wenn i zehn Tóchtr hat ,tat mr sou epis gor nia ingfolln.

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