Umgestürzte Bäume beschäftigten vielerorts in Österreich die Feuerwehr

Waldbrand-Einsatz für Kärntner Feuerwehren geht weiter

Samstag, 28. März 2026 | 11:35 Uhr

Von: apa

Nach dem stürmischen Wintereinbruch in Teilen Österreichs hat sich die Lage am Samstag großteils beruhigt. In Kärnten waren noch 113 Feuerwehrleute im Bezirk Spittal/Drau mit einem Waldbrand gleich oberhalb der Ortschaft Namlach beschäftigt. Unterstützt von einem Löschhubschrauber mussten auf einer steilen, etwa 200 mal 200 Meter großen Fläche Glutnester händisch ausgegraben und gelöscht werden, eine mühevolle Kleinarbeit. Voraussichtlich wird der Einsatz noch Stunden dauern.

Der Waldbrand war am Freitag ausgebrochen, nachdem ein Baum durch den Sturm auf eine Stromleitung gestürzt war. Mit Einbruch der Dunkelheit wurden die 140 Einsatzkräfte abgezogen, der Einsatz war zu gefährlich geworden.

Sturmtief verursachte viele Einsätze

In der Steiermark waren am Samstag seit Mitternacht noch 25 Sturmeinsätze hinzugekommen. Die Feuerwehrleute hatten es erneut mit umgestürzten Bäumen und beschädigten oder abgedeckten Gebäuden zu tun. Seit Donnerstag hatte es im Bundesland 620 Einsätze gegeben, rund 2.600 Feuerwehrleute waren beteiligt – oder sind es am Samstag noch. 505 der Einsätze waren direkt auf das Sturmtief zurückzuführen.

Im Burgenland wiederum entspannte sich die Situation am Samstag deutlich, berichtete die Landessicherheitszentrale. Während die Feuerwehren bis Freitagnachmittag vor allem in den südlichen Bezirken mehr als 200 Mal wegen des Sturms ausrücken mussten, verzeichnete man seit Freitagabend nur mehr rund 20 sturmbedingte Einsätze.

Kommentare

Aktuell sind 0 Kommentare vorhanden

Kommentare anzeigen