Von: luk
Bozen – Die Staatsanwaltschaft Bozen befasst sich mit dem Dopingverdachtsfall rund um die Südtiroler Biathletin Rebecca Passler. Es handelt sich um den ersten bekannten Dopingfall im Zusammenhang mit den Olympischen Winterspielen Mailand–Cortina 2026.
Passler war bei einer unangekündigten Kontrolle außerhalb von Wettkämpfen positiv auf die verbotene Substanz Letrozol getestet worden. In Erwartung weiterer Abklärungen hat die Staatsanwaltschaft eine Ermittlungsakte eröffnet, diese jedoch im Register für Akten ohne strafrechtlich relevanten Tatbestand eingetragen.
Die Athletin selbst ist derzeit nicht als Beschuldigte geführt. Die Ermittlungen dienen laut Angaben der Staatsanwaltschaft der rechtlichen Einordnung des Sachverhalts und der Prüfung, ob sich aus dem Dopingverdacht strafrechtlich relevante Aspekte ergeben könnten.




Aktuell sind 5 Kommentare vorhanden
Kommentare anzeigen