Von: mk
Innichen – Sieben Monate nach einem schweren Sturz auf dem Pustertaler Radweg ist eine 60-jährige Urlauberin aus Italien ihren schweren Verletzungen erlegen. Der Unfall hatte sich sich bereits am 2. Juni vergangenen Jahres ereignet. Trotz intensiver Bemühungen seitens der Ärzte hat es die Frau nicht geschafft.
Francesca Pilla aus San Donà di Piave im Veneto galt als erfahrene Radsportlerin. Am Nationalfeiertag war die Apothekerin auf der beliebten Strecke zwischen Innichen und Lienz unterwegs, als sie schwer stürzte und sich lebensgefährliche Kopfverletzungen zuzog, wie Alto Adige online berichtet.
Ihr Gesundheitszustand schien von Anfang an kritisch. Nach der Versorgung im Krankenhaus wurde sie zurück ins Veneto gebracht. Anschließend folgte ein monatelanger Kampf um ihre Genesung. Trotz zahlreicher Rehabilitationsmaßnahmen verstarb die 60-Jährige in der Nacht auf Donnerstag friedlich im Krankenhaus von Portogruaro.
Ihre Familie beschreibt sie als eine lebensfrohe und herzliche Frau. Ihr Tod hinterlasse eine große Lücke. Auch beruflich galt die Apothekerin aufgrund ihrer Fachkompetenz und ihres Einfühlungsvermögens als geschätzte Person in ihrem Heimatort.
Die Nachricht ihres Todes löste dort Betroffenheit und tiefe Bestürzung aus.




Aktuell sind 1 Kommentare vorhanden
Kommentare anzeigen