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Wenn Prognosen Realität werden

Dienstag, 27. Juli 2021 | 10:04 Uhr

Bozen – Südtirol hat es also doch erwischt: Nach den sintflutartigen Regenfällen über dem Schlerngebiet stand vor allem die Handwerkerzone in Seis unter Wasser. Obwohl die Schäden in Millionenhöhe gehen, können wir im Vergleich zu Deutschland immer noch von Glück reden.

Bürgermeister Andreas Colli erklärte Medien gegenüber, dass das Fiasko nicht zu vermeiden gewesen sei. Bislang sei ein Regenfall in diesem Ausmaß von Einheimischen noch nie beobachtet worden.

Die Gewitter waren nicht nur heftig, sondern auch stark lokal begrenzt: Während zwei Messstationen des Landes in Völs und auf der Seiser Alm nur fünf bis 35 Liter Wasser pro Quadratmeter erfassten, registrierte eine private Messstation 93 Liter.

Im Gegensatz zu der Niederschlagsmenge infolge von Tiefdruckgebieten, die gut vorausberechnet werden können, seien jene von Gewittern schwierig vorauszusagen, betonte Zivilschutzlandesrat Arnold Schuler nach den Überflutungen.

Klimaexperten haben in der Vergangenheit stets vor einer Zunahme von Wetterextremen gewarnt. Nun scheint die Realität die Prognosen einzuholen.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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9 Kommentare auf "Wenn Prognosen Realität werden"


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Obadja
Obadja
Grünschnabel
1 Monat 26 Tage

wer kann die Ursache vom Klimawandel definieren? alles zufällige Zusammenstoßende Ereignisse? oder wiederholende Ereignisse die es auch früher gab? sind es Wettermanipulationen? ist es der CO2 Ausstoß der Menschen der dies verursacht? und was mit den Massensterben der Tiere?

Gredner
Gredner
Universalgelehrter
1 Monat 26 Tage

@Obadja bei so vielen wirren Fragen, zwischen denen kaum ein Zusammenhang besteht, erwartest du dir eine einfache Antwort?
Lies dir ein paar Bücher… Fachliteratur bitte, nicht solche aus dem Esoterik-Milieu. Dann wird dir vielleicht einiges klarer.

Evi
Evi
Universalgelehrter
1 Monat 26 Tage

Die Wetterstationen machen die Űberflutungen. O-Ton Wendler 🤦🏼‍♀️😅

Andreas1234567
Andreas1234567
Universalgelehrter
1 Monat 26 Tage
Hallo @mk (Kommentator) wenn ich die Kombination “Südtirol Klimawandel” auf dieser Plattform eingebe spuckt die Suche seit Anfang Mai 824 Ergebnisse aus. Neue Mode scheint jedes Wetter in Südtirol mit dieser Wortkombination reflexartig zu kommentieren, bis um 2019 wurde berichtet “wo kam das Wetter, wen hat es getroffen, was für Schäden und wie wird wieder aufgebaut?” Erinnert ein wenig an den Jungen der zehnmal täglich ” Hilfe, ein Bär” schreit wenn er eine Maus, einen Hasen oder einen Hütehund gesehen hat. Fatalerweise hat zu den Hochwassern in Südwest-D die Tatsache beigetragen alle Talsperren waren fast randvoll. Weil letztes Jahr die… Weiterlesen »
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Superredner
1 Monat 25 Tage

Armer Alter Weißer Mann, komplett überfordert mit den Auswirkungen Deiner neoliberalen Wirtschaftsdenke. Aber keine Sorge, die Suppe löffelt eh erst die nächste Generation aus, also lebe Deinen Traum ruhig bis zum Ende.
Grüße aus den Alpen, in denen die Temperatur steigt und steigt.

Staenkerer
1 Monat 26 Tage

lei guat das es de letzten johrhunderte olm lei de bestellte menge gregnt hot …..(iron.)
wo sein epper de überschwemmungen in der vergongenheit, zb. im burggrofnomt 1964 und 1968, sem sein mir jeweils evakuiert wortn, herkemmen….

Neumi
Neumi
Kinig
1 Monat 25 Tage

Schön, dass es früher so selten vorkam, dass man sich Ort und Jahreszahl merken konnte. Die Zeiten sind vorbei.

Höhere Durchschnittstemperaturen (weltweilt, langfristig) heißt: Mehr Wasser in der Luft. Mehr Wasser in der Luft heißt: mehr Regen.
Und dann gbt’s da noch das Problem mit der mittlerweile instabilen Grenze zwischen Kaltluft im Norden und warmer Luft im Süden, das führt zu Kälteeinbrüchen und allem, was damit zusammenhängt.

Staenkerer
1 Monat 24 Tage

@Neumi zähl mir de großen überschwemmungen der letzten 20 johr auf bitte! ober nit de wo irgendwo a poor meter böschung grutscht isch!
wer sich umschaug sig viele olte schutzmauern, hongsicherungen, lavinenverbauungen, auffongbecken, warum man de epper schun vor den klimawondel gebaut hot?
woll epper weil es wetter sem a schun londweit schadne gmocht hot…. oder?

Neumi
Neumi
Kinig
1 Monat 24 Tage

@Staenkerer Natürlich hat man gebaut, blöd ist man ja nicht. Aber die Häufigkeit solcher starker Niederschläge ist drastisch gestiegen, auch wenn dank genannter Bauten die Folgen kleiner sind.

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