Kletterer, Basejumper und Wanderer in Not

Riva del Garda: Bergretter haben alle Hände voll zu tun

Samstag, 02. Mai 2026 | 16:43 Uhr

Von: luk

Riva del Garda – Eine Reihe von Einsätzen hat die Alpinrettung im Trentino rund um den Gardasee stark beansprucht. Innerhalb weniger Stunden mussten die Einsatzkräfte zu mehreren Notfällen gleichzeitig ausrücken.

Den Auftakt machte ein Einsatz am Freitagabend: Zwei ausländische Kletterer steckten an der Wand „Scudo“ (Cima alle Coste im Sarcatal) fest und konnten nicht mehr weiter. Sie wurden mithilfe eines Hubschraubers geborgen. Unterstützt wurden die Retter von Feuerwehr und weiteren Freiwilligen, die die Bergsteiger lokalisierten. Beide blieben unverletzt.

Am Samstagvormittag kam es dann zu drei parallelen Einsätzen. Gegen 10.00 Uhr wurden zwei Basejumper gemeldet, die von der Cima Capi gestartet waren. Einer landete sicher, der zweite – ein Österreicher – blieb in Bäumen hängen. Er wurde von einer Bodenmannschaft geborgen und blieb ebenso unverletzt, berichtet die Nachrichtenagentur Ansa.

Kurz darauf verletzte sich eine Kletterin im Bereich der Anglone-Felsen (Route „Michele Fait“) durch Steinschlag. Die Frau wurde vor Ort versorgt und anschließend gemeinsam mit ihrem Seilpartner per Hubschrauber ins Krankenhaus Santa Chiara nach Trient geflogen.

Zur gleichen Zeit lief ein weiterer Einsatz auf dem Klettersteig „Che Guevara“ am Monte Casale bei Pietramurata. Eine Wanderin konnte wegen einer Beinverletzung nicht mehr weitergehen. Rettungskräfte wurden per Seilwinde abgesetzt, die Bergung erfolgte ebenfalls per Hubschrauber. Beide Betroffenen wurden ins Krankenhaus nach Trient gebracht.

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