Einkünfte nicht versteuert

Riesenbetrug im Trentino: Leihautos einfach weiterverkauft

Freitag, 11. September 2020 | 15:43 Uhr

Trient – Die Finanzpolizei von Trient ist mutmaßlich einem Riesenbetrug auf die Schliche gekommen, in der auch ein Trientner Unternehmen verwickelt ist. Die Firma, die keinen Cent Steuern gezahlt hat, soll laut Vorwurf Privatkunden im In- und Ausland Leihautos weiterverkauft haben, die von anderen Autohäusern stammen.

Die Finanzpolizei hat insgesamt 800 Pkw im Wert von über 14 Millionen Euro beschlagnahmt, die nach Italien, Deutschland, Frankreich, Belgien und Griechenland geliefert worden waren.

14 Personen wurden aus jeweils unterschiedlichen Gründen angezeigt – unter anderem wegen Beihilfe zu erschwerter Unterschlagung, Begünstigung, Geldwäsche und wegen fehlender Einkommenssteuererklärung.

Dem Fiskus sind durch die betrügerische rund 30 Millionen Euro an Steuern durch die Lappen gegangen. Laut den Vorwürfen soll die Trientner Firma zwischen 2017 und 2018 mehr als 1.000 Fahrzeuge geliehen haben.

Die Fahrzeuge wurden dann an Privatkunden verkauft – auch im Ausland. Die Kunden wussten nicht, dass die Firma sich die Fahrzeuge auf betrügerische Weise angeeignet hatte. Zusätzlich hat das Unternehmen seine Einkünfte nicht versteuert.

Von: mk

Kommentare

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13 Kommentare auf "Riesenbetrug im Trentino: Leihautos einfach weiterverkauft"


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sophie
sophie
Superredner
13 Tage 3 h

30 Millionen nicht bezahlte Steuern, wer soll die denn jetzt zurück zahlen, solche Betrüger sind wohl bestens organisiert, wo haben die wohl das ganze Geld ??? Immobilien ?? Mit Anzeigen ist wohl nicht genug, sofort einsperren bis alles zurück bezahlt ist, das ist die einzige Lösung…..

So ist das
So ist das
Universalgelehrter
13 Tage 2 h

Seit wann werde solche Übeltäter eingesperrt? Unsere Gesetze sind endlich zu ändern. 🤔

AGrianer
AGrianer
Grünschnabel
12 Tage 12 h

@ sophie Wie soll es zurückbezahlt werden, wenn man sie einsperrt 🤔

Staenkerer
12 Tage 11 h

ba der hohen, durch betrug oder durch raub oder diebstahl ergaunerte summe gibs in italien woll eher a prämie als a strofe! siehe mafia …..

sophie
sophie
Superredner
13 Tage 3 h

Jeden Tag neue Nachrichten und fast alle sind nur Betrügereien, einfach nicht mehr normal sowas, und meistens noch von sehr gut angesehenen Personen

sophie
sophie
Superredner
13 Tage 3 h

Vertraue niemanden, ausser nur dir selbst !!!!!!

Look_at_Yourself
12 Tage 13 h

@sophie 😎
Vertraue niemanden, am wenigsten dir selbst.

Mr.X
Mr.X
Tratscher
13 Tage 5 Min

Heint zu Tog wersch leimer reich wenn a Gauner bisch…

Reitiatz
Reitiatz
Superredner
12 Tage 23 h

in knascht inni ba wossr und brout nor tean sie deis geld schun gach firri 😉

Spiegel
Spiegel
Superredner
13 Tage 3 Min

Und wo hobn sie sie gliechn de Autos?

Tratscher
12 Tage 10 h

Die betrogenen Leihfirmen haben da wohl ein mangelhaftes Nachverfolgnungssystem,wenn ich so frei sein darf. Sonst wäre der Betrug längst aufgeflogen. Da haben die Haftpflichtgutachter eine interessante Aufgabe.

der echte Aaron
der echte Aaron
Superredner
11 Tage 4 h

Wie geht das? Auto im Wehrt von 14 Millionen € aber nicht gezahlte Steuern von 30 Millionen???……..also 200% Steuern?…….normal werden doch die Steuern vom Reingewinn berechnet plus MwSt……..kann doch niemals mehr sein wie die Autos kosten?……do isch ebes faul

Parteikartl
Parteikartl
Tratscher
11 Tage 5 h

In Italien ist es nicht Pflicht, Sachen zu versteuern deren Besitzer man nicht ist?
Warum war es möglich, dass diese Personen solange “Arbeiten” konnten?

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