Von: ka
Mailand/Rogoredo – Der Vorfall ereignete sich in Rogoredo, das als Drogenumschlagplatz bekannt ist. Der Unbekannte feuerte mindestens drei Schüsse auf ein Polizeiauto ab, das ihn aufhalten wollte.

Nach dem Tod eines Drogenhändlers vor wenigen Tagen war das Viertel Rogoredo in Mailand am Sonntag erneut Schauplatz einer Schießerei. Am frühen Nachmittag eröffnete ein 25-jähriger Chinese zwischen der Piazza Mistral und der Via Cassinis im Mailänder Stadtteil Rogoredo, der als Drogenumschlagsplatz bekannt ist, das Feuer auf die Polizei. Kurz zuvor hatte er einen 50-jährigen italienischen Wachmann auf dem Weg zur Arbeit mit einem Stock angegriffen und ihm seine Dienstwaffe, eine Walther P99, entrissen. Nach dem Alarmruf an die Notrufnummer 112 begannen die Ermittler der Polizei mit der Suche nach dem bewaffneten Mann. Als er gestellt wurde, eröffnete der Räuber das Feuer auf den gepanzerten Land Cruiser der Uopi, der Spezialeinheit der Staatspolizei, wobei er mindestens drei Schüsse abgab.
Die Beamten erwiderten das Feuer und verletzten den Mann schwer am Kopf und am Arm. Er liegt nun im Krankenhaus Niguarda in Mailand in lebensbedrohlichem Zustand. Kein Polizist wurde verletzt.
Die Schießerei ereignete sich nur wenige Tage nach einem ähnlichen Vorfall im selben Mailänder Stadtteil. Am 26. Januar war ein 28-Jähriger gestorben, der bei einer Drogenkontrolle von der Polizei angeschossen worden war.




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