Naturschauspiel im Austragungsort

Mailand-Cortina: Polarlichter über Olympia möglich

Sonntag, 01. Februar 2026 | 08:15 Uhr

Von: idr

Cortina/Mailand – Nicht nur das Leuchten der olympischen Fackel weist den Weg nach Pontedilegno-Tonale, sondern jüngst auch Polarlichter: Nur wenige Tage bevor die olympische Fackel das Skigebiet erreicht, leuchteten die Polarlichter über dem Presena-Gletscher auf 3000 Metern Höhe. Fast scheint es, als wolle die Aurora borealis die Route für Milano-Cortina 2026 symbolisch vorzeichnen.

Die Flamme erreicht heute den Presena-Gletscher, Pontedilegno, Aprica und schließlich Livigno, wo die Snowboard- und Freestyle-Ski-Wettbewerbe ausgetragen werden. Der Fackellauf beginnt im Val di Sole und führt über die Mitte des Tonale-Passes zur Talstation der Kabinenbahn Paradiso und steigt dann hinauf zum Gletscher. Zwischen 13.00 und 13.30 Uhr wird die Fackel dort an den nächsten Träger übergeben.

Perfektes Timing

Nach wochenlanger Trockenheit ist endlich auch der Schnee zurückgekehrt. Die frisch verschneiten Pisten bilden eine würdige Kulisse für den Fackelträger, der das olympische Feuer durch die verschneiten Gipfel trägt. Das Bild, das vor wenigen Tagen eine Webcam auf dem Presena-Gletscher einfing, spricht für sich – eine magische Kombination aus Nordlicht, Schnee und der Vorfreude auf die Winterspiele.

Die olympische Fackel hatte am 26. Januar bereits Cortina d’Ampezzo erreicht – exakt 70 Jahre nach der Eröffnung der dortigen Winterspiele 1956. Ihr Weg führt über insgesamt 12.000 Kilometer durch alle 110 Provinzen Italiens, bevor sie am sechsten Februar im Mailänder San-Siro-Stadion zur Eröffnungsfeier eintrifft.

Ob das Skigebiet auch zu den Wettkämpfen vor Ort von den Polarlichtern erleuchtet wird, steht in den Sternen. Sollte das Wetter jedoch bis zum Start der Spiele in einer Woche konstant bleiben, stehen die Chancen gut auf eine Kombination der Ereignisse.

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