Kinder protestieren gegen Entlassung ihrer Väter – VIDEO

„Mein Vater muss arbeiten“

Dienstag, 19. Februar 2019 | 07:10 Uhr

Piacenza/Assago – Kinder und Ehefrauen von 33 entlassenen Mitarbeitern des Paketdienstleisters GLS begaben sich am Montag zum Hauptsitz der italienischen Niederlassung des multinationalen Unternehmens, um lautstark die Wiederanstellung ihrer Väter und Ehemänner zu verlangen. Die Entlassungen, die laut Ansicht der Betroffenen und der Gewerkschaft Unione Sindacale di Base (USB) zu Unrecht erfolgt waren, stürzten die kinderreichen Familien in tiefe Sorgen.

Milano: bambini da.questa mattina alle 10.00 sulle scale della GLS di Milano ad Affori. Chiedono Che i loro padri tornino a lavorare Alle 14.00 conferenza stampa davanti larcivescovato di Milano in piazza Fontana.33 facchini licenziati alla GLS di Piacenza vengono coi famigliari alla sede centrale della multinazionale per chiedere il reintegro. Sono padri di famiglie nelle quali stanno circa 120 bambini tutti in tenera età.IL MIO PAPÀ DEVE LAVORARE gridano sulle scale della sede GLS i figli dei facchini licenziati a Piacenza perché hanno scioperato con determinazione per richiedere sicurezza sul posto di lavoro.33 famiglie che ora non hanno più un sostentamento, 120 bambini che troveranno difficoltà ad andare all'asilo o a scuola o più semplicemente a giocare in spensieratezza. Nel loro magazzino l'ambiente è insicuro non solo per carenze strutturali, ma anche per il ripetersi di atti violenti e di caporalato.All'origine della protesta che ha portato al licenziamento l'aggressione subita circa un mese fa da tre di loro da parte di un uomo armato di tirapugni e spray al peperoncino.Il paradosso è che la società che gestisce i servizi logistici nell'hub piacentino di GLS, la società che li ha licenziati, è nelle mani di dirigenti arrestati ed inquisiti recentemente per legami col clan camorristico salernitano dei Pecoraro-Renna, per riciclaggio ed evasione fiscale e contributiva.I facchini organizzati nel sindacato USB chiedono alla GLS di non lavarsene le mani, di essere reintegrati, di non spostare altrove i volumi di lavoro e di garantire l'occupazione di tutti gli addetti.I lavoratori sono pronti a fare la loro parte per rilanciare il sito produttivo, chiedono a GLS di essere aiutati a riportare legalità e serenità nel magazzino di Piacenza.USB è coi facchini e coi loro bimbi, I LORO PAPÀ DEVONO TORNARE A LAVORARE.ALLE ORE 14.00 CONFERENZA STAMPA DAVANTI ARCIVESCOVATO DI MILANO IN PIAZZA FONTANA.USB LAVORO PRIVATO SETTORE LOGISTICA

Pubblicato da USB Logistica su Lunedì 18 febbraio 2019

„Mio papà deve lavorare“(Mein Vater muss arbeiten, Anmerkung der Redaktion) stand auf dem Spruchband, das einige der Kinder der entlassenen GLS-Angestellten der Filiale von Piacenza vor sich hertrugen. Insgesamt nahmen neben den Angestellten und ihren Ehefrauen über 100 Kinder an der Demonstration vor dem Hauptsitz der italienischen Niederlassung des multinationalen Unternehmens in Assago bei Mailand teil.

Der Protest der Kinder ist auch verständlich. Der Verlust des Arbeitsplatzes ihrer Väter stürzt die Kinder in tiefe Sorgen, weil in den meisten Familien der Gehalt des Vaters die einzige Einnahmequelle ist. Ein Vertreter der Gewerkschaft Unione Sindacale di Base (USB) erzählte den Medien von der langen Vorgeschichte der Entlassungen.

Facebook/USB Unione Sindacale Di Base pag. nazionale

„Die 33 Angestellten des Paketdienstes in Piacenza sind entlassen worden, weil sie für mehr Sicherheit am Arbeitsplatz gestreikt hatten. Das Ambiente im Magazin der Niederlassung von Piacenza ist nicht nur wegen der strukturellen Mängel am Gebäude, sondern auch wegen der wiederholten Fälle von Gewalt unsicher. Am Anfang des Protests, der zu den Entlassungen geführt hatte, ist ein Angriff eines Mannes mit einem Pfefferspray und einem Schlagring auf drei Angestellte des Paketdienstes gestanden. Das Paradox ist, dass gegen die Gesellschaft, die für GLS die Niederlassung von Piacenza betreibt, wegen Verbindungen mit dem salernitanischen Clan der Camorra der Pecoraro-Renna, wegen Geldwäsche, und wegen Hinterziehung von Steuern und Sozialbeiträgen ermittelt wird“, so der Gewerkschafter der USB.

Instagram/Unione Sindacale di Base

„Die Angestellten verlangen von der GLS, dass sie nicht die Hände in Unschuld wäscht und die Arbeit verlagert, sondern dass die Entlassenen wieder anstellt werden, sodass für alle Mitarbeiter die Arbeitsplätze gesichert sind“, so abschließend der kämpferische Gewerkschafter der USB.

In diesem Sinne und in Hinblick auf die komplizierte Lage ihres Arbeitgebers sind die Mitarbeiter auch dazu bereit, alles zu tun, was zum Erhalt der Filiale von Piacenza beiträgt. Sie verlangen von der GLS, in das Paketausgabemagazin von Piacenza Gesetzmäßigkeit und Unbeschwertheit zurückzubringen.

oggi a difendere.i posti di lavoro anche i nostri figli.

Pubblicato da USB Logistica su Lunedì 18 febbraio 2019

„Bei den Angehörigen der Angestellten handelt es sich oft um Familien, die auf der Suche nach einer besseren Zukunft von weither gekommen sind. Um diesen Traum zu verwirklichen, haben sie auch die harte Arbeit im Magazin und die als Paketausfahrer angenommen. Nur weil sie für bessere Arbeitsbedingungen und für die Einhaltung der Gesetze gestreikt haben, finden sie sich heute mitten auf der Straße wieder. Diesen Leuten ihre Hoffnung zu nehmen, ist nicht nur Unrecht, sondern ein Akt der Grausamkeit“, so die letzten, mahnenden Worte des Gewerkschafters.

Von: ka

Kommentare

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7 Kommentare auf "„Mein Vater muss arbeiten“"


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falschauer
falschauer
Universalgelehrter
1 Monat 5 Tage

wo ist denn di maio..???…ach sooo die meisten sind ja immigranten….prima gli italiani….!!!!

Pacha
Pacha
Tratscher
1 Monat 5 Tage

Das ist jetzt ein bisschen zu einfach. Die allermeisten Angestellten aller Versandfirmen haben einen befristeten Arbeitsvertrag zu 75 Prozent mit Fixgehalt. Wieviel Sie dann am Tag zustellen müssen und wie lange Sie dafür brauchen interessiert Niemanden. Durch das Anklicken der günstigsten Versandfirma begünstigen Wir diese Arbeitsausbeutung. Haben Wir uns jemals dafür interessiert?

Tabernakel
1 Monat 5 Tage

Der taucht erst vor der nächsten Wahl mit Wohltaten wieder auf.

typisch
typisch
Kinig
1 Monat 4 Tage

Genau, italiane first👍🏼

typisch
typisch
Kinig
1 Monat 4 Tage

@Tabernakel
Für die italiener?

nuisnix
nuisnix
Tratscher
1 Monat 5 Tage

“„Mio papà deve lavorare“(Mein Vater muss arbeiten, Anmerkung der Redaktion…”
Danke an die Redaktion für die Übersetzung!

AnWin
AnWin
Tratscher
1 Monat 4 Tage

…nach Suedtirol kommen!!!Da ist der Arbeitsmarkt leergefegt…..

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