Erpressung per E-Mail

Wieder Fälle von „Sextortion“ in Südtirol

Dienstag, 15. Januar 2019 | 11:37 Uhr

Bozen – Die Post- und Kommunikationspolizei der Abteilung Bozen warnt: In den letzten Tagen seien vermehrt Hinweise von Bürgern eingegangen, die im Posteingang ihres E-Mail-Kontos Nachrichten erhielten, dass sie Hacking-Opfer geworden seien.

In der E-Mail steht, auf dem Computer sei ein „Trojaner“ installiert worden, der per Fernaktivierung den Empfänger filmt, während er Videos mit pornografischem Inhalt anschaut, ohne dass dieser es bemerkt. Die Absender der E-Mail informieren die Empfänger ebenfalls darüber, dass eine Software alle sämtliche Kontakte sowohl aus dem E-Mail-Konto als auch aus sozialen Netzwerken gesammelt habe.

Anschließend wird die Erpressung konkret: Alle gesammelten Daten würden gelöscht, nachdem der Empfänger innerhalb von zwei Tagen eine Überweisung von 300 Dollar in Bitcoin veranlassen würde, heißt es in der Mail abschließend. Andernfalls würden die Filme für alle Kontakte freigegeben.

Die Postpolizei empfiehlt den Bürgern, die angeforderte Summe nicht zu bezahlen, da es sich um E-Mails handelt, die nach dem Zufallsprinzip verschickt werden, und versuchen, den Benutzer irrezuführen. Diese hätten allerdings nichts zu befürchten.

Gleichzeitig erinnert die Postpolizei daran, dass man nicht übereilt E-Mails und insbesondere einen Anhang öffnen oder auf einen Link zu klicken sollte. Gleichzeitig sollte man den Computer nicht mit Administratorprofil zu verwenden. Dadurch kann das automatische Installieren der meisten Gefahren vermieden werden. Zudem sollte man so oft wie möglich ein Daten-Backup durchführen und das Antivirenprogramm immer auf dem neuesten Stand halten.

Als weitere Vorsichtsmaßnahme empfiehlt Postpolizei, nicht versehentlich die Webcam anzulassen, sie auszuschalten und – falls keine Abdeckung vorhanden sein sollte – sie mit Klebband abzudecken.

Für weitere Informationen können sich die Bürger an die Abteilung der Post- und Kommunikationspolizei unter der Telefonnummer 0471/531413 wenden.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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11 Kommentare auf "Wieder Fälle von „Sextortion“ in Südtirol"


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cooler Typ
cooler Typ
Tratscher
1 Monat 1 Tag

Ich stehe dazu Pornos zu schauen, dann kann mich der Erpresser am A…. lecken!

6079_Smith_W
6079_Smith_W
Universalgelehrter
1 Monat 1 Tag

Na gut, wers jetzt noch glaubt dem ist eh nicht mehr zu helfen.

Mich haben sie in den letzten Monaten einige male (angeblich) beim Porno schauen erwischt. Und die gefordeten Beträge waren unterschiedlich. Liegt vielleicht daran dass der Bitcoinkurs gefallen ist ?

6079_Smith_W
6079_Smith_W
Universalgelehrter
1 Monat 1 Tag

Hoppala! Hab wieder zwei solche emails im Postfach.

Ich kanns eben nicht lassen… 😀

Ewa
Ewa
Superredner
1 Monat 1 Tag

Uns hat es auch erwischt😂🤷‍♀️

jack
jack
Superredner
1 Monat 1 Tag

naja porno schauen lassen Ewa

Ewa
Ewa
Superredner
1 Monat 1 Tag

@jack
🤷🏼‍♀️

alpi
alpi
Tratscher
1 Monat 1 Tag

Hahaha… selbst dieses mail erhalten… auf der mail des ehrenamtlichen vereins…😆

Savonarola
Savonarola
Universalgelehrter
1 Monat 1 Tag

du bist so…. pornoooo

luisa
luisa
Grünschnabel
1 Monat 1 Tag

De wos zohln san olla selbo bled….

l OneManArmy l
l OneManArmy l
Superredner
1 Monat 1 Tag

haha dei email hon i ba mein PC in dr firma a kriag. lächerlich

aristoteles
aristoteles
Universalgelehrter
1 Monat 1 Tag

ups, hab ich heut auch bekommen. haha, geil. schaue nie pornos. finde die aufklärung gut, zumal sich schon einige aus scham das leben nahmen. umsonst

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