14-monatigem Bub Bein amputiert – Lenker fast gelyncht – VIDEO

Abscheulicher Unfall: Alkoholisierter Lkw-Fahrer überfährt Familie

Sonntag, 10. März 2019 | 08:25 Uhr

Marostica – Marostica, eine Kleinstadt in der Nähe von Vicenza in Venetien, war am Freitag Schauplatz eines schrecklichen Unfalls. Ein alkoholisierter Lenker eines Kleinlastwagens verlor die Herrschaft über sein Fahrzeug und überfuhr eine Familie. Einem 14-monatigen Buben, der beim Unfall schwerste Verletzungen erlitten hatte, musste ein Teil eines Beins amputiert werden. Der Lenker des Lkw, der 58-jährige Pietro Dal Santo, wurde von den Carabinieri wegen Trunkenheit am Steuer und schwerster Körperverletzung im Straßenverkehr in Haft genommen.

ANSA/VIGILI DEL FUOCO

Es war am Freitagnachmittag kurz vor 17.00 Uhr, als in Marostica Passanten einen offensichtlich schwer betrunkenen, älteren Mann sahen, der sich sichtlich dabei schwertat, die Fahrerkabine seines Kleinlastwagens zu besteigen. Die Augenzeugen verständigten umgehend die Gemeindepolizei der Kleinstadt, aber da war es bereits zu spät. Ohne dem Haltesignal der Stadtpolizisten Folge zu leisten, ergriff der alkoholisierte Lenker – der 58-jährige Handwerker Pietro Dal Santo – mit hoher Geschwindigkeit die Flucht. Kurz darauf verlor er die Herrschaft über seinen Kleinlastwagen. Ohne zu bremsen, fuhr der Lkw geradewegs auf eine Familie zu, die am Rande eines Parks in der Nähe des Zentrums gerade dabei war, ein Eis zu essen. Die Folgen waren für die ursprünglich aus Albanien stammende Familie verheerend.

Der Kinderwagen, in dem der 14-monatige Bub lag, wurde vom Lkw gegen eine Mauer gedrückt. Dabei erlitt der kleine Bub schwerste Verletzungen. Der Bub wurde von den herbeigerufenen Rettungskräften und dem Notarzt erstversorgt und mit dem Rettungshubschrauber in die Universitätsklinik von Padua gebracht. Während der Notoperation sahen sich die behandelnden Chirurgen gezwungen, dem Kleinkind einen Teil eines Beins zu amputieren. Am Samstag schwebte das Kind, das in die Kinderintensivstation gebracht worden war, immer noch in Lebensgefahr. Die Mutter hingegen musste mit mehreren Verletzungen in das Krankenhaus von Bassano eingeliefert werden. Der Vater und der zweite Sohn des albanischen Paars, ein vierjähriger Bub, sowie die Großmutter und eine Freundin erlitten einen Schock, blieben aber beim Unfall unverletzt.

Der 58-jährige Täter versuchte nach dem Unfall noch vergeblich, den Motor des Lkw neu zu starten und den Rückgang einzulegen. Dabei schlug der 31-jährige, wutentbrannte Vater mit seinen Fäusten dermaßen stark gegen die Scheiben des Lkws, dass er sich dabei die Hand sowie das Handgelenk brach. Zuletzt hatte Pietro Dal Santo noch vor, zu Fuß die Flucht zu ergreifen, was ihm aber aufgrund seines alkoholisierten Zustands nicht mehr gelang. Der Mann wurde im selben Moment von den Carabinieri in Gewahrsam genommen. Wie ein Augenzeuge berichtete, mussten die Carabinieri ihn in ein Auto einsperren, weil ihn ansonsten der 31-jährige Vater des kleinen Buben gelyncht hätte. Da der 58-Jährige einen Alkoholtest verweigerte, wurde ihm automatisch ein Blutalkoholwert, der höher als 1,5 Promille beträgt, zugewiesen. Die später vonseiten der Staatsanwaltschaft verfügte Zwangsblutabnahme ergab einen Wert, der mit der Fahrtüchtigkeit nicht mehr vereinbar ist.

FACEBOOK/PIETRO DAL SANTO

Pietro Dal Santo wurde von den Carabinieri in die Kaserne gebracht, wo er nach einem kurzen Verhör wegen Trunkenheit am Steuer und schwerster Körperverletzung im Straßenverkehr festgenommen wurde.

Weit über Marostica hinaus ist die Anteilnahme mit der albanischen Familie groß. Die Gedanken sind vor allem beim 14-monatigen Buben, der auf der Kinderintensivstation der Universitätsklinik von Padua noch immer mit dem Leben kämpft. Die Fondazione Banca Popolare di Marostica Volksbank richtete in Zusammenarbeit mit der Gemeinde sowie mit dem Handwerker- und Kaufleuteverband zur Unterstützung der Opferfamilie ein Spendenkonto ein.

La Città di Marostica condivide l’annuncio e l’iniziativa di Fondazione Banca Popolare di Marostica Volksbank.Forza…

Pubblicato da Città di Marostica su Sabato 9 marzo 2019

 

Von: ka

Kommentare

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24 Kommentare auf "Abscheulicher Unfall: Alkoholisierter Lkw-Fahrer überfährt Familie"


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Rider
Rider
Grünschnabel
13 Tage 3 h

Muuas so eppes sein, kennen de deppn net zufuass zu a bar gien? Is leben von den kluanen bua ruiniert lei wegn so a scheiss😞

NanuNana
NanuNana
Grünschnabel
13 Tage 1 h

Net la fan bui, fa do gonzn familie…..
I hoff dass er die volle härte vom gsetz zi gpiern kriag. Des isch net lei schwere körperverletzung….

Tabernakel
13 Tage 25 Min

Darüber darf sich kein Sauftiroler echauffieren.

Stadtler
Stadtler
Grünschnabel
12 Tage 16 h

…dass a no ba jedem Unglück dein Sch…-Senf dazua geben muasch!Schamsch die eigentlich nia? Gratuliere dir übrigens zu deinen über 20.000 Minus Klicks, bisch auf SN sicher Rekordhalter!

genau
genau
Universalgelehrter
12 Tage 14 h

Ja da hast du wohk recht!
Diese Hinterwälder sind ja auch noch stolz drauf wenn sie besoffen durch die Gegend fahren🤢

typisch
typisch
Kinig
12 Tage 13 h

@Stadtler
Die minus wurden do h vor langer zeit mal auf 0 gesetzt

Tabernakel
12 Tage 4 h

Du als Admin mit 24/7 Präsenz wirst es wissen.

traktor
traktor
Universalgelehrter
12 Tage 22 h

scheiss drogen.
dann gibt es noch stimmen die alles legslisieren wollen…

Neumi
Neumi
Universalgelehrter
12 Tage 20 h

Die schlimmste aller Drogen ist schon legal.

m69
m69
Kinig
10 Tage 2 h

@Neumi 

der Alkohol, ja!

ifinger947
ifinger947
Tratscher
13 Tage 2 h

einfach brutal ! Was denkt sich so ein Idiot der eine gemeine Gefahr für die Menschheit ist. Lebenslänglich soll er kriegen. 🙂 Der Familie viel Kraft und schnelle Genesung für alle 🙂

sonoio
sonoio
Superredner
13 Tage 2 h

i glab, in so a moment hett i a versuacht den typ zu lynchen

Lana77
Lana77
Superredner
13 Tage 1 h

I als Voter muass sogn dass a settiger sein Lebn long nimmer vor mir sicher war.

Missx
Missx
Universalgelehrter
12 Tage 21 h

Und da sage mal einer, dass Alkohol keine Leben zerstört bzw harmlos is.

denkbar
denkbar
Kinig
12 Tage 22 h

Eine unglaubliche Tragödie, die nicht mehr wieder gut zu machen ist. Der Fahrer muss Verantworgung übernehmen.
Die Anzeichen von Lynchjustiz sind allerdings auch sehr bedenklich.

kawarider 98
kawarider 98
Neuling
12 Tage 22 h

sou uaner solet bis lebensende gfoltert werdn und nia mea auf freien fuas kemen. Viel kraft der familie

Parteikartl
Parteikartl
Grünschnabel
12 Tage 22 h

Ein alkomat in verbindung der zündung hätte diese tragödie verhindert.
Des wo der Menschenverstand nicht mehr “greift”.

Tina234
Tina234
Grünschnabel
12 Tage 21 h

da mag der Unfallfahrer nur hoffen, dass er ein Leben lang hinter Gittern bleibt, weil sonst wenn er rauskommt ….

m69
m69
Kinig
10 Tage 2 h

Tina234@

ja, wenn er rauskommt, dazu muss er zuerst eingebuchtet werden, dem passiert rein garnichts, wenn er rauskommt!

Schnauzer
Schnauzer
Grünschnabel
12 Tage 16 h

Sch..ß Alkohol

Mutti
Mutti
Superredner
12 Tage 17 h

Hoffentlich geats fürn kloanen guat aus, a so eppes miasat net sein, scheiss Alkohol

M.A.
M.A.
Grünschnabel
12 Tage 15 h

Man sieht was der Alkohol anrichten kann, einfach tragisch.

ahiga
ahiga
Tratscher
11 Tage 22 h

das seh ich anders…es war der fahrer, nicht der alkohol..
wenn einer zu schnell fährt war es auch nicht das auto., sondern der fahrer
wenn einer jemanden erschiest , ist es auch nicht die pistole, sondern der schutze
beim alkohol ist das genau gleich
klingt dumm..is aber so! …auch wenn ich mir da wohl ein paar minus holen werde

Bluemchen
Bluemchen
Superredner
12 Tage 6 h

Solche Typen sind bei uns tagtäglich unterwegs !!!!!!!!

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