Von: luk
Bozen – “Der Juni war wettermäßig in zwei Hälften aufgeteilt”, berichtet Meteorologe Dieter Peterlin vom Amt für Meteorologie und Lawinenwarnung in der Agentur für Bevölkerungsschutz: “Während die ersten 15 Tage nass und durchschnittlich temperiert waren, gab es in der zweiten Hälfte eine ausgeprägte Hitzewelle. Insgesamt lagen die Temperaturen um rund 2,5 Grad Celsius über dem langjährigen Durchschnitt.”
Höchste und tiefste Temperatur
Die höchste Temperatur wurde am 27. Juni mit 37 Grad Celsius in Gargazon gemessen. Am kältesten war es am 4. Juni in Welsberg mit 2,4 Grad Celsius.
Niederschläge
“Nach monatelanger Trockenheit gab es im Juni erstmals ergiebige Niederschläge: Die Monatsbilanz zeigte über ganz Südtirol gemittelt ein Plus von 50 Prozent”, fasst Meteorologe Peterlin zusammen.

So geht es weiter
Nach zwei gewitterreichen Tagen mit insgesamt fast 3.000 Blitzen über Südtirol schildert Landesmeteorologe Dieter Peterlin am Dienstagvormittag wie es weitergeht: “Die Hitzewelle wird nun gebrochen.” Auch am Dienstagnachmittag kann es wieder gewittern. “Am Mittwoch wird die Hitzewelle dann definitiv beendet. Am 1. Juli folgt eine Kaltfront mit verbreiteten Niederschlägen, und es kühlt vorübergehend spürbar ab. Am 2. Juli geht es mit normaleren Sommertemperaturen bis zu 33 Grad weiter.”
Daten der 95 Wetterstationen in Echtzeit
Das Messnetz der Wetterstationen in Südtirol umfasst 95 automatische Messstationen, davon stehen 58 Wetterstationen im Siedlungsraum und 37 auf den Bergen. Die Daten der einzelnen Wetterstationen können in Echtzeit abgelesen werden: von den Wetterstationen im Tal und den Wetterstationen am Berg.
Mit dem Niederschlagsradar werden die Niederschläge erfasst; die Bilder werden im Fünf-Minuten-Takt aktualisiert.
Vergleich durch Klimadiagramme
Die Angaben zu den Temperaturen und den Niederschlagsmengen für Bozen, Auer, Meran, Schlanders, Brixen, Sterzing, Bruneck und Toblach sind in den Klimadiagrammen ersichtlich, die täglich auf der Internetseite des Landes aktualisiert werden und die Daten mit dem langjährigen Durchschnitt vergleichen.




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