Autopsie wurde durchgeführt

Mord an Marianne Obrist [39]: Keine Selbstverletzung

Donnerstag, 24. August 2017 | 19:40 Uhr

Brixen – Nach dem rätselhaften Tod von Marianne Obrist am Montag wurde am heutigen Donnerstag eine Autopsie durchgeführt. Wie berichtet, wurde die 39-Jährige leblos in ihrer Wohnung in Milland in Brixen aufgefunden. Ihr Lebensgefährte, der 34-jährige Marokkaner Badr Rahib, gilt als dringend tatverdächtig.

Die Autopsie, die vom Veroneser Gerichtsmediziner Davide Raniero durchgeführt wurde, sollte Aufschluss darüber geben, wie die 39-Jährige gestorben ist.

Der Experte konnte demnach ausschließen, dass sich die Frau die Verletzungen selbst zugefügt hat. Offenbar handelt es sich also tatsächlich um Mord. Auf dem Leichnam hätten mehrere Hämatome auf das Einwirken eines stumpfen Gegenstandes hingedeutet.

Die Schläge sollen eine innere Blutung verursacht haben, die letztendlich zum Tod der 39-Jährigen führten. Wie berichtet, wurde neben einem Messer auch ein Baseballschläger beschlagnahmt. Die Schnittwunden auf dem Körper sollen hingegen nicht für den Tod der Frau verantwortlich sein.

Badr Rahib bestreitet sämtliche Vorwürfe, mit dem Tod etwas zu tun zu haben. Er erklärte, dass er seine Lebensgefährtin in der Wohnung verletzt aufgefunden habe.

Von: mk

Bezirk: Bozen