Von: luk
Bozen – Die anhaltenden Schneefälle in der Nacht auf Donnerstag sowie in den frühen Morgenstunden haben in ganz Südtirol erneut zu erheblichen Problemen geführt. Noch bevor die vorerst letzte Schlechtwetterfront abgezogen ist, wurde das Land vielerorts mit erheblichen Neuschneemengen eingedeckt.
Seit den späten Abendstunden des Mittwochs stehen die Freiwilligen Feuerwehren landesweit im Dauereinsatz. Insgesamt wurden mehr als 30 Einsätze gemeldet. Hauptursachen waren verunfallte oder im Schnee stecken gebliebene Fahrzeuge sowie umgestürzte Bäume und abgebrochene Äste infolge der schweren Schneelast. Betroffen sind sämtliche Landesteile – vom Pustertal über den Raum Bozen und das Unterland bis hin zum Vinschgau.
In Lajen standen die Wehrleute etwa rund um Mitternacht wegen eines von der Straße abgekommenen Autos im Einsatz.
Neben Verkehrsbehinderungen kam es auch vermehrt zu Gefahren durch umgestürzte Bäume, die Straßen und Wege blockierten. Die Einsatzkräfte arbeiteten teils bis in die Morgenstunden, um Gefahrenstellen zu sichern und die Verkehrswege freizumachen.
Ein Blick auf die Schneemengen zeigt das Ausmaß der Niederschläge der vergangenen Tage: In Ladurns wurden rund 70 Zentimeter Neuschnee gemessen, in Deutschnofen 70 Zentimeter und in Pfelders 60 Zentimeter. Die Landschaft präsentiert sich vielerorts in winterlichem Weiß, gleichzeitig ist jedoch auch die Lawinengefahr deutlich angestiegen. Die Bevölkerung wird daher zu erhöhter Vorsicht aufgerufen.





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