Armut nimmt zu

Coldiretti: Drei Mio. Italiener auf Lebensmittelspenden angewiesen

Montag, 14. November 2022 | 07:30 Uhr

Rom – In Italien nimmt die Armut zu: Nahezu drei Millionen Italiener haben nicht genug Geld für das Essen und nutzen daher regelmäßig die Ausspeisungsdienste für Arme oder Lebensmittelbanken.

Das sind zwölf Prozent mehr als noch im Vorjahr, wie aus den neuesten Daten des nationalen Landwirtschaftsverband Coldiretti zum gestrigen Welttag der Armen hervor.

Laut Coldiretti ist das ein Zeichen für einen sozialen Notstand, wie es ihn seit der Nachkriegszeit nicht mehr gab.

Von: luk

Kommentare

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14 Kommentare auf "Coldiretti: Drei Mio. Italiener auf Lebensmittelspenden angewiesen"


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N. G.
N. G.
Kinig
21 Tage 2 Min

Das zeigt nur, wie die Politik in den letzten 30 Jahren gehandelten hat. Es ist nicht die Kriese, es ist das Handeln der Regierungen und Meloni wirds NICHT besser machen!

primetime
primetime
Kinig
20 Tage 18 h

Doch eine vorschnelle Aussage findest du nicht?

Oracle
Oracle
Universalgelehrter
20 Tage 13 h

@N.G….es ist leicht, immer der Politik alles Schlechte zuzuschreiben. Stimmt das aber, wenn wir z.B. an Kollektivverträge denken und an schlechte Bezahlung… wo Vereinbarungen eigentlich zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern das regeln?

N. G.
N. G.
Kinig
20 Tage 4 h

@Oracle Natürlich weiss ich, dass dies mit ein Grund ist. Aber was willst du tun, die Gewerkschaften sind nicht mehr das was sie mal waren und zudem, durch den extremen Mitgliederschwund nicht mehr stark genug. Im Grunde brocken sich viele Arbeitnehmer ihre Probleme auch selbst ein, erst sparen sie am Mitgliedsbeitrag und käms mal zu nem Streik, wird in Südtirol gar nicht mit gemacht weil jeder seinen Euro zählt.

Faktenchecker
20 Tage 30 Min

In Deutschland vielleicht. Hier in Ialien nicht.

Staenkerer
20 Tage 20 h

neulich an der feinkosttheke in an gschäft in brixn ” … 20 dkg rohschinkn bitte …. naaaa schun in guatn, den um 24€ …. (der im angebot danebn wor 14€) und no 20
dkg parmesankas, a in guat bitte…”
danoch ba der kassa wieder auf de frau getroffn de mitn gutschein der caritas gezohlt hot….
wenn i a in teuersten rohschinkn brauch und in teuersten parmesan brauch i a bold jemand der mir des spendet ….

Mico
Mico
Superredner
20 Tage 23 h

und es werden noch mehr …. sollten die löhne an die Inflation nicht angepasst werden…..

ieztuets
ieztuets
Superredner
20 Tage 23 h

“Krise” schreib man mit kurzem “i”… nur so am Rande Rechtschreibung!

N. G.
N. G.
Kinig
20 Tage 21 h

Na ja,… Da du eher für Brot und Spiele bist, mir egal! GRINS

Fantozzi
Fantozzi
Superredner
20 Tage 23 h

Bledsinn… Ins geats ollen guat man mog lei schaug olm ols voll des ols lei jammern

So ist das
20 Tage 22 h

Und auch die neue Regierung wird dafür wenig Interesse haben.

N. G.
N. G.
Kinig
20 Tage 20 h

Lohnnebenkosten senken. Aber mit welchem Geld? Man kann nicht Steuern senken und dazu noch dauernd Geld verteilen. Betruebe mit zu hohen Tarifverträgen zu belasten ist auch nicht das Wahre..!

buggler2
buggler2
Superredner
20 Tage 23 h

Und was gedenkt er dagen zu tun?

Superredner
20 Tage 15 h

Kein Problem, in der EU hat man genug Leute an der Armutsgrenze, aber man ist sehr fleißig beim Importieren weiterer. Die Grenze zur Armut ist anscheinend noch viel zu hoch, muss schon südamerikanisches oder afrikanisches Niveau erreichen. Bis man den Sozialstaat endlich zu Grabe getragen hat.

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