29-jähriger Jäger erschießt jungen Mann – VIDEO

Schrecklicher Irrtum: 18-Jähriger mit Wildschwein verwechselt

Dienstag, 02. Oktober 2018 | 07:03 Uhr

Apricale – Apricale, ein Bergdorf im Hinterland von Imperia in Ligurien, war am Sonntag Schauplatz einer schrecklichen Tragödie. Ein 18-jähriger Jugendlicher, der am frühen Sonntagmorgen im Wald mit seinen beiden Hunden unterwegs war, wurde Opfer eines tödlichen Irrtums. Ein Jäger, der zusammen mit Kollegen im Wald auf der Pirsch war, verwechselte ihn mit einem Wildschwein und erschoss ihn aus nächster Nähe. Am Montag kamen aber neue, schwerwiegende Details hinzu. Neben dem getöteten, jungen Mann wurde ein Gewehr gefunden. War der Getötete ein Wilderer, der von den Jägern nicht entdeckt werden wollte?

ANSA

Es war am frühen Sonntagmorgen gegen 7.00 Uhr, als der 18-jährige Nathan Labolani mit seinen beiden Hunden Pippo und Masha das Haus verließ, um im nahen Wald – so die erste Vermutung – etwas spazieren zu gehen. In diesen verhängnisvollen Morgenstunden waren im Wald in der Nähe von Apricale aber auch zwei Mannschaften von Jägern, die aus zwei Nachbardörfern stammen und auf der Suche nach Wildschweinen waren, unterwegs. Gegen 8.00 Uhr erreichte der 29-jährige G.I. mit seiner Mannschaft den Dorfrand von Apricale und legte sich vor dem Wald auf die Lauer. G.I. hörte ein Geräusch. Als er nach Zurufen keine Antwort erhielt, legte er an und gab mit seiner Winchester Kaliber 300 einen Schuss ab. Der 18-Jährige, der nur 20 Meter vom Schützen entfernt war, wurde von der Kugel in der Bauchgegend getroffen und erlitt dabei schwerste Verletzungen.

Der 29-jährige Jäger erkannte kurz darauf seinen schrecklichen Irrtum. Er und sein Jagdkollege verständigten sofort die Rettungskräfte. Aber auch die Notärzte der Flugrettung von Cuneo vermochten zusammen mit den anderen Rettungskräften nicht mehr, das Leben des 18-Jährigen zu retten. Für Nathan Labolani kam jede Hilfe zu spät. Er starb noch vor dem Erreichen eines Krankenhauses. Was folgten, waren Schreie, Tränen und Szenen unendlicher Verzweiflung. Sanitäter und Feuerwehrleute mussten in Apricale den weinenden Vater des 18-Jährigen vom verzweifelten Todesschützen, der mit einer Anklage wegen fahrlässiger Tötung rechnen muss, trennen.

Facebook/TG Amici Animali

Am Montag aber wurden vonseiten der Justiz neue Details bekannt, die die Tragödie in vollkommen neues Licht erscheinen lassen. Neben dem tödlich getroffenen Nathan Labolani stellten die Carabinieri ein Gewehr und 50 Stück Munition sicher. Laut einer Rekonstruktion war der 18-Jährige, der selbst keinen Waffenschein und Jagdausweis besitzt, am Sonntagmorgen als Wilderer auf der Jagd gewesen und hatte sich gleich wie seine „amtlichen Jagdkollegen“ auf der Suche nach Wildschweinen ebenfalls auf die Lauer gelegt. Aus Angst vor Entdeckung hatte Nathan Labolani nicht auf die Zurufe geantwortet und war hinter einem Busch geblieben. Letzteres Detail würde zum Fundort von Labolani – die Rettungskräfte fanden den 18-Jährigen versteckt hinter Buschwerk – passen. Die Carabinieri und der zuständige Staatsanwaltschaft ermitteln weiterhin, um alle Hintergründe und den genauen Ablauf der Tat aufzuklären.

Am Tag nach dem fürchterlichen Unglück herrscht weit über Apricale hinaus gespenstige Ruhe. Der Bürgermeister von Apricale, Silvano Pisano, der dafür bekannt ist, sich kein Blatt vor dem Mund zu nehmen, sprach von einer angekündigten Tragödie.

„Die Wildschweine kommen zum Bach, immer näher zum Ort, und die Jäger verfolgen sie. Apricale ist nicht anders. Leider leben auch wir in einer verzerrten Welt, wo die Regeln nur auf dem Papier gelten“, so der erste Bürger von Apricale.

Der zuständige Minister, Umweltminister Sergio Costa, will sich dafür einsetzen, an Sonntagen die Jagd generell zu verbieten. Andere Stimmen hingegen werfen ein, dass solche Einschränkungen nur teilweise nützlich sind, solange es Jäger gibt, die auf alles schießen, was sich bewegt, oder den Abzug ziehen, sobald sie auf Zurufe keine Antwort erhalten. Unnötig zu erwähnen, dass der tragische Tod des 18-Jährigen eine Flut von heftigen Reaktionen und Polemiken auslöste.

La morte di Nathan Labolani di 18 anni, ucciso da una fucilata all'addome esplosa da un cacciatore durante una battuta…

Pubblicato da TG Amici Animali su Domenica 30 settembre 2018

 

Von: ka

Kommentare

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65 Kommentare auf "Schrecklicher Irrtum: 18-Jähriger mit Wildschwein verwechselt"


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RS
RS
Grünschnabel
14 Tage 21 h

..aber der Wolf und der Bär stellen die Gefahr im Wald dar, die will man nämlich abschiessen bzw. versetzen. Im Vorjahr wurden nur in Italien mehr als 30 Menschen im Wald durch Jäger-Profis tödlich erschossen, weit mehrere wurden verletzt.

https://www.google.it/amp/s/www.ilfattoquotidiano.it/2018/02/01/vittime-della-caccia-questanno-sono-morte-114-persone-e-terminata-la-stagione-venatoria-o-la-guerra/4128095/amp/

Wie viele wurden hingegen von Wolf und Bär angegriffen und getötet?

ando
ando
Universalgelehrter
14 Tage 20 h

Antwort:

2018 wurden in italien 21 menschen von jägern erschossen und über 70 verletzt.

1900 bis 2018 von wölfen????? zero!

sonoio
sonoio
Tratscher
14 Tage 19 h

darauf wirst du von den wolfsgegnern keine antwort kriegen.. sein zu viele jager drunter

Tantemitzi
Tantemitzi
Superredner
14 Tage 19 h

stimmp genau!    wie es ausschaug, schießn se ohne zi schaugn wos se eventuell treffn kanntn!  

Staenkerer
14 Tage 16 h

@ando ober decht müßen de jäger als “beschützer” her und de wölfe als “mörder” weg!

Geri
Geri
Superredner
14 Tage 15 h
Ich habe schon einen Beitrag bei einem anderen Thema reingestellt, der genau diese Situation widerspiegelt. Ich zitiere: Ich war vergangenen Sonntag mit Bekannte auf Steinhuhnfotojagd in den Wänden oberhalb der Reschner Alm. Ca. 500 mt unter uns lagen 5 Jäger auf der Lauer. Wir konnten sie gut sehen, sie aber haben uns nicht bemerkt. Direkt ca. 100mt schräg unter ihnen verläuft der Weg zu Piz Lad, der natürlich ziemlich frequentiert ist. Da haben die doch tatsächlich quer über den Weg auf die andere Seite auf Kleintiere (Vögel, Murmeltiere ecc) geschossen. 5 Schuß über den Zeitraum von nicht mal 2 Std.… Weiterlesen »
Geri
Geri
Superredner
14 Tage 15 h
Vor ein paar Jahren wurde eine Radfahrerin zwischen Terlan und Sigmundkron auf dem Radweg von Schrotkugeln getroffen. Nachdem die ganze Sache im Sande verlaufen ist, kann man davon ausgehen, dass eine starke Lobby den/die Täter schützt. Genauso war in derselben Gegend in den Obstwiesen ein Zwischenfall zwischen 2 junge Burschen und 3 Jäger, die, als sie von den Burschen zur Rede gestellt wurden, zuerst den einen das Gewehr vorhielten und dann ihm den Gewehrkolben von unten her ins Gesicht stiessen, anschließend verprügelten sie beide Burschen und verschwanden unerkannt. Dank der obengenannten Lobby hat man nie mehr was davon gehört. Komisch,… Weiterlesen »
typisch
typisch
Universalgelehrter
14 Tage 12 h

@ando
woher nimmst du solche zahlen, das würde doch auffallen wenn fast alle monate von 2 dieser unfällen berichtet wird

ando
ando
Universalgelehrter
14 Tage 12 h

@typisch

Woher? Ich habe mich informiert.. und weisst du was? Leider stimmen diese zahlen auch noch! Das ist ja das tragische..

barbastella
barbastella
Superredner
14 Tage 11 h

@typisch
Archivmeldung vom 10.04.18
Jagdbilanz Deutschland:
30 tödliche Jagdunfälle darunter Jäger, Ehefrauen, Nachbarn
😶😶😶

Staenkerer
14 Tage 11 h
@Geri und nor wurden erst vor kurzen ” kleinere jagdvergehen” bagatellisiwrt und de steif zrugggstutzt! also wern de, von dir gschilderten vorfälle, eingstuft wie de lobby will, also als gonz kloan bis nichtig, und somit ni werd de zu belongen! jo, a lobby holt! zum thema, a schuß in a staude de nogglt, ohne zu wissn wos drinn isch, isch a sauerei an sich, den erschossenen bua sofort als wilderer hinzustelln genauso! selbst wenn er a wildrer gwesn war so hobn normale jäger sicher a lei begrenzte rechte ihn zu stelln und der polizei zu übergebn, so wie holt jeden… Weiterlesen »
typisch
typisch
Universalgelehrter
14 Tage 7 h

@ando
mit sicherheit stimmen diese zahlen, nur in südtirol halten sich die jäger so zurück und sicherlich werden auch unfälle und absicht von einander sauber getrennt von jagdgegnern

typisch
typisch
Universalgelehrter
14 Tage 7 h

@barbastella
darunter jäger, ehefrauen u nachtbarn?achs na dann bleibt es ja im engsten umkreis, besser wäre du informierst dich über hobbys da wo keine menschen zum schaden kommen, ist gaar nocht mal so leicht

barbastella
barbastella
Superredner
13 Tage 23 h

@typisch
jagd ist kein hobby

Geri
Geri
Superredner
13 Tage 21 h

@Staenkerer
Z.B. beim Projekt “Bartgeier” wo die ersten 2 Paar der ausgesetzten Jungvögel keine 2 – 3 Wochen überlebt hatten, weil Jäger (keine Wilderer) sie vom Himmel geholt hatten, hatte damals der Oberjager seine Jäger in Schutz genommen und gemeint, dass man den Jägern doch auch mal eine besondere Trophäe gönnen muss. Sowas sei doch nur allzu verständlich… Dann kannst du dir sicher vorstellen, was für Einstellung beim Großteil (nicht alle) der Jäger vorherrscht. Von Hege und Naturliebe keine Spur…aber das ist wohl ein ganz anderes Thema.

Geri
Geri
Superredner
13 Tage 21 h

@typisch
Hm, gar so abwegig ist der Einwand von barbastella nicht. Damals bei der Tragödie in Tisens, war es ein Jäger seine Frau, die sich von ihm trennen wollte, mit seiner Jagdwaffe erschossen hatte, und dann sich selbst gerichtet hat. Das kann man wohl schlecht als Jagdunfall bezeichnen, oder?

jet
jet
Tratscher
12 Tage 9 h

@ando stimp…ober nit birn mit äpfel verwechseln…I bin nit gegen wolf weil I ongst hon er kannt mi fressen,sel hot er zan glick schu lei meine schof…die greaste gfohr van mensch isch sicher der mensch selber…wia in des beispiel beweist…hon nicht gegen wolf als tier,hot hunderprozentige daseinsberechtigung,lei liaber war mar irgendwou wo I nit meine vicher hon.

Tantemitzi
Tantemitzi
Superredner
14 Tage 22 h

tragisch!  Schlimm, wenn an Jäger so eppas passiert! obo glei schießen isch a net ok; schließlich hätt des jo a jemand sein gikennt, der schlecht odo gor nicht heart!  Schießen sollat man schun erscht wenn man sicho isch, af wos man do schießt…. lai ins Gebüsch schießen isch awin komisch.

Hausverstond
Hausverstond
Neuling
14 Tage 22 h

jo genau liebe tanti mizzi

sonoio
sonoio
Tratscher
14 Tage 19 h

awian komisch? do sig man wieviele jager lei geil drauf sein zu killen!! der hot netamol gwisst af wos er schiasst!!! sofort waffenpass nemmen und nia mehr af die jogd lossen den typ! 

sonoio
sonoio
Tratscher
14 Tage 19 h

find i schun schlimmer wos in bua passiert isch, und net in jager! 

Evi
Evi
Tratscher
14 Tage 18 h

@sonoio der Jager hot a jungs Leben aufn Gewissen. A nit fein!

Staenkerer
14 Tage 16 h

wie tragisch!
i wor bis jetz a der meinung das lei auf sicht gejog wern dorf, nit auf geräusch! traurig wenn ontwortn oder nit ontwortn über leben und tot entscheidet, a zuruf konn jo a schlicht überhört wern oder de ungsprochne glab der zuruf gild jemand onderem! a a liebespärchen des gern unendteckt bleibat werd nit glei ontwortn!
so a tragödie ruckt de jogt und de jager in a schlechtes licht!

Geri
Geri
Superredner
14 Tage 15 h
@Staenkerer Du hast recht, der Jäger darf erst schießen, wenn er eindeutig und sicher das Wild identifiziert hat. Zumindest lauten so die Regeln, aber die meisten halten sich eh net daran. Das hier ist nur wiedermal die Bestätigung desselben. Und nachdem ja meistens niemand anders am Unglücksort ist, als Jäger und Kollegen (als Zeugen), wird oft auch noch der Tatort etwas “regelkonformer” hergerichtet, damit der Jäger vor dem Gesetz nicht voll belangt werden kann. Es ist schon irgendwie komisch, dass immer die Unschuld des Täters von allen Seiten favorisiert wird, egal, ob der ganz offensichtlich sämtliche Vorsichtsmaßnahmen mißachtet hat. Ist… Weiterlesen »
Ralph
Ralph
Superredner
14 Tage 12 h

Die Jagd muss verboten, oder nur unter bestimmten Voraussetzungen zugelassen werden. Z.B. müssen Territorien, in welchen periodisch gejagt werden darf, abgeriegelt und für Nichtjäger unzugänglich gemacht werden. Alternativ dazu sollte die Jagd nur Offiziellen erlaubt werden zum Zwecke der Regulation des Wildes.

Lana77
Lana77
Tratscher
14 Tage 12 h

Des isch nit es erste Mol dass a “Wilderer” (versehentlich) dorschossn werd. Hots bei ins do früher a schun gebn. Leider.
Ober mol ungnummen Kinder fen Dorf spieln versteckn und de ballern uanfoch drauflos. Unglaublich soueppes.

Geri
Geri
Superredner
13 Tage 21 h

@Ralph
Das wäre schon mal ein Anfang in die richtige Richtung. Staatliche (bzw. öffentlich angestellte) Wildhüter mit fixem Gehalt und ohne persönliche Bereicherung (erlegtes Wild kommt in die sozialen Einrichtungen, wie Altersheim, Krankenhäuser u.s.w), die anstelle der Hobby-Jäger nur die zwingend notwendigsten Regulierungen vornehmen, wären m.M.n. die geeignetste Art der Jagd und würde manchen Wildwuchs bei der Jagd vorbeugen.

sonoio
sonoio
Tratscher
14 Tage 19 h

i versteah des hobby “jäger” sowieso net.. wia konn oan des spass mochn? früher hots amol an nutzen kop und sinn gmocht obor heint isch des leimehr fanatismus! wor als kind mit mein votor hegeschau, wer des makabre bild von a halle voll totenköpf nia vergessen!

Aurelius
Aurelius
Superredner
14 Tage 18 h

sonoio
nicht alle in einem Topf werfen. es gibt überall dumme. es gibt sehr wohl Jäger, die Respekt vor Natur und Tier haben. es geht immer um Hausverstand und Respekt

Geri
Geri
Superredner
14 Tage 15 h
@Aurelius Ja, das stimmt. Und es ist ihnen äusserst unangenehm, wenn solche Zwischenfälle, wie der oben im Artikel, an die Öffentlichkeit gelangen. Trotzdem bin ich für professionelle Jäger, sprich Wildhüter, statt dieser privaten “Hobby”-Jäger. Die Natur braucht diese nicht wirklich, ganz im Gegenteil, hat doch die Jägerschaft massiven Anteil an dem Ungleichgewicht und der Einseitigkeit in der Biodiversität. Das einzig Nachhaltige, von dem sie so gern reden, ist die Tatsache, dass bestimmte Arten und Gattungen in unseren Bereichen in der Natur gar nicht mehr vorkommen. Beim jagdbaren Wild hingegen sorgen sie vorbildlich, dass es überall zur Genüge vorkommt, damit sie… Weiterlesen »
sonoio
sonoio
Tratscher
14 Tage 13 h

@Aurelius 

ja, einige wenige! 

Geri
Geri
Superredner
13 Tage 21 h
Und dann das Wort “Hegeschau”, das nur zu widersprüchlich ist. Denn es wird nicht die Hege (Arbeit im Revier) gezeigt, sondern die Trophäen der Jagd. Was für die einen (Jäger und Anhang) stolz gezeigt wird, ist für andere makaber. Ich hatte heuer das Glück, 2 Monate (Juli-August) für Sea Shepherd UK auf den Färöer Inseln fotografieren zu dürfen. Kannst du dir vorstellen, wie makaber diese Bilder waren? Leute (sogar Kinder) stehen bis zur Hüfte im blutrotem Wasser und massakrieren Wale. Sie selbst sagen, dass sie das Fleisch nicht wirklich zum Überleben brauchen, aber die Tradition aufrecht erhalten wollen. Also ein… Weiterlesen »
madoia
madoia
Tratscher
10 Tage 16 h

@Geri nocher informier di lieber mol besser besser Steinwild keart in Südtirol nicht zu jagbaren Wild terfn lei einige wenige per Dekret gschossn wern.erst informiern nocher schreibm.

barbastella
barbastella
Superredner
14 Tage 16 h

wie wäre es nit einer Mahnwache gg Jäger statt Wölfe???

Geri
Geri
Superredner
14 Tage 15 h

oder a Petition?

typisch
typisch
Universalgelehrter
14 Tage 12 h

oder gegen autofahrer wie dir wo auch unfälle passieren

6079_Smith_W
6079_Smith_W
Universalgelehrter
14 Tage 19 h

Ein der vier Grundregeln für den sicheren Umgang mit Schusswaffen besagt dass man sein Ziel erkannt haben soll und auch was davor und dahinter liegt (nicht dass der Schuss das Ziel durchschlägt und dahinter jemanden trifft)

Staenkerer
14 Tage 16 h

tjo, theorie und praxis gien weit ausnonder wie man do wieder lesn muaß … leider!

madoia
madoia
Tratscher
10 Tage 16 h

@Staenkerer Zem dürfte es ober verkehrsunfälle a kuane gebm für wos mocht man a Fohrschule und passiern so viele unfälle

rosenstock2018
rosenstock2018
Grünschnabel
14 Tage 17 h

Wichtig ist , dass der Jäger es NICHT mit Absicht auf einem Menschen geschossen hat.Es war einfach sein Pech.OODER ????

Staenkerer
14 Tage 10 h

maaaaa i woas nit!
oanfoch auf in a staude schießn de nagglt hot mit pech nix zu tien, des isch mehr wie fohrlässig, und mehr wie zu 80% a gewollt herbeigführter “unfoll”!
stell dir vor man wirft ban hoamgien an stoan irgendwo ins gebüsch des sich beweg, weil man ongst hot voebeizugien und aufs rufn koane ontwort krieg! wenn man sem jemand verletzt der sich dahinter versteckt hot, krieg man sicher riesen ei…!

rosenstock2018
rosenstock2018
Grünschnabel
14 Tage 9 h

@Staenkerer
jo, werst schun recht hobn.Honn jolt gmoant , wenn der Jager des gwisst hat ,dass do hinter de Heckn sich uaner versteckt, hat er bestimmt net gschossn.

Staenkerer
14 Tage 9 h

@rosenstock2018 i honn di schun verstondn! sicher hot er nie de obsicht ghob den bua unzuschießn, sell isch schun klor! wer ober a gelodene, entsicherte woffe in der hond hot muaß sich doppelt und dreifoch versichern das er a tier im visier hot, wos i schun verwerflich find, und jo koan mensch in de schußlinie gerotn konn!
desholb meine aussage, das der jager mehr wie fohrlässig ghondelt hot, er hot jo nix im visier kopp außer a staude de genagglt hot, also blind drauflos gschoßn!

Aurelius
Aurelius
Superredner
14 Tage 20 h

manche Jäger schießen einfach auf alles, was sich bewegt…..

idenk
idenk
Grünschnabel
14 Tage 19 h

Mit a guaten Zielwosser trifft man olls🤙😉

So sig holt is
So sig holt is
Superredner
14 Tage 18 h

daidai wia konnsch an mensch mit a Wildschwein verwechseln 🙈

Staenkerer
14 Tage 9 h

der hot nix verwechselt, er hot jo nix und niemand gsechn ober decht gschossn, und sell mochts no schlimmer!

Mikeman
Mikeman
Universalgelehrter
14 Tage 16 h

@ So sig holt is
Auf der Jagd muß man 100% ansprechen können ansonsten gar nicht dran denken.
Aber auf der Straße könnte man schon ab und zu zweifeln was man da so alles begegnet ,also immer gar so leicht zu unterscheiden ist es dann auch wieder nicht 😂

Geri
Geri
Superredner
14 Tage 15 h

Aber die 100% werden nur der Idealfall sein, der Alltag spricht eine andere Sprache. Es kommt nur selten ans Tageslicht, solang es keine gröbere Verletzungen oder gar Tote gibt. Denn wirklich unabhängige Zeugen sind in diesen Gegenden meist schlichtweg inexistent.

iv
iv
Tratscher
14 Tage 22 h

Erster schiessen und donn schauen 🙈🙈

Mikeman
Mikeman
Universalgelehrter
14 Tage 17 h

@ sonoio
So ein Schwachsinn,als Jäger kann man dennoch objektiv sein und 
“ando” behauptet entspricht voll der Warheit !!
Drück- und Treibjagd wär   zu verbieten und ganz einfach deswegen 
da die Sicherheit meist völlig unzureichend ist ansonsten würden sich solche Fälle nicht ständig wiederholen.Dass Lodensockel unbedenkt oft auch noch ohne einen SICHEREN Kugelfang durch die Gegend ballern und dies nicht nur bei Treib- und Drückjagd ist viel mehr als kriminelles Verhalten und kann zu solchen Tragödien führen. 

Alpenrepuplik
Alpenrepuplik
Universalgelehrter
14 Tage 17 h

R.I.P. ..egal is im Moment was genau passiert isch…ein junges Leben wurde genommen, unsagbar der Verlust für Familie und Freunde, Angehörige…
Der Jäger wird sich auch sein Leben lang, Vorwürfe machen, er hat ein unschuldiges Leben genommen.
Ich möchte einfach der Familie, viel, viel Kraft wünschen, dass sie es irgendwie schaffn damit zu leben….😢

Hausverstond
Hausverstond
Neuling
14 Tage 13 h

jo,und seine hunde und kotzn sein iatz herrchenlos,isch a net guat

Mikeman
Mikeman
Universalgelehrter
14 Tage 11 h

@ Geri
In dieser Geschichte stimmt was nicht denn hätten diese Herren Anzeige erstattet wäre es kein Kunstwerk gewesen die in dieser Gegend zuständigen Lodensockel einzeln zu verhören und ausfindig zu machen.
Zu Ihrer Beobachtung am Sonntag:
wenn man Zeugen hat und sowas sieht dann kann man wenn möglich sofort die Sache den Carabinieri melden ansonsten bei der Rückkehr Anzeige erstatten und die Sache nimmt ihren Lauf ,glauben SIE mir.

Geri
Geri
Superredner
13 Tage 22 h
Na, da wäre ich mir nicht so sicher. Zeugen kann man leicht in Zweifel ziehen, mit geeignetem Rechtsverdreher passiert sowas tagtäglich. Und dann waren sie zu fünft (2 Frauen 3 Männer), wir aber nur zu viert (1 Frau 3 Männer). Aussage gegen Aussage? Und den Protektionismus ihrer Lobby habe ich schon zu Genüge bei ähnlichen Vorfällen, (die ich gemeldet hatte) persönlich erlebt. Aber da ja diesmal nichts “passiert” ist, reihe ich diesen Vorfall zu den alltäglichen gängigen Praktiken “unserer” Lodensockel (wie du sie nennst) ein. Wobei ich aber präzisieren möchte, dass nicht jeder Jäger so verantwortungslos handelt. Das habe ich… Weiterlesen »
Hausverstond
Hausverstond
Neuling
14 Tage 22 h

Hm.do honn i liaber Hausarest

Tabernakel
13 Tage 15 h

Der Irrtum ist eine Schutzbehauptung.

m69
m69
Universalgelehrter
13 Tage 11 h

Tabernakel

was ist Irrtum?

Mikeman
Mikeman
Universalgelehrter
14 Tage 14 h

@ Geri
Das ist doch offensichtlich oder ????
ansonsten könnten solche Tragödien ja überhaupt nicht passieren.

Boerni
Boerni
Grünschnabel
14 Tage 9 h

vielleicht sollte man für den Jagdschein alle paar Jahre eine Prüfung/Kontrolle ablegen müssen so wie beim Führerschein!
wenn ich da wo ich wohne sehe welche Personen noch auf die Jagd gehen dann tun mir die armen Tiere sehr leid auf die dann geschossen wird…ein Wahnsinn

Boerz
Boerz
Grünschnabel
13 Tage 19 h

Ich bin immer mehr davon überzeugt das die Jagd kein hobby sondern eine Krankheit ist!!

m69
m69
Universalgelehrter
13 Tage 12 h

auch hier die Todesstrafe wie im Straßenverkehr?

nickistda
nickistda
Neuling
13 Tage 23 h

Ich frage mich immer wie soetwas überhaupt passieren kann? Jäger mit Sehschwäche, Müdigkeit, blanke Dummheit? Man kann doch nicht einfach in den Wald schießen? Sowaswürde ich aufa härteste bestrafen. Unverantwortlich

bart2
bart2
Neuling
13 Tage 17 h

unglaublich auf was Jäger so schießen ohne Plan.. Ein rascheln im Gebüsch und schon knallt es….

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