Mehrere Peers ausgebildet

Wenn Retter nach belastenden Einsätzen selbst Hilfe brauchen

Mittwoch, 15. Dezember 2021 | 12:38 Uhr

Bozen – Nachdem innerhalb der Berufsfeuerwehr Bozen bereits seit etlichen Jahren eine Gruppe von Peers tätig ist, die nach verschiedenen belastetenden Einsätzen die eigenen Kollegen unterstützen, aber auch immer wieder wegen Anforderungen von anderen Einsatzorganisationen in ganz Südtirol tätig waren, wurde es notwendig, zwei in der Zwischenzeit in den Ruhestand getretende Peers zu ersetzen.

Kürzlich konnten 21 Teilnehmer, darunter 13 Freiwillige Feuerwehrkollegen und sechs Kollegen des Landesrettungsvereines Weißes Kreuz sowie zwei Berufsfeuerwehrleute, die fünftägige Ausbildung mit Schwerpunkt Notfallpsychologie und mehreren praktischen Simulationen erfolgreich abschließen.

Die sogenannten Peers, wie die Mitglieder der Einsatznachsorge genannt werden, sorgen für die psychische Gesundheit und das Wohlbefinden ihrer Kollegen nach belastenden Einsätzen. Sie bieten Gespräche an oder begleiten Einsatzkräfte auf Wunsch zu Nachbesprechungen mit den Notfallpsychologen.

Die Bozner Berufsfeuerwehr wünscht den neuen Peers viel Freude und Kraft bei dieser wichtigen Aufgabe und allen wenig Bedarf an Einsätzen mit Peers.

Von: mk

Bezirk: Bozen

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