Trient an der Spitze

Trentino-Alto Adige: Strafzettel generieren Millionen

Donnerstag, 23. April 2026 | 09:44 Uhr

Von: luk

Bozen/Trient – Blitzer, Parkverstöße und Tempoüberschreitungen spülen kräftig Geld in die Kassen: Im Jahr 2025 haben die beiden Landeshauptstädte in Trentino-Südtirol zusammen fast 13,9 Millionen Euro an Verkehrsstrafen eingenommen. Das zeigt eine aktuelle Auswertung von Facile.it auf Basis offizieller Siope-Daten.

Trient klar vorne

Mit rund 7,6 Millionen Euro führt Trient das Ranking deutlich an. Dahinter folgt Bozen mit etwa 6,2 Millionen Euro Einnahmen aus Bußgeldern. Insgesamt sind die Einnahmen im Vergleich zu 2024 leicht um ein Prozent gesunken – im längerfristigen Vergleich zeigt die Kurve jedoch klar nach oben: Gegenüber 2022 ergibt sich ein Plus von satten 41 Prozent.

Auch pro Kopf ganz vorne

Spannend ist der Blick auf die „Strafzettel pro Kopf“. Hier bleibt die Reihenfolge unverändert: In Trient entfallen rechnerisch 65 Euro an Bußgeldern pro Einwohner, in Bozen sind es 59 Euro. Dabei gilt: Die Strafen treffen nicht nur Einheimische. Auch Pendler und Touristen zahlen kräftig mit.

Kleine Gemeinden, große Einnahmen

Nicht nur die Städte kassieren ordentlich. Unter den kleineren Gemeinden mit weniger als 3.000 Einwohnern liegt Isera überraschend an der Spitze: Knapp 766.000 Euro nahm der Ort mit rund 2.800 Einwohnern ein. Dahinter folgt Moena mit rund 401.000 Euro.

Autofahren wird teurer

Und als wäre das nicht genug, steigen auch die Kosten für Autofahrer an anderer Stelle: Laut Facile.it liegt die durchschnittliche Haftpflichtprämie in der Region inzwischen bei rund 493 Euro. Das ist ein Plus von 2,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Bezirk: Bozen

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