Nachfrage in Süditrol weiterhin gering

“Bürgereinkommen”: In der ersten Woche italienweit 340.000 Anträge

Sonntag, 10. März 2019 | 18:12 Uhr

Rom – Seit vier Tagen kann in Italien um die Mindestsicherung, offiziell “Bürgereinkommen” (reddito di cittadinanza), angesucht werden. Allein in diesen Tagen sind Medienberichten zufolge in Italien über 340.000 Anträge per Post, Internet oder über die Steuerbeistandszentren eingetroffen.

Spitzenreiter bei der Anzahl der Ansuchen sind die Regionen Kampanien, Sizilien und die Lombardei. Ende April sollen schließlich die ersten Auszahlungen getätigt werden.

In Südtirol ist die Nachfrage weiterhin gering, da das neue Bürgereinkommen nicht zusätzlich zu den bereits bestehenden, vergleichbar hohen Sozialleistungen des Landes genossen werden darf. Die Bedürftigen müssen sich also entscheiden, ob sie die staatliche oder die Landeshilfe in Anspruch nehmen wollen.

Von: mho

Kommentare

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2 Kommentare auf "“Bürgereinkommen”: In der ersten Woche italienweit 340.000 Anträge"


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Zugspitze947
Zugspitze947
Grünschnabel
8 Tage 1 h

Das ist sicher erst ein leiner Teil ,denn die Schlauen werden schon noch in Massen kommen um abzukassieren. Ich gebe diesem System höchstens 1 Jahr,dann kollabiert der so schon total überschuldete Haushalt Italias 🙁

traktor
traktor
Universalgelehrter
6 Tage 23 h

in südtirol die hilfen an den staat anpassen.
wieso sollen wir mehr bezahlen als der restliche staat??

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