Identität des Opfers ist weiter unklar

Zugunfall in Brixen: Fingerabdrücke könnten Identität des Toten klären

Montag, 03. Juli 2017 | 11:22 Uhr
Update

Brixen – Die Identität des männlichen Opfers, welches am Samstag am Zugbahnhof Brixen tödlich verunglückte, ist Medienberichten zufolge weiter unbekannt. Die Polizei von Brixen sucht nach Hinweisen zur Identität des Mannes, der schätzungsweise zwischen 30 und 40 Jahren alt sein durfte. Er war gegen Mittag aus ebenfalls noch immer ungeklärten Gründen auf die Gleise geraten und dort von einem Zug erfasst worden. Laut Polizeiangaben könnte der leicht rothaarige Mann aus Südtirol stammen, aber auch aus Italien oder Osteuropa. Da man bei der Leiche keinerlei Dokumente fand und auch keinerlei passende Vermisstenanzeigen eingingen, konnte noch nicht ermittelt werden, wer der Mann ist. Über die Fingerabdrücke, die nun international abgeglichen werden, erhofft man sich, die Identität des Toten herauszufinden.

 

WAS BISHER BERICHTET WURDE:

Am Samstag wurde der Zugbahnhof Brixen mittags gegen 13.00 Uhr Schauplatz eines schrecklichen Unfalls.

Augenzeugen zufolge rutschte ein 30-jähriger Mann vom Bahnsteig auf die Gleise, als gerade ein Güterzug vorbeiraste. Vergebens versuchte der Zugführer, durch ein Bremsmanöver einer Kollision auszuweichen. Die Person wurde voll erfasst und starb noch an der Unfallstelle.

Zu Beginn hieß es noch, das Opfer hätte die Gleise überqueren wollen. Laut neuestem Ermittlungsstand ist noch unklar, ob er vom Bahnsteig ausgerutscht oder gestolpert ist. Ebenfalls war anfangs von einem Brixner dir Rede. Allerdings ist die Identität des Mannes noch nicht geklärt, da er keinerlei Dokumente bei sich trug.

Von: mho

Bezirk: Eisacktal

Kommentare

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5 Kommentare auf "Zugunfall in Brixen: Fingerabdrücke könnten Identität des Toten klären"


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Nichname
Nichname
Grünschnabel
24 Tage 23 h

“”Laut Polizeiangaben könnte der leicht rothaarige Mann aus Südtirol stammen, aber auch aus Italien oder Osteuropa””. Es tut mir sehr leid für den Mann; es freut mich aber, dass jetzt anscheinend auch die Polizei zwischen Italien und Südtirol unterscheidet. Warum aber leichte Rothaarigkeit ein verbindendes Element von Südtirol, Italien und Osteuropa sein sollte, bleibt mir schleierhaft. 

witschi
witschi
Universalgelehrter
24 Tage 8 h

schon mal einen natur rothaarigen schwarzafrikaner gesehen?

Nichname
Nichname
Grünschnabel
24 Tage 7 h

@witschi 
Die meisten Rothaarigen habe ich in Nordeuropa und in Irland gesehen, in Italien und Osteuropa eher wenige.

Mamme
Mamme
Tratscher
24 Tage 5 h

@witschi Könnte Er nicht Deutscher,Schwede, Däne, Niederländer oder anderer Nordeuropäer sein?

Evi
Evi
Grünschnabel
24 Tage 2 h

@Mamme nein, er ist Osteuropäer.

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