Einsatz im Rosengarten

Zweite Lawine fordert noch ein Todesopfer

Montag, 23. Februar 2026 | 16:34 Uhr

Von: mk

Bozen/Trient – Die Zahl der Personen, die bei Lawinenabgängen am Sonntag im Trentino-Südtirol ums Leben gekommen sind, steigt weiter. Nachdem bereits am Nachmittag der 50-jährige Tourenskifahrer Amrin Schwitzer aus dem Sarntal in Südtirol tödlich verunglückt ist, erlag nun auch ein 28-jähriger Schneeschuhwanderer im Krankenhaus von Trient seinen schweren Verletzungen.

Ein 28-jähriger Mann war am Sonntag gegen 14.30 Uhr am Vajolet-Pass im Rosengarten-Massiv in den Dolomiten von einer Lawine erfasst worden. Der Mann war auf der Seite vom Fassatal auf den Pass gestiegen.

Das Unglück ereignete sich in unmittelbarer Nähe der Vajolethütte auf einer Höhe von 2.243 Metern. Während die Begleiterin des Mannes unverletzt blieb und mit dem Rettungshubschrauber nach Canazei geflogen wurde, war der 28-Jährige verschüttet worden. Wie die Nachrichtenagentur Ansa schreibt, leiteten Bergretter mit Hundestaffeln unmittelbar eine Suchaktion in die Wege.

Gegen 16.00 Uhr gelang es den Einsatzkräften, den Mann zu lokalisieren und aus den Schneemassen zu befreien. Nach der Erstversorgung wurde er in kritischem Zustand ins Krankenhaus nach Trient geflogen, wo er wenig später verstarb.

Die Behörden mahnen zur äußersten Vorsicht: In weiten Teilen der Region herrscht derzeit eine große Lawinengefahr der Stufe vier auf der fünfstufigen Skala.

Bezirk: Salten/Schlern

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