„Wahnsinnige Auflagen“ bei Adoption

Weg voller Hürden: Südtiroler Paar nun im Familienglück

Sonntag, 03. November 2019 | 10:49 Uhr

Bozen – Nicht jedem Paar ist es gegönnt, Kinder zu bekommen. Dann entscheiden sich manche für den Weg der Adoption, um auf die Freuden des Eltern-Seins nicht verzichten zu müssen. Wie die Sonntagszeitung „Zett“ heute berichtet, ist dieser Weg jedoch lang, beschwerlich und beinhaltet zahlreiche bürokratische Hürden. Unter anderem werden die Kandidaten finanziell und psychologisch durchleuchtet.

Die Sarnerin Melitta Stuefer und der Leiferer Matthias Berlinger haben diese Hindernisse aber nicht gescheut und sind inzwischen stolze Adoptiveltern eines Mädchens aus Äthiopien. Sie erzählen von „wahnsinnigen Auflagen“ und einer belastenden Wartezeit.

Seit 2014 ist die kleine Kalkidan aber bei ihnen und nun schon sechs Jahre alt. Ihren Adoptiveltern schenkt das Mädchen viel Freude. „Sie ist einfach das Beste, was uns passieren konnte“, so die beiden Südtiroler.

Mehr dazu lest ihr in der heutigen Ausgabe des Sonntagszeitung “Zett”!

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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14 Kommentare auf "Weg voller Hürden: Südtiroler Paar nun im Familienglück"


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Krissy
Krissy
Superredner
1 Monat 4 Tage

Strenge Kontrollen sind sicher gut und gerechtfertigt; aber sogenannte “Stars” können sich Kinder einfach kaufen, unabhängig ob sie dann das ganze Jahr auf Tournee sind und sich eine “Nanny” darum kümmert.

marc16
marc16
Grünschnabel
1 Monat 4 Tage

was hat hier dein kommentar „direkt“ mit dem artikel zu tun 🤔? sachlich bleiben, dann schreiben

Norbi
Norbi
Superredner
1 Monat 4 Tage

@ Marc16 hab Ihren kommentar nicht verstanden würden sie mir das besser erklären

alpenfranz
alpenfranz
Tratscher
1 Monat 4 Tage

habe auch Bekannte die das durchmachen mussten. ein Wahnsinn. beide gut Verdiener, keine Vorstrafen, gebildet…2 Jahre lang gebettelt..zum Leid vieler Kinder

Vieldenker
Vieldenker
Superredner
1 Monat 4 Tage

Mir ist ein ähnliches paar bekannt, die bettelten glaube ich, noch länger

joe02
joe02
Superredner
1 Monat 4 Tage

@Vieldenker leider ist es so!

marher
marher
Superredner
1 Monat 4 Tage

Um eine Adoption zu erlangen braucht es wirklich sehr viel Ausdauer und vor allem Geld. Jedes Formular muss vom Justizministerium beglaubigt und übersetzt werden. Dann sind noch die teuren Organisationen über die man ųberhaupt zu einer Anfrage kommt. Irgendwie eine Schweinerei. Nicht des do trotz den Kindern ist meist geholfen und haben ein besseres Leben. Vieles ist auch noch politisch bedingt. Wer erinnert sich noch an den Fall als Zwillinge aus St.Petersburg von einer Familie adoptiert wurden. Ein Kind wurde freigegeben und das Zwillingskind wurde aus politischen Gründen gestoppt bis sich der Past eingeschaltet hat.

Reitiatz
Reitiatz
Tratscher
1 Monat 4 Tage

bravo die oufängliche mühen hobm sich gelohnt👏

Black-Mamba
Black-Mamba
Grünschnabel
1 Monat 4 Tage

Ganz im Gegensatz kann auf normalem Weg jeder I…t Kinder zeugen und zur Welt bringen, da ist der soziale Hintergrund und vieles Andere unwichtig…..

MarkusKoell
MarkusKoell
Tratscher
1 Monat 4 Tage

Mich könnte man auch adoptieren meine Lebenshaltungskosten sind halt ziemlich hoch 😉😬

aristoteles
aristoteles
Universalgelehrter
1 Monat 4 Tage

die strengen kontrollen und auflagen müssen wegen menschen- oder illegalen organhandel gemacht werden. ganz zu schweigen von kinderprostitution oder pornographie.

Tolerahahahanz
Tolerahahahanz
Grünschnabel
1 Monat 4 Tage

Wenn ich sehe was alles so rumläuft, sollte dies bei allen Eltern der Fall sein.

Kuba
Kuba
Neuling
1 Monat 4 Tage

wenn ein paar diese entscheidung macht ist das innen größter wunsch.Dafür müsste man nicht betteln müssen.Ich bin selber 1 Frau und manchmal verzeifelt 😭😭

wellen
wellen
Universalgelehrter
1 Monat 4 Tage

Adoptionen haben auch Schattenseiten, wenn die Kinder in die Pubertät kommen , oft verzweifelt ihre leiblichen Eltern suchen und den Adoptiveltern mit Ablehnung begegnen. Die schwarze Hautfarbe machts für die Kinder oft nicht leichter. Man fragt sich ob man diesen Kindern nicht besser in ihrer Heimat geholfen hätte, die haben oft Geschwister…

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