Senior um 200.000 Euro bestohlen - Carabinieri klären Fall in Rekordzeit auf

Von Drogensucht getrieben: Vertrauen schändlich missbraucht

Mittwoch, 22. Mai 2024 | 08:46 Uhr

Von: luk

Bozen – Eine bittere Erfahrung musste ein Bozner auf seine alten Tage machen. Jemand war in seinen Keller eingebrochen und hatte diverse Schmuckstücke und wertvolle Uhren – darunter eine Rolex – gestohlen.

Der Senior hatte die Gegenstände im Gesamtwert von rund 200.000 Euro aus Angst vor Diebstahl, Betrug oder Raubüberfällen nicht in seiner Wohnung, sondern im Keller versteckt. Am 20. Mai wandte sich der Mann an die Carabinieri und setzte damit die Ermittlungsmaschinerie in Gang.

Die Beamten untersuchten den Tatort gründlich. Alle möglichen Spuren wurden verfolgt. Dank des Scharfsinns der Carabinieri konnte schon bald ein Verdächtiger identifiziert werden.

Es handelte sich um einen 35-jährigen vorbestraften Ausländer, der dem Opfer nahe stand. Er hatte im Laufe der Zeit das Vertrauen des Mannes gewonnen und so dessen Gewohnheiten studieren können. Schließlich setzte er seine kriminellen Pläne in die Tat um. Dabei war er offenbar von seiner Drogensucht getrieben.

Das Vertrauen, das ihm der Senior entgegenbrachte, ermöglichte ihm ungehinderten Zugang zu den Räumlichkeiten und zum Keller. Die Auswertung von Videoaufzeichnungen und intensive Befragungen ließen das Alibi des Verdächtigen schnell zusammenbrechen.

Schließlich gestand er den Diebstahl und gab einen Teil der Beute im Wert von rund 120.000 Euro zurück. Außerdem offenbarte er ein Netzwerk von Drogenhändlern, an die er sich gewandt hatte, um einen Teil der gestohlenen Gegenstände gegen Drogen einzutauschen. Diesen Hinweisen gehen die Carabinieri derzeit nach.

Der gerührte Senior dankte den Beamten herzlich für ihre schnelle und erfolgreiche Arbeit.

Bezirk: Bozen

Kommentare

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9 Kommentare auf "Von Drogensucht getrieben: Vertrauen schändlich missbraucht"


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Homelander
Homelander
Universalgelehrter
28 Tage 14 h

Auf unsere Executive ist verlass.. gute Arbeit👍

Zugspitze947
28 Tage 12 h

Homelander: in Ausnahmfällen ja,aber bei der Bürgernähe fehlts gewaltig 🙁

Homelander
Homelander
Universalgelehrter
28 Tage 12 h

Zugspitze@ ja das stimmt, habs auf diesen Fall bezogen…

N. G.
N. G.
Kinig
28 Tage 13 h

Na ja, Rekordzeit… In dem Fall musste man nicht viel Ahnung haben wer es denn gewesen sein könnte.

neidhassmissgunst
neidhassmissgunst
Universalgelehrter
28 Tage 10 h

Ja es ist nicht zu verstehen warum denn Jemand solche Wertsachen im Keller versteckt. Auf jeden Fall sind Schließfächer dazu da.
Es gibt aber jeden Tag Fälle wo mehrere zehntausend Euro oder hunderttausende Euro Bargeld aus Privathaushalten gestohlen wurden. Keine Ahnung wie so etwas überhaupt möglich ist.

N. G.
N. G.
Kinig
28 Tage 6 h

@neidhassmissgunst Da musst du schon die fragen die so nen Unsinn machen und ihr Geld zu hause horten.

marher
marher
Kinig
28 Tage 12 h

Gute Arbeit seitens der Carabinieri, aber bitte wo bewahrt der Senior seine Wertgegenstände auf?

N. G.
N. G.
Kinig
28 Tage 9 h

Zu Hause! Und hier gabs nach eigenen Aussagen ja einige die ihr Geld auch lieber zu Hause aufbewahren weil sie es auch der Bank nicht sicher fühlen. Aber dann tröten wenns geklaut wird!

tucano2
tucano2
Tratscher
28 Tage 13 h

Es tut mir natürlich Leid für den Herrn, aber im Keller gehören Speck und Wein, fü Wertgegenstände gibt es Schließfächer in der Bank, und für wenig Gebühr wäre alles noch da!

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